Der Sommer hat noch nicht begonnen, ein Hitzetag war es heute aber trotzdem. Heute wollten wir es wissen: ob im Val Mora noch Schnee liegt. Jörg sagte spontan zu, mich zu begleiten. Start um halb zwei Uhr. Ab Valchava die Fahrt über die schiefe Ebene Pravalchava der Aufstieg über Fastais/Mottas ins Val Vau. Die etwa 2.8 km Bergfahrt bis P.1716 (Palüetta) verlief nicht steil und überwiegend im Wald. Bei Palüetta änderte die Richtung, und wir fuhren oberhalb der gut hörbaren Aua da Vau bis Pra da Vau. Ab hier wurde die Unterlage holpriger und deutlich steiler. Nach Tschuccai folgten einige Serpentinen, wo wir bis zur Alp Clastras über eine Strecke von ca. 1.6 km 200 Hm Anstieg zu fahren hatten. Bis zur Alp Praveder erst etwas flacher, dann holpriger und steiler werdend. Links der Piz Praveder, geradeaus der Monte Forcola. Bei P.2132 verblieben wir auf der Strasse, welche steil hochführt bis Döss Radond. Noch immer schneefrei, erreichten wir nach zwei Kurven den heute höchstgelegenen Punkt und bald danach die Wasserscheide bei La Stretta. Jetzt folgte der gemütliche Teil unserer Fahrt in leichtem Auf und Ab, über sich weitende Alpen. Unterwegs der kurze Fussmarsch zum verborgenen Seelein Tea Fondada – quasi eine verlorene Alp. Nach etwas mehr als 16 km war die Alp Mora erreicht – die Jausestation noch geschlossen. Kurze Trinkpause vor dem Alpgebäude; in der Euphorie wollte Jörgs Rucksack dort bleiben – ein Grund, übermorgen wieder hochzufahren. Nach diesem Boxenstopp machten wir uns auf die Rückfahrt in Richtung Osten, nun bei leichtem Gegenwind. Bis zur Wasserscheide faszinierte wie immer die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft. Ab Döss Radond war auf der steilen Abfahrt gefühlvolles Fahren angesagt. Jörg wählte den Singletrail, beim Wasserfall trafen wir uns wieder. Vorbei an den Alpgebäuden Praveder und Las Clastras erreichten wir bald wieder Pra da Vau. Hier hielten wir rechts, um rechts der Aua da Vau auf guter Alpstrasse abzufahren, ab und zu eine Abkürzung über einen Trail zu fahren. Die Landung vollzogen wir zwischen Sta. Maria Val Müstair und Valchava, direkt an der Ofenbergstrasse. Anderthalb Kilometer weiter erreichten wir unser Domizil wieder. Kurze Bikewäsche, dann ab unter den Sonnenschirm, wo wir Maria und Doris beim Apero «überraschten».
Fazit:
Wiederholungstäter, begeisternd! Dir lieber Jörg ein herzliches Dankeschön für die Begleitung – hat grossen Spass gemacht…
Wetterverhältnisse:
Sommerwetter, praktisch wolkenlos, ~15 bis 25°, leichter Wind 10 bis 20 km/h NO
Hilfsmittel:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS
Parameter:
Tour-Datum: 25. Mai 2026
Schwierigkeit: WS=gut fahrbar, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, steile Up- und Downhills)
Strecke: 31.3 km, Valchava Muglin (1430 m) – Pravalchava – P.1629 (Fastais/Mottas) – P.1716 (Palüetta) – Val Vau – P.1779 (Pra da Vau) – P.1840 (Tschuccai) – P.1947 – P.1974 (Las Clastras) – Praveder – P.2132 – P.2236 (Döss Radond) – P.2216 (Wasserscheide bei La Stretta) – P.2160 – P.2151 (Plazza Gronda) – Pedra Grossa (2119 m) – P.2062 (Verzweigung Passo di Val Mora) – Alp Mora (2080 m) – Rückweg bis Pra da Vau P.1779 analog Hinweg – Vau – Val da la Fracha, Aua da Vau, P.1674 – Bos-chetta – Valchava
Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat…
Aufstieg: ca. 1021 m
Abstieg: ca. -1038 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 05 Min.
Tageszeit: 13:30 bis 16:30





























































































































































































