Der Weg nach Gandria und zurück

Auf der Rückfahrt aus dem Mendrisiotto machte die Sonnenstube der Schweiz ihrem Zusatznamen alle Ehre. Also bot sich diese vielbegangene Montags-Wanderung geradezu an – nach fünfundvierzig Jahren wieder einmal… Parkieren war mitten in Lugano kein Problem, im Parkhaus Piazza Castello. Der Spaziergang führte durch den schön angelegten Parco Civico zur Mündung des Cassarate und weiter dem Lido entlang nach Castagnola, leicht aufsteigend vorbei an der Villa Favorita. Unschwer zu erkennen, dass hier am Fuss des Monte Brè unzählige Villen des Geldadels stehen. Kurz vor S. Domenico, dort wo ein Allgemeines Fahrverbot steht (was einige Biker grosszügig missachteten), liefen wir dem See entlang unterhalb des Parco degli Ulivi auf dem Sentiero di Gandria. Am Grotto Elvezia vorbei folgte bald einmal Scarigiöla und der mächtige Felsvorsprung. Dieser Teil war früher ein nicht ganz trivial geführter Bergweg – heute durch eine Galerie vor Steinschlag geschützt und über eine bequeme Treppe zu umgehen. Bald erkannten wir die Häuser von Gandria – die engen Gässchen und den Kirchturm stehen noch immer hier am selben Ort. In einem der Ristoranti lassen wir es uns gut gehen; wir hatten gerade Glück, einen Tisch zu ergattern. Wenige Minuten später brachte ein Schiff eine volle Ladung Touris, welche überfallartig in die Gässchen stürmten. Der Rückweg dann gemütlich und auf derselben Strecke – viel Gegenverkehr, Grüezi, Grüezi! Zurück in Lugano gabs dann zum Abschluss Gelati. So waren wir ausreichend gestärkt für die Heimfahrt.

Hinweis:
Ein sonniger Herbstspaziergang vom feinsten, und das in netter Begleitung unserer lieben ex-Nachbarn – grazie mille!

Wetterverhältnisse:
Ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch, Temperatur ca. 9 bis 18° C.

Hilfsmittel:
keine, ausser vielleicht nicht gerade Ballerinas

Parameter:
Tour-Datum: 11. Oktober 2021
Schwierigkeit: T1
Strecke: 10.4 km, siehe Karte am Schluss dieses Berichts
Aufstieg: ca. 200 m
Abstieg: ca. -200 m