Neujahrstag 2017: Geoweg Chrüzegg – Atzmännig

Erst um zwei Uhr in die Federn, schon nicht unsere Sache – aber der Sylvesterabend im Bären war gemütlich und Speis und Trank von bester Qualität. Nicht zu früh raus, draussen die graue Suppe – also nichts wie los ins Naherholungsgebiet. Auf der kurzen Hinfahrt erreichten wir oberhalb Dürnten wie erwartet die Sonne. Der grosse Platz bei der Talstation Schutt noch nicht zugeparkt. Wir starteten bei der ARA auf dem Strässchen in Richtung Enkrinnen – die Sonne im Gesicht, was sich bis zum Schluss nicht änderte. Bei Enkrinnen dann links hoch (dort wo aktuell eigentlich der Schneeschuhtrail verlaufen sollte…) bis zum Kamm. Der Boden hart gefroren, dafür trocken. Auf dem Grätchen gerieten wir dank der Steilheit ausreichend ins Schwitzen – vergessen waren die Strapazen vom Vorabend (hihi…). Bis zum P.1177 dann richtig steil, dort entschieden wir den Weg durch den lichten Wald zur Chrüzegg zu nehmen (man könnte problemlos auch über P.1313 Chümibare laufen). Auf Chrüzegg war der Empfang doppelt kühl; einmal wegen der leichten Bise, zum anderen, weil das Personal mangels freier Hände die Eingangstüre unbedingt offen lassen wollte(!) und so für „sehr viel Zug“ sorgte. Nach dem Klein-Salätchen (für zwölf Stutz) und dem Piz Palü-Kräutertee zogen wir weiter in Richtung Tweralpspitz. Ab Obertweralp dann richtig steil und über hohe Tritte hoch, einer Sprungschanze ähnlich (meinte Doris). Beim schön angelegten Grillplatz unterhalb des Gipfels dann der Blick zum Alpstein und natürlich zu den Churfirsten – wunderschön! Und über das Mare Bianco hinweg zu den Glarnern. Rauf und runter, auf gut gepflegten Pfaden, vorbei am Rotstein zum Hinterrotstein. Ab hier dann starker Gegenverkehr – meist Familien, oft in drei Generationen, welche diesen Wundertag über dem Nebel nutzten – gut so! Vorbei an der Schwammegg (der Bergstation der Atzmännigbahn) zog es uns zur schön gelegenen Beiz Harz/Oberatzmännig – auf der sonnigen und aussichtsreichen Terrasse kein freier Platz, drinnen mit etwas Glück schon. Erstaunlich, wie rasch wir bedient wurden – den Ansturm gönnen wir denen. Nach dem Kafi der Abstieg (immer noch auf dem Geoweg) – vorbei an den vielen (gut erklärten) Abenteuerplätzen, welche vor allem von neugierigen Kindern erkundet wurden. Oberhalb Oberau verliessen wir den sonnigen Grat um „schattenhalb“ abzusteigen; dabei überquerten wir seelenruhig die (grünbraune) Skipiste, welche mit einem Doppelskilift erschlossen ist. Nach Oberau steil und auf harter Unterlage und nicht gerade knieschonend hinunter zum Parkplatz.

Fazit:
(K)eine Verlegenheitswanderung par excellence – die sich für solche Gelegenheiten geradezu anbietet.

Wetterverhältnisse:
Sehr sonnig, wolkenlos (Nebelobergrenze ca. 700 m.ü.M), beste Fernsicht, leichte Bise, Temperatur leicht über Null bis ca. 6 Grad

Wegmarkierung:
Wanderwegweiser

Hilfsmittel:
keine

Parameter:
Tour-Datum: 01.01.2017
Schwierigkeit: T2
Strecke: 9.3 km, Parkplatz Schutt Atzmännig (824 m) – Enkrinnen (P. 843) – Oberchamm (P.1065) – P.1177 – Chrüzegg (1264 m) – P.1229 – Obertweralp (1248 m) – Tweralpspitz (1331 m) – Rotstein (1285 m) – Hinterrotstein (P.1223) – Schwammegg (1223 m) – Bergrestaurant Harz Oberatzmännig (1149 m) – P.1028 – Oberau (906 m) – Schutt
Aufstieg: ca. 650 m
Abstieg: ca. -660
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 37 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std.
Tageszeit: 10:30 bis 15:00 Uhr

Kamera:
Nikon Coolpix P900 (Bridgekamera)

2 Gedanken zu „Neujahrstag 2017: Geoweg Chrüzegg – Atzmännig“

  1. Sehr schön . Soviel Sonne haben wir gestern nicht gesehen… Die Frage nach dem guten Start ins neue Jahr hat sich dafür aber erledigt . Wir wünschen euch beiden auch in diesem Jahr viele schöne Touren (vielleicht auch eine gemeinsame mit uns?) und weiterhin gute Gesundheit.

    Liebe Grüsse
    Richi&Susanne

    1. Liebe Susanne, lieber Richi, danke für den netten Kommentar und die guten Wünsche. Das „?“ kann von uns aus gut wegfallen. Wir hoffen nämlcih auf noch möglichst viele gemeinsame Berg- und andere -Touren. Mit euch gefällt es uns immer wieder. Liebi Grüess us Grüenige, Ruedi (und Doris)

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