1 Vorabend: Blick vom Hotel zur Haunoldgruppe in den Sextner Dolomiten
2 Toblachersee, noch herbstlich bewölkt
3 Auf dem Fahrweg Höhlenstein, der Nebel verzieht sich
4 Kurz vor dem Dreizinnenblick, die Cristallogruppe voraus
5 Das Rienztal ist ein Seitental, ein erstes Mal der Blick zu den Drei Zinnen
6 Blick zur Cristallogruppe
8 Am Dürrensee
9 Die Hohe Gaisl ist mit 3146 Metern der höchste Gipfel der Pragser Dolomiten in Südtirol und Venetien
10 Am Lago d’Antorno, Blick zur Auronzohütte, die Drei Zinnen in Wolken gehüllt
11 Auronzohütte (2333m.ü.M.), KEIN Blick zu den Drei Zinnen
12 Der unterste Teil der Drei Zinnen
13 Grauenhaft, Parkplätze bei der Auronzohütte
14 Auronzohütte: Blick zum Lago d’Antorno
15 Auronzohütte: Blick nach Südwest
16 Auronzohütte: die Wanderautobahn zur Lavaredohütte
17 Auronzohütte: Blickrichtung Auronzo di Cadore
18 Auronzohütte: die Wanderautobahn zur Lavaredohütte
19 Auronzohütte: Blick in Richtung Süd
20 Zurück am Lago d’Antorno
21 Am Lago d’Antorno, sehnsüchtiger Blick hinauf zu den leider noch immer verhüllten Drei Zinnen
22 Wieder zurück am Eingang des Rienztals, verhaltener Dreizinnenblick
23 Touristische Anlage am Eingang zum Rienztal
24 Das Sperrfort Landro (1. Weltkrieg)
25 Toblach, das frühere Grand Hotel, heute Jugendherberge und Naturparkhaus, dahinter die Haunoldgruppe
Die Route
Neiiiin, leider hat es heute nicht geklappt, die berühmten Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten zu sehen. Was soll’s – eine schöne Biketour war das allemal. Mit dem Auto hoch zur Auronzohütte – nein danke! Zufahrts-Beschränkungen, Maut, überfüllte Parkplätze – ein Jahrmarkt! Die Wahl mit dem Bike hochzufahren, war goldrichtig – die Zufahrt gebührenfrei notabene. Start in Toblach im Pustertal. Auf den ersten fünfzehn Kilometern landschaftlich sehr reizvoll und auf unbefestigtem Radweg ins Höhlensteintal, vorbei am stimmungsvollen Toblachersee. Entlang des ausgetrockneten Bachbett der Rienz erreichten wir bald den Eingang zum Rienztal. Hier steht eine grosse touristische Anlage, gegenüber ein grosser Parkplatz; hier geht der Blick unweigerlich ins Rienztal und im Talabschluss zu den Drei Zinnen. Wie hatten Glück, das Monument der Sextner Dolomiten zeigte sich von der Sonne beschienen, wenn auch nicht ganz wolkenfrei. Die Hoffnung blieb. Vorbei am Dürrensee (der Name trifft in diesem trockenen Sommer voll zu…) erreichten wir bald die Verzweigung bei Schluderbach, wo wir auf 1440 m.ü.M. nach SO abbogen auf die SP49, welche zur Auronzohütte hochführt – heute bei eher schwachem Verkehrsaufkommen. Nach etwa vier Kilometern Anstieg war Misurina erreicht, wo wir etwas achtlos die Haarnadelkurve fuhren (ohne den dahinter liegenden Lago di Misurina zu sehen. Bei km 22.5 war der wunderschön gelegene Lago d’Antorno erreicht. Hier ging der Blick hoch zur bereits sichtbaren Auronzohütte, welche unter den noch immer umwölkten Drei Zinnen trohnte. Der Anstieg zur fast fünfthundert Meter höher liegenden Hütte brachte uns dann noch ins Schwitzen. Oben angekommen staunten wir über das, was wir bereits wussten: eine total zugeparkte Steinwüste; der Blick zu den Türmen noch immer verhüllt. Also ersparten wir uns den halbstündigen Spaziergang (2.2 km) über die Forcella Col die Mezzo zur Langalm, welche nördlich der Zinnen liegt. Ab in die grosse und gut besetzte Hütte! Beinahe die Hälfte aller Besucher waren Asiaten – Erinnerungen an Destinationen wie Zermatt! Die taten uns wirklich leid, für ihre lange Reise nicht mit einem tollen Blick zu den fünfhundert Meter steil aufragenden Felstürmen entschädigt zu werden. Aber so ist die Natur und das Wetter. Während der Mittagsverpflegung hofften wir auf Wetterbesserung – ohne Erfolg. Also machten wir uns – windfest eingepackt – auf die Abfahrt. Für die dreissig Kilometer Abfahrt nach Toblach hinunter benötigten wir eine knappe Stunde Fahrzeit, zuzüglich Kafihalt beim Lago d’Antorno. Ab Schluderbach wieder auf der Naturstrasse, vorbei am Dürrensee und dem Eingang ins Rienztal – ein heute letzter Blick zu den noch immer stark umwölkten Drei Zinnen. Toblach erreichten wir gesund wieder, getröstet mit der Erfahrung, dass es heute leider nicht geklappt hat. Aber die Dolomiten stehen ja bestimmt noch einige Zeit…
Fazit: Auch ohne Zinnen-Blick war das eine tolle Bikefahrt durch eine einmalige Landschaft zu den Dolomiten… Und der zweitägige Aufenthalt im schönen Hotel Patris war zusätzlich lohnend.
Wetterverhältnisse: Ein herbstlicher Tag, anfänglich Hochnebel, im Tagesverlauf sonnig, Temperatur bei ca. 8 bis 13°, leichter Wind aus O
Ausrüstung: e-MTB, Kartenmaterial Komoot, GPS
Parameter: Tour-Datum: 29. September 2026 Schwierigkeit: WS=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Strecke: 60.3 km: Toblach (1219 m) – Toblacher See (1256 m) – Höhlensteintalstrasse – Kriegerfriedhof (1313 m) – Ruine Fort Landro (1403 m) – Drei Zinnenblick (1406 m) – Dürrensee (1404 m) – Schluderbach (1445 m) – SP49 – Misurina (1757 m) – Lago Autorno (1873 m) – Malga Rin Bianco (1847 n) – Auronzohütte (2333 m) – Rückweg auf gleicher Strecke Auf den folgendenLINKklicken und die Tour als 3D-Video anschauen. Aufstieg: ca. 1340 m Abstieg: ca. -1340 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 10 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 30 Min. Tageszeit: 10:05 bis 16:15 Uhr
1 Briefing durch Wanderleiterin Chantal auf dem Umbrailpass
2 Chantal im Element
3 Spezielle Markierung für militärhistorische Wanderwege (die Farben der drei Länder CH-I-A)
4 Haareis im Aufstieg
5 Blick hinunter zur Cantoniera e Dogana, im Hintergrund links der Bildmitte das Stilfserjoch
6 Blick zum Stilserjoch, über dem Breitkamm lugt der Ortler hervor
7 Aufstieg in Richtung Gipfel
8 Am Grenzstein Nr. 7
9 Der massige Piz Umbrail, irgendwo gehts durch die Wand hoch
10 In einer der verfallenen Stellungen der Schweizer Armee auf dem Grenzverlauf
11 Gespannt auf das was kommt
12 Was für ein prächtiger Tag heute
13 Es wird gerölliger, gut markiert, links ist das Gipfelkreuz zu erkennen
14 Deutlich T4, bis zum Gipfel bleibt es anspruchsvoll
15 Vorbei an bizarren Türmen
16 Zwischendurch ein Tiefblick von einem ehemaligen italienischen Beobachtungsposten
17 Blickrichtung Süd zur Stilfserjochstrasse in Richtung Bormio, in der Bildmitte die Cima di Reit (3049 m, 6.4 km), rechts ein Teil der Livigno-Alpen
18 Ortler (3905 m), links die Rötlspitz (3025 m)
19 Da gehts irgendwo hoch
20 Bei einem ehemaligen italienischen Beobachtungsposten mit Blick zu den Bernina-Alpen
21 Piz Palü (2882 m), Piz Bernina (4048 m), Luftlinie 43 km
22 Der Klettersteig ist streckenweise neu angelegt und ausgezeichnet gesichert
23 So gefällts, auch wenns manchmal etwas Kraft braucht
24 Im Rücken der Blick zu Stilfserjoch, Ortler, Sommerskigebiet
25 Piz Palü, Piz Bernina, beste Fernsicht dank tiefer Luftfeuchtigkeit
26 In der mittleren Bildebene der Monte Braulio (2979 m), dahinter die Livigno-Alpen mit der Cima de‘ Piazzi (3439 m)
27 Piz Umbrail Gipfelkreuz – Bütsch al Piz
28 Piz Umbrail, Gipfelblick über den Piz Chavalatsch hinweg zur Weisskugel (3738 m, Luftlinie 36 km)
29 Piz Umbrail-Gipfelkreuz vom Grat zur Punta da Rims aus gesehen
30 Der Lai da Rims, was für eine Farbe!
31 Am Grat zur Punta da Rims, Blick zum Lai da Rims, am Horizont bekannte Gipfel wie z. B. das Fluchthorn in den Silvretta-Alpen
32 Leichtes auf und ab auf dem ca. 2 km langen Grat zur Punta da Rims (rechts der Bildmitte), dahinter die Bernina-Alpen
33 Und im Rückblick der Koloss namens Ortler
34 Doris geniesst es, Lai da Rims, Blick ins Val Müstair, Lü ist zu erkennen
35 Nochmals der unserer Meinung nach schönste Bergsee und der Blick ins Val Müstair
36 Unser Rastplatz, windgeschützt, rechts der Piz Umbrail
37 Piz Umbrail, die steile Abstiegsroute ist gut zu sehen
38 Auf der Punta da Rims, ein letzter Blick zum Lai da Rims, unter uns eine der verfallenen Stellungen der Schweizer Armee
39 Lai da Rims, Val Müstair (Lü)
40 Ankunft Punta da Rims
41 Punta da Rims, Blick hinunter ins Gelände der Bocchetta di Forcola mit der verfallenen Kaserne – eindrücklich die vielen Wege, welche der Erschliessung der Kavernen dienten
42 Im Abstieg von der Punta da Rims auf italienischem Boden, bald ist die Bocchetta di Forcola erreicht
43 Blick hinab zur ehemaligen Caserma degli Alpini (2740 m)
44 Blick zurück zur Punta da Rims und der Abstiegsstrecke; wir stehen hier auf einer Militärstrasse(!)
45 Die Ruine der Caserma degli Alpini
46 Eingang zu einer noch einigermassen gut erhaltenen Kaverne oberhalb der Bocchetta di Forcola
47 Die Berge an der Bocchetta di Forcola sind vollständig kaverniert – man stelle sich vor, wie hier oben auf 2800 m.ü.M. Krieg geführt wurde…
48 Verfallene Kaverne, im Fenster stand mal eine Kanone
49 Toller Blick aus der Kaverne
50 Info auf der Bocchetta di Forcola
51 Ein noch vollständig gedeckter Laufgraben auf der Bocchetta di Forcola
52 Der nächste Winter wird wohl streng…
53 Mal sehen, wer da noch alles kommt…
54 Bald ist der Umbrailpass wieder erreicht und die Runde geschlossen
55 Licht- und Schattenspiel
56 Blick zurück zur Borchetta di Forcola
57 Fröhliches Auslaufen
58 Die Route
Heute nutzten wir das Angebot der Gäste-Information Val Müstair; unter Führung von Chantal Lörtscher durften wir einen prächtigen Tag in der Hochgebirgswelt am Piz Umbrail erleben. Eine geführte Wanderung quasi auf den Spuren der Gebirgssoldaten des Ersten Weltkrieges. Wichtig zu wissen: bis zum Jahre 1918 verlief die Grenze zwischen dem Königreich Italien und der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn quer zur Passhöhe des Stilfserjochs. Eine Grenze in Fels und Eis, um welche während der Kriegsjahre 1914-1918 erbittert gekämpft wurde. Weitere Informationen zum damaligen Kriegsgeschehen im Gebiet Stelvio-Umbrail finden Interessierte auf dieser Website.
Nach der gemeinsamen Fahrt hoch zum Pass Umbrail starteten wir kurz nach acht Uhr in Begleitung unserer Bergfreunde Susanne und Richi, Linda aus Sta. Maria war auch dabei. Beim Parkplatz vor dem Berghaus Astra, welches direkt am Schweizer Zoll liegt, vermittelte Chantal erste Informationen zum historischen Hintergrund; hier stehen auch viele Schautafeln. Noch etwas: gestern um 17 Uhr erlebten wir mit dem Besuch des Museums 14-18 in Sta. Maria Val Müstair eine eindrückliche Vorbereitung auf unsere heutige Tour. Interessant zu wissen: Pass Umbrail – Giogo di Santa Maria – Wormserjoch; ein Passübergang mit drei Namen? Nichts Aussergewöhnliches am Begegnungspunkt dreier Sprach- und Kulturräume. Der Übergang von Santa Maria Val Müstair nach Bormio (deutsch: Worms) im Veltlin war für den mittelalterlichen Warenverkehr von grosser Bedeutung, verlief doch über den 2500 m ü. M. liegenden Gebirgspass die kürzeste Verbindung zwischen Venedig und Mailand in den Raum nördlich der Alpen. Salz aus den Bergwerken des Tirols wurde zur Konservierung von Lebensmitteln in den Süden gesäumt, Weinfässer gelangten über den Saumweg in den Norden. Entsprechende Warentransporte waren schon damals straff organisiert und reguliert.
Nach zehn Minuten Briefing war Bewegung gefragt, denn es war kühl, knapp um die Nullgradgrenze. Der Aufstieg begann gleich hinter dem Berghaus und führte angenehm steigend bald an die Sonne und zu den ersten Zeugen des Kriegs: Ruine Sappeurheim und dann der Grenzstein Nr. 7. Ein Genuss, an der wärmenden Sonne das Gelände zum Stilfserjochpass, zur Dreisprachenspitze und zum Monte Scorluzzo zu überblicken. Im weiteren Aufstieg kamen wir an den Grundmauern weiterer Ruinen ehemaliger Stellungen der Schweizer Armee vorbei. Nach der Ruine Wildschütz, auf einer Höhe von ca. 2740 m.ü.M. verliessen wir den Normalweg zum Piz Umbrail. Den Respekt einflössenden Gipfel mit dem leuchtenden Gipfelkreuz über uns liefen wir an der Ruine Bridlerhorst vorbei. Bald wechselte die Unterlage von Geröll zu Fels. Auf gut markiertem Pfad erreichten wir den Einstieg zum Klettersteig, der in diesem Sommer streckenweise neu angelegt worden und gut eingerichtet ist mit Drahtseilen und Metalltritten. Dennoch ist auf dem Weg zum Gipfel Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingte Voraussetzung. Auf einer Höhe von etwa 2840 m.ü.M. erreichten wir einen italienischen Beobachtungsposten, dessen Eingang durch einen gut erhaltenen, stabilen Holzverschlag erklettert wird – Platz für drei Personen, ein Ausguck mit grandiosem Ausblick! Nach einer kurzen Pause der weitere Aufstieg, bis der Steig mit Erreichen des Normalaufstiegs endete. Jetzt noch ca. siebzig Höhenmeter bis zum Gipfel, der uns gehörte – niemand oben, nicht einmal Biker – sonst eine übliche Erscheinung. Das 360°-Panorama vom Feinsten, wolkenlos und blau blau blau. Und die Fernsicht dank der tiefen Luftfeuchtigkeit unübertrefflich. Nachdem wir uns etwas «erholt» hatten, machten wir uns auf den Spi da Rims, den etwa 2.4 km langen Grat, auf welchem es abgesehen von einigen Zwischenaufstiegen mehrheitlich abwärts ging. Unterwegs einige knifflige, aber kaum ausgesetzte Schlüsselstellen, welche alle bravourös meisterten. Und bald folgte die grosse Ablenkung: der Blick zum etwa fünfhundert Meter tieferliegenden, smaragdgrün leuchtenden Lai da Rims. Auf dem «Sandhügel» Punta da Rims angelangt, hiess es vom Lai da Rims Abschied zu nehmen. Jetzt hatten wir den Abstieg auf der italienischen Seite vor uns: auf der steilen und rutschigen Unterlage war Vorsicht angesagt: Chantal erinnerte uns an die ideale Gehtechnik. Das unter uns liegenden Gelände ist eindrücklich erschlossen, viele Militärstrassen, verfallene Kasernengebäude, Berge, welche kaverniert sind – heute ein beliebtes Trailgelände für Biker. Über die Bocchetta di Pedenolo kann nach einem sehr schwierigen Gelände mit vielen Serpentinen der Lago di Cancano und anschliessend der Lago di Fraele erreicht werden. Kurz vor dem Übergang Bochetta di Forcola führte uns Chantal in die Ruine der Kaverne Ricovero – sehr eindrücklich (siehe Bilder). Nach Erreichen der Bocchetta stiegen wir über zwei Serpentinen steil ab – für die meisten Biker eine Schiebestrecke. Bis zum Bach, der das Valle del Gesso entwässert, waren wir beinahe gemütlich unterwegs. Ablenkung bot ein ziemlich fetter Mungg, der gar keine Scheu zeigte. Nach etwa drei Kilometern ohne grossen Höhenunterschied erreichten wir die Landesgrenze und einige Meter nach der Überschreitung den Ausgangspunkt – den Pass Umbrail. Nach acht Stunden Wanderzeit endete eine eindrückliche Themen-Wanderung im hochalpinen Grenzgebiet am Piz Umbrail.
Fazit: Eine äusserst geschichtsträchtige und landschaftlich unvergessliche Runde. Ein herzliches Dankeschön Chantal für die sehr fachkundige und engagierte Führung!
Wetterverhältnisse: Herbstlich schönes Wetter, keine Bewölkung, ausgezeichnete Fernsicht, Temperatur um +0 bis +12° C, an exponierten Stellen spürbarer Wind ca. 10 bis 35 km/h aus N.
Parameter: Tourdatum: 23. September 2026 Schwierigkeit: T4+, Klettern I Strecke: 10.1 km, Pass Umbrail, Schweizer Zoll (2501 m) – Ruine Sappeurheim – Grenzstein Nr. 7 – Ruine Mathahütte – Ruine Barbarahütte – Ruine Langer Fritz – Ruine Munggenburg – Ruine Alvierhütte – Ruine Wildschütz – Verlassen des Normalwegs bei 2740 m.ü.M. – Ruine Bridlerhorst – bei 2800 m.ü.M. kurzzeitig Überschreitung Landesgrenze CH/I – bei ca. 2820 m.ü.M. Wechsel Unterlage von Geröll auf Fels, Beginn Klettersteig – ital. Beobachtungsposten, Holzverschlag (ca. 2840 m) – Weiteraufstieg ziemlich genau auf der Landesgrenze – bei 2970 m.ü.M. Erreichen des Normalwegs zum Gipfel – Piz Umbrail (2033 m) – Grat Spi da Rims (P.3022, P.2989, P.2895 – Punta da Rims (2946 m) – Ruine Kaverne Ricovero (2820 m) – Bochetta di Forcola (2768 m) – Valle del Gesso (P.2612) – Ruine Baitello di Cögno (2589 m) – P.2554 – Pass Umbrail, Schweizer Zoll Auf den folgendenLINKklicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 700 m Abstieg: ca. -700 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 8 Std. Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std. 45 Min. Tageszeit: 08:10 bis 16:15 Uhr
35 Im gemütlichen Abstieg, toll geschichtete Felsen
36 Bald wieder beim Guschaturm, dahinter der Pizalun
37 Brücklein bei der Windegg
38 St. Luzisteig, Steigkirche (Bild von Doris)
39 Die Route
Heute unternehmen wir eine Kurzwanderung: Besuch der ehemaligen Walsersiedlung Guscha, welche oberhalb St. Luzisteig liegt. Wir starteten nahe der Passhöhe beim Abstellplatz an der Strasse nach Maienfeld. Der Pass verbindet Maienfeld mit dem nördlichen Talort Balzers FL. An der nördlichen Pass-Kulmination liegt, geschützt von einem alten Graben, die historische Festung St. Luzisteig mit einem Torgebäude von 1702, die heute noch als Kaserne der Schweizer Armee genutzt wird. Vorbei am Landgasthof St. Luzisteig nahmen wir den Guschaweg, östlich vorbei an der militärhistorischen Festungsanlage. Bald erreichten wir den Guschaturm, ein historischer Wehrturm aus den Jahren 1853-1855 auf der St. Luzisteig in der Gemeinde Maienfeld gelegen. Errichtet wurde der Turm während des Krimkriegs als Teil der Befestigungsanlage der Passhöhe St. Luzisteig. Er wird auch als Malakoffturm oder Hungerturm bezeichnet. Den Namen Hungerturm erhielt er, weil dort im Jahr 1871 straffällig gewordene Soldaten der internierten Bourbaki-Armee festgehalten wurden. Nach dem Turm wurde das Gelände steiler, teils bis 20°. Eine nicht markierte Abkürzung ignorierten wir. Zum Glück verlief die Strecke bis kurz vor Guscha im Wald – die Sonne hätte uns sonst bestimmt Mühe bereitet. Nach 75 Minuten erreichten wir die ehemalige Walsersiedlung. Grund für unseren Besuch war auch das Wiedersehen mit Marianne und Peter, welche an diesem Wochenende Teil des Wirte-Teams sind. Tagessalat, Winzerrisotto mit Luganighe, Kuchen – ein Genuss auf dem sonnigen und aussichtsreichen Platz vor der Wirtschaft. Es gibt übrigens den Verein Pro Guscha, dessen Mitglieder sich ehrenamtlich der Pflege und dem Unterhalt der bestehenden Bauten widmen. Der Verein, der sich aus Spenden, Gönnerbeiträgen, Aktiv- und Passivmitgliederbeiträgen, sowie aus Erträgen aus dem Guscha-Beizli finanziert, kann die finanziellen Mittel für diese Bauprojekte nicht aus eigenen Mitteln aufbringen und er ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen; Aktiv- und Passiv-Mitglieder und Gönner sind also hochwillkommen. So viel Werbung muss sein! Nach dem Mittagessen besuchten wir den hundertachtzig Meter weiter nördlich und ca. zwanzig Meter höher liegenden Aussichtspunkt Büel. Hart am Abgrund zum Guschatobel reicht der Ausblick über das Rheintal bis zum Alpstein. Für den Abstieg nahmen wir denselben Weg wie für den Aufstieg. Doris versuchte es für einen kurzen Abschnitt auf der unmarkierten Abkürzung. Unterwegs ein kleiner Stolperer, der ihr leider am rechten Fuss eine kleine Zerrung eintrug. Vorbei am Guschaturm, flachte die Strecke etwas ab. Oberhalb der Festungsanlage leuchtete das intensive Grün der Weiden im herbstlichen Nachmittagslicht. Beim P angekommen, entschieden wir uns für die verkehrsärmere Rückreisevariante über Buchs, Grabs, Gams und durch das Toggenburg. Ein schöner Abschluss eines Wander- und Ausflugtages, der alles bot, was uns in der Natur und Bergwelt gefällt – einfach herrlich!
Fazit: Eine geschichtsträchtige Wanderung, nicht zu lang, aber trotzdem schweisstreibend.
Wetterverhältnisse: Herbstlich schön, 17 bis 20°, Wind 9 km/h NW
Parameter: Tour-Datum: 12. September 2026 Anforderung: T2 Strecke: 7.5 km, St. Luzisteig (716 m) – Guschaweg – Steigwiesen – P.728 – P.776 – Guschaturm – Rappatobel P.835 – Windegg – Guscha (1112 m) – Büel (1130 m) – Rückweg wie Aufstieg Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 435 m Abstieg: ca. -435 m Laufzeit mit Pausen: ca. 4 Std. 15 Min. Laufzeit ohne Pausen: ca. 2 Std. 30 Min. Tageszeit: 11:30 bis 15:45 Uhr
6 Bei Vorder Sommerig, Blick im den Gaster und zum Obersee
7 Rieden, dort komme ich später vorbei
8 Wengibrücke
9 Wängibach
10 Alpwirtschaft Vorderwengi
10 Alpwirtschaft Vorderwengi, gemütliche Stube
10 WKS, lecker
10b Linzer zum Dessert
11 Blick zum umwölkten Speer
12 Schöne Gartenwirtschaft, leider etwas kühl
13 Wängibach bei Schänerwiti
14 Bei Schänerwiti, Speer (links)
15 Rieden mit mächtiger Kirche, Blick zum Benkner Büchel
16 Obersee, links der Buechberg
17 Bei Ernetschwil, Blick zum Tweralpspitz (rechts)
18 Am unteren Ende des Aabachtobels, nichts für fette Biker
19 Aabachtobel, mit Hindernissen
20 Aabachtobel
21 XL passt!
22 Viehtrieb im oberen Aatal
23 Oberhalb Bürg, Blick zurück zu Speer, Chüemettler, Federispitz
24 Die Route
Heute Freitag war Doris am Klassentreffen – also galt es diesen Tag solo zu nutzen. Eine Biketour ab Haustür ins Wengital lohnt sich immer – letztmals 2021. Das kleine Tälchen kann erreicht werden ab Rieden SG oder etwas steil ansteigender ab Steinenbrücke im Gaster. Es hat eine Länge von ca. 6 km und erstreckt sich vom Steinenbachtobel bis an den Nordfuss des Nagelfluhbergs Speer. Der Wängibach sammelt sein Wasser an den schroffen Flanken des Chüemettlers, Grappehorns und des Speers. Die zuhinderst im Tälchen bestossenen Alpen liegen zwischen 1570 und 1400 m.ü.M. Der hinterste, mit Fahrzeugen legal erreichbare Punkt, ist der Parkplatz in Mittelwengi (1155 m); von dort beginnen die Aufstiege auf die erwähnten Gipfel (Alpines Bergwandern T4-T5). Mein Ziel heute liegt ca. 60 Hm tiefer, ca. 700 m vor Mittelwengi – die Bergwirtschaft Vorderwängi. Je nach Massstab der Landeskarte ist die Schreibweise Wängi oder Wengi – alles klar?
Start in Rüti. An der ARA vorbei über Wydenchlösterli nahe an der A15 vorbei zur Chüeweid – der „Weg“ dorthin ist schmal und es hat eine Treppe mit vierzehn Tritten, die nicht fahrbar ist. Wenige Meter später wird die A15 unterquert und es folgte nochmals eine steile Treppe. Dann über die hier noch schmale Jona, die Wende nach O und durch den Wald Oberes Asp bis Ermenswil. Auf dem Velofahrstreifen den Chälenstich hinauf, nach der Abfahrt rollte ich in Eschenbach SG ein. Das Dorf durchquerend, erreichte ich nach etwa 2 km Neuhaus SG. Über den Kapellweg, vorbei an der schön renovierten Kapelle, erreichte ich den parallel zur Uznacherstrasse verlaufenden Veloweg. Genau bei Beginn der Ein-/Ausfahrt A15 überquerte ich die Strasse, um durch das Industriegebiet Hinterwis und bald auf die Alte Uznabergstrasse abzubiegen. Vorbei am altehrwürdigen (stillgelegten) Gasthof zur Felsenburg zum Ortsteil Uznaberg, 70 Hm unter mir die aus dem Uznabergtunnel führende A15. Eingangs Uznach am Kunsthof vorbei, auf dessen Dach viele Storchennester liegen. Uznach durchquerend, fahre ich in Richtung Kaltbrunn, dem Steinenbach entlang. Kurz vor Kaltbrunn führte die Fahrt über einen sehr schmalen Pfad. War die Fahrt bis jetzt relativ flach, änderte sich das beim Weiler Steinenbrücke (Strasse in Richtung Schänis). Unmittelbar nach der Brücke bei Punkt 450 über den Steinenbach nach links abgebogen und den Ortsteil bergwärts fahrend verlassen. Jetzt folgte der Anstieg, über ein paar Serpentinen war rasch Höhe und Aussicht gewonnen. Nach Kühneberg (713 m) – oberhalb des Steinenbachtobels – macht die Strasse einen grossen Rechtsbogen. Rechts der Blick zum Speer und zur schön gelegenen Bruder Klaus Kapelle Altwies. Kurz nach Punkt 884 wechselte die Unterlage von Asphalt auf Natur. Links das Bachmannsbergtobel, welches ich auf der Rückfahrt befahren werde, fuhr ich auf der Wengistrasse weiter. An Punkt 915, der Verzweigung nach Rieden, geradeaus durch den Steineggwald, dann über die Wengibrücke, ein Holzbau (969 m). Jetzt noch zwei Kehren, und Vorderwängi war erreicht. Zum Glück ist der Alpabtrieb erst in einer Woche… Pünktlich zur Mittagszeit die Einkehr in die gemütliche Stube – draussen war es trotz Sonnenschein etwas kühl. Ausser zwei Älplern keine Gäste. WKS und Linzertorte schmeckten ausgezeichnet, die kommunikative Wirtin war sehr freundlich. Nach dieser Stärkung folgte die Abfahrt, warm anziehen war das Gebot. Beim Punkt 915 bog ich ab um über den Wängibach – also ennet des Bachmannsbergtobels – über die Schännerwitistrasse nach Bachmannsberg zu fahren; ab hier wäre auch die Tanzbodenalp zu erreichen (heute nicht). Im Dorf Rieden SG mit seiner übergrossen Kathedrale scharf rechts, um auf der wenig befahrenen Strasse nach Gommiswald hinunterzufahren – ein Stopp für den Genuss der tollen Aussicht (Gaster, Obersee). Wenig oberhalb der auch hier markanten Dorfkirche verliess ich die Rickenstrasse nach links in Richtung Ernetschwil, dort in der Dorfmitte links haltend den Klosterwald nördlich umfahrend, vorbei am Altbad. Im Wald (Brand) beim Lindenplatz (P.565) geradeaus – rechts das Ranzachtobel – durch den Burgerwald, vorbei am Fabrikweiher (489 m). Nach ein paar steil abfallenden Kurven war die stark befahrene Zürcherstrasse erreicht. Nach wenigen Metern (durch die Baustelle!) fand ich den gut versteckten Durchgang ins Aabachtobel – über eine sehr schmale, Fussgängern vorbehaltene, Brücke. Das etwa anderthalb Kilometer lange Tobel ist schmal, aber gut zu befahren (S0-S1); ein abgebrochener Ast, ein Steinbrocken, eine XL-Brücke, dann einige bewurzelte Anstiege – alles gut gegangen. Unterhalb Neuhaus dann noch ein Viehtrieb – der Bauer hatte alle Mühe, die Herde zu lenken. Ein Tier leckte sogar am gelben Wanderwegweiser… Im Zentrum von Neuhaus angekommen, fuhr ich nach N hoch zur Siessenhöchi und weiter nach Bürg. Jetzt die Panoramafahrt nach W bis Fätzikon – schön der Blick zurück zu Speer, Chüemettler, Federispitz. Statt nach Eschenbach hinunterzufahren, nahm ich den steilen Aufstiegzum Eggwald, durch diesen dann ins Tälchen des Lattenbachs hinunter nach Lütschbach. Beinahe schnurgerade die Rollerstrecke nach Ermenswil, dann in Richtung Rüti, das ich über Täusi und Steinacher erreichte. Zum Schluss Staunen über die anständig vielen zurückgelegten Höhenmeter…
Fazit: Eine mittellange Bikefahrt, bei relativ sportlicher Fahrweise mit befriedigendem Fitnessfaktor. Wetterverhältnisse: Leicht bedeckt, sonnig, Wind NW 7-10 km/h, ca. 7 bis 14°
Ausrüstung: e-MTB, GPS, Kartenmaterial Schweiz Mobil/Komoot Parameter: Tour-Datum: 11. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs; einige kurze Trails S0-S1 Strecke: 63.3 km: Rüti ZH (478 m) – Wydenschlösterli – Chüeweid – A15 – Jonabrücke – Oberes Asp – Ermenswil (480 m) – Chälenstich – Eschenbach (479 m) – Neuhaus (502 m) – Industrie Hinterwis (489 m) – Uznaberg (499 m) – Uznach (410 m) – Steinenbach – Kaltbrunn (440 m) – Steinenbrücke (450 m) – Vorder Sommerig (616 m) – Kühneberg (714 m) – Berggarten (775 m) – P.915 – Wengibrugg (968 m) – Vorderwengi (1086 m) – Wengibrugg – Verzweigung bei P.915 – Bachmannsberg (P.885) – Steinenbach (847 m) – Mülibächli – Rieden (717 m) – Gommiswald (583 m) – Ernetschwil (576 m) – Altbad (574 m) – Lindenplatz (P.565) – Burgerwald – Fabrikweiher (489 m) – P.420 (Kreisel Uznach) – Aabachtobel (424 m) – Neuhaus – Siessenhöchi – Bürg – Fätzikon – Gibelsriet (573 m) – Eggwald – Lütschbach – Ermenswil – Täusi (491 m) – Rüti Auf den folgendenLINKklicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 1360 m Abstieg: ca. -1360 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 20 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 55 Min. Tageszeit: 10:10 bis 14:30 Uhr
6 Ernst erklärt die tragische Geschichte von La traviata
7 Seebühne Bregenz, Aufführung 2026 La traviata
8 Seebühne Bregenz
9 Rheinmündung Bodensee
10 Rhein
11 Bei Harder Wiesen
12 Die Route
Rückreisetag! Leichter Regen zu Beginn war vorausgesagt – aber damit hatten wir nicht gerechnet. Dass es nämlich bis gegen Mittag herunterleerte; naja, wenigstens nicht zu kalt, und Regenschutz hatten wir ja dabei. Die Schlechtwetteroption (direkt nach Friedrichshafen und über den Bodensee nach Hause zu fahren) verwarfen wir. Vor uns also 63 km Flachetappe mit dem Ziel St. Margrethen. Also starteten wir hoffnungsvoll um halb neun, aufgeteilt in vier Gruppen. Vorerst blieb die Kamera der Nässe wegen im Rucksack verpackt. Zwar wären Regenfotos durchaus (auch) reizvoll, aber heute war der Weg das Ziel. Bis Tettnang wenigstens. Dort stand in der Ortsmitte eine Cafè/Gelateria mitten im Weg, und gegenüber eine Bäckerei – das passte. Mittlerweile hatten unsere vorausfahrenden beiden von Ernst und Joe angeführten Gruppen ein paar Kilometer Vorsprung; Kathrin und Edi motivierten uns erfolgreich zu einer Pause. Nach dieser Stärkung konnte uns der nun noch stärkere Regen nichts mehr anhaben – Köpfe runter und durch! Kurz nach elf Uhr erreichten wir Kressbronn und den Bodensee. Das Wetter meinte es nun besser mit uns, jedenfalls getrauten wir uns der Regenkleider zu entledigen. Erste Sonnenstrahlen erwärmten uns, so dass Fahrfreude aufkam. Die Fahrt nahe dem Seeufer war allerdings nicht das Gelbe vom Ei – viel Verkehr, viele Fussgänger, und vor allem waren jeweils viele Villen zu umfahren. Auch die Vorbeifahrt beim Güterbahnhof Lindau war keine Attraktion. Aber wir wussten um die Nähe des Zwischenziels – Bregenz. Dort (am Hafen) angekommen, suchten wir sofort Sitzplätze im Schatten – denn mittlerweile war es wieder richtig Sommer! So verpflegten wir uns direkt am See – und staunten nicht schlecht. Denn unsere beiden vorfahrenden Gruppen hatten wir irgendwann unbemerkt überholt; warten war angesagt. Nach beinahe einer Stunde trafen sie auch ein – vermutlich haben sie sich verfahren oder sie pausierten ebenfalls in einem Cafè. Nach der Erholung schlängelten wir uns einem Spiessrutenlauf gleich an herumirrendem Touri-Fussvolk vorbei, überholten Sonntags-Velofahrer (komisch, heute war doch Montag!). Froh, den Rhein an der Mündung bei Hard zu erreichen, wurde es ruhiger. Dem sehr wenig Wasser führenden Rinnsal (ein trauriger Anblick!) entlangfahrend, erreichten wir zügig St. Margrethen, wo uns der Bus mit Anhänger (Bührer Veloreisen Hirzel) schon erwartete. Abfahrt punkt 16 Uhr, wie geplant. Wenn das keine perfekte Planung war! Überhaupt: unserem Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti gebührt ein grosses Kompliment für die perfekte Organisation dieser Veloferien 2026 – herzliches Dankeschön!
Fazit: Herbst! Gestern Kaiserwetter, heute Güselwetter. Gepasst hat es trotzdem, schöne, erlebnisreiche fünf Tage waren es! Wetterverhältnisse: Regnerisch, am Nachmittag trocken, bedeckt und teilweise sonnig, Temperatur 16 bis 20°, Wind 4 km/h N
Parameter: Tour-Datum: 7. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs. Strecke: 62.9 km: Weststadt (431 m) – Oberzell (416 m) – Untereschach – Obereschach (446 m) – Meckenbeuren (416 m) – Tettnang (465 m) – Giessen – Kochermühle – Kressbronn (407 m) – Wasserburg, Bodensee (405 m) – Lindau (394 m) – Lochau (401 m) – Bregenz (398 m) – Hard – Rheinbrücke (403 m) – Fussach (399 m) – St. Margrethen (403 m) Auf den folgendenLINKklicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 232 m Abstieg: ca. -296 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 50 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 40 Min. Tageszeit: 08:35 bis 15:25 Uhr
1 Unsere grosse Gruppe mit dem Leiterteam im Vordergrund
2 Ravensburg Stadtzentrum
3 Ländliche Gegend oberhalb Ravensburg
4 Faszinierende Farbe
5 Friedlicher Muni
6 Schöne Landschaft
7 Blick zum Alpstein, der Bodensee dampft
8 Bei Bodnegg, Blick zu den Vorarlberger Alpen und ins Rätikon
9 Fröhliche Gruppe, in stilgerechter Kleidung
10 Weidelandschaft
11 Oldtimer-Chevy, offensichtlich noch in Betrieb
12 Bei Geiselharz, kurz vor Wangen i. A.
13 Bei Geiselharz, Altmann und Säntis im Blickfeld
14 Wangen im Allgäu
15 Wangen im Allgäu
16 Wangen im Allgäu
17 Wangen im Allgäu
18 Wangen im Allgäu
19 Wangen im Allgäu
20 Einkehrort
21 Wangen im Allgäu
22 Auslage, die gefällt
23 Wangen im Allgäu
24 Wangen im Allgäu, Start zur Rückfahrt
25 Bei Pfärrich
26 Gleich wirds ernsthaft
27 Bei Pfärrich
28 Gerölliger, holpriger Trail bei Ried
29 Teich bei Fenken
30 Die Route
Heute Sonntag war der Tag nach dem Regen – und was für ein Wetterglück! Für die heutige Runde nach Wangen im Allgäu schlossen sich acht VelofahrerInnen an – von Joe und Edi angeführt. Eine kleine, aber feine Gruppe! Ab Startpunkt Hotel Sennerbad die Abfahrt ins Zentrum von Ravensburg, dann folgte der moderate Aufstieg auf eine Höhe von 600 m.ü.M. Bald war ländliches Gebiet erreicht, Fenken, Schlier, Sieberatsreute heissen die Weiler. Auf und Ab in der reizvollen Hügel- und Riedlandschaft wechselten sich ab. Wangen i. A. war erreicht nach etwa 31 km Fahrt. Im wunderschönen Städtchen machten wir Mittagspause – bei ausreichend Zeit auch für einen Rundgang. Nach zwei Stunden Aufenthalt trafen wir uns wieder beim Veloparkplatz. Die Rückfahrt führte etwas nördlich über Amtzell. Kurz vor Sieberatsreute erwartete uns die Herausforderung des Tages: ein gerölliger, holpriger Trail bei Ried, der im Wald Eggen verläuft. Die unübersichtliche Wegführung führte dazu, dass sich unsere Gruppe unfreiwillig aufteilte. Mobile sei Dank fanden wir uns bald wieder. Über Schlier und Fenken, vorbei an einem schön gelegenen Teich waren etwa 150 Hm Abfahrt zu bewältigen. Nahe Spital erreichten wir am nördlichen Stadtrand Ravensburg wieder. Der Rest bis zur Weststadt resp. zum Hotel Sennerbad war bekannt und unkompliziert. Eine lange Fahrt mit annähernd eintausend Höhenmetern endete um 16 Uhr. Sturzfrei und gesund zurück – und alle waren glücklich. Nach kurzer Erholung das Wiedersehen im Restaurant zum gemütlichen Beisammensein und feinen Nachtessen.
Fazit: Heute kamen einige Höhenmeter zusammen, und der überraschend spannende Trailaufstieg hat uns gut gefallen. Wiederum ein herzliches Dankeschön an das Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti. Wetterverhältnisse: Kaiserwetter, ohne Bewölkung, Temperatur 16 bis 25°, Wind 11 km/h NO
Parameter: Tour-Datum: 6. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs; ein (für uns) anspruchsvoller Trail auf der zweiten Streckenhälfte war auch dabei (S1-2). Strecke: 63.4 km: Weststadt (431 m) – Ravensburg (450 m) – Staig (600 m) – Gullen (588 m) – Grünkraut – Arneggen (610 m) – Hargarten – Bodnegg (612 m) – Baltersberg (566 m) – Haslach (540 m) – Schomburg (561 m) – Geiselharz – Humbrechts (583 m) – Wangen i. A. (556 m) – Nieratz – Oberau – Pfärrich – Amtzell (555 m) – Butzer – Maiertal – Ried – Waldburg – Eggen – Sieberatsreute (653 m) – Schlier (596 m) – Fenken (587 m) – Ravensburg – Weststadt Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 920 m Abstieg: ca. -922 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 40 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 50 Min. Tageszeit: 09:25 bis 16:05 Uhr
12 Schussen heisst das Flüsschen, welches Ravensburg durchfliesst
13 Am südlichen Stadtrand von Ravensburg
14 Weissenau, Ravensburg Süd
15 Münster Weissenau, Ravensburg Süd
16 Veitsburg
17 Ein kleiner Singletrail in der Oststadt
18 Die Route
Für heute Samstag war etwas Niederschlag angesagt – ideal für einen Fussmarsch ins nahe Stadtzentrum. Die Stadtführung war mit einem Genussprogramm angereichert, eine tolle Idee! So wurden unterwegs Besuche in Feinkostläden eingeplant, verbunden mit entsprechenden Degustationen – was nicht nur die Schleckmäuler unter uns erfreute.
Selbstverständlich erfuhren wir auf dem Rundgang viel Geschichte, beispielsweise dass Ravensburg eine Mittelstadt sowie Kreisstadt und grösste Stadt des gleichnamigen Landkreises im südlichen Oberschwaben ist. Die ehemalige Reichsstadt liegt im Schussental unweit des Bodensees und wurde aufgrund ihrer zahlreichen, gut erhaltenen mittelalterlichen Türme früher auch als das schwäbische Nürnberg bezeichnet. Seit 1. April 1956 ist Ravensburg Grosse Kreisstadt. Bekanntheit erlangte die Stadt durch die hier beheimatete Unternehmensgruppe Ravensburger (Gesellschaftsspiele und Puzzles). In der Stadt leben ca. 51000 Menschen. Dominiert wird die geografische Lage durch die Veitsburg, welche oberhalb der Altstadt auf einem Höhenrücken steht, der das Schussental-Becken nach Osten begrenzt. Auf dem der Stadt gegenüberliegenden Westhang des Schussentals befand sich im Mittelalter die Galgenhalde genannte Richtstätte, sowie nördlich davon das Sennerbad. Oberhalb davon entstand Mitte des 20. Jahrhunderts das Neubaugebiet Weststadt. Mit dem Untergang der Staufer endete auch das Herzogtum Schwaben als politische Körperschaft. Wie viele andere Städte Schwabens regierte sich Ravensburg fortan selbst, die Burg wurde Reichsbesitz. 1276 bestätigte der Habsburger König Rudolf I. die reichsstädtischen Privilegien Ravensburgs. Auf der Burg sass fürderhin der kaiserliche Landvogt der Reichslandvogtei Schwaben. Das Marktrecht war dabei eine wesentliche Stütze der Entwicklung. Zur Überwachung der Vorgänge in der Reichsburg errichtete die Reichsstadt an der höchsten Stelle des Stadtgebiets den über 50 Meter hohen Sankt-Michaels-Turm, benannt nach der damals noch dort stehenden Michaelskapelle, der ältesten Kirche der Stadt. Im Volksmund hiess dieser Turm bald Mehlsack, als Verballhornung des offiziellen Namens wie auch unter Bezugnahme auf die mehlweisse Farbe des Turms. Dass der Turm zeitweise auch als Mehlspeicher genutzt wurde, gehört vermutlich ins Reich der Legenden. Heute ist Mehlsack der offizielle Name dieses einzigen Rundturms der Stadtbefestigung. Im Spätmittelalter war Ravensburg Sitz der Grossen Ravensburger Handelsgesellschaft, der damals führenden deutschen Handelsgesellschaft, die in ganz Europa Niederlassungen hatte. Um 1530 ging die Grosse Ravensburger Handelsgesellschaft unter. Die führenden, wohlhabenden Familien hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon Landsitze und Rittergüter zugelegt. Es gab Zwist zwischen verschiedenen Familienzweigen, insbesondere Augsburger Händler drängten in die von den Ravensburgern bedienten Routen. 1803 wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss die Reichsunmittelbarkeit der meisten Reichsstädte aufgehoben. Ravensburg kam 1810 auf Grund des Grenzvertrags mit Bayern – bestätigt durch den Wiener Kongress 1815 – zum Königreich Württemberg, das zuvor auch schon die ausgedehnten Territorien von Weingarten (einschliesslich des heutigen Schlosses in Friedrichshafen) erworben hatte. Die Stadt wurde Sitz des Oberamts Ravensburg. Mit der Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg begann eine allmähliche wirtschaftliche Erholung. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war Ravensburg die grösste und industriell am weitesten entwickelte Stadt Oberschwabens und auch politisch ein Zentrum der Region. Im Zweiten Weltkrieg war Ravensburg kaum von Luftangriffen der Alliierten betroffen, die historische Bausubstanz blieb daher vollständig erhalten. Mehr Informationen wird hier vermittelt.
Die Mittagszeit verbrachten wir individuell. Danach fanden wir uns wieder im Hotel ein, noch immer mit Schirmen bewehrt. Schliesslich und gerade rechtzeitig hellte es auf, und wir konnten uns auf die Velos schwingen. Die geplante Umrundung der Stadt Ravensburg führte im Gegenuhrzeigersinn erst durch westlich und östlich gelegene Landwirtschaftsgebiete – sehr reizvoll! In etwa der Hälfte der Strecke erreichten wir die an aussichtsreicher Lage stehende Veitsburg, wo die Stadt überblickt werden kann. Eine Art Kiosk öffnete gerade, so dass wir im Freien etwas trinken konnten. Currywürste wären auch zu haben gewesen… Nun machten wir uns auf die einigermassen steile Abfahrt in Richtung Weststadt; quasi als Schmankerl mutete man uns dann noch einen kurzen Trail zu. Kurz vor 17 Uhr endete unsere Runde direkt beim Hotel; alle waren glücklich und zufrieden darüber, vom Regen verschont worden zu sein. Nach kurzer «Regenerationsphase» trafen wir uns im Restaurant zum feinen und gemütlichen Nachtessen.
Fazit: Die regnerische Witterung passte irgendwie zum Tagesprogramm (Marktbesuch); die Velorunde am Nachmittag dann bei freundlicherer Witterung. Herzliches Dankeschön an das Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti. Wetterverhältnisse: Mehrheitlich trübe, regnerische Witterung, Temperatur 21°, Wind 4 km/h N
Parameter: Tour-Datum: 5. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs; ein kurzer Trail war auch dabei (S1). Strecke (ohne Marktrundgang zu Fuss): 26.2 km: Sennerbad – Bernhofen (497 m) – Hübscher – Weststadt (461 m) – Weissenau – Fidazhofen – Veitsburg (525 m) – Schornreute – Ravensburg Nord – Sennerbad Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 400 m Abstieg: ca. -400 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 40 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 40 Min. Tageszeit: 14:00 bis 16:40 Uhr
4 Bereits im Thurgau unterwegs, Sicht zu Alpstein und Churfirsten
5 Trinkpause
6 Thurbrücke bei Faarhus (Fahrverbot)
7 Thurbrücke bei Faarhus
8 Thurbrücke bei Faarhus
9 Alpstein und Churfirsten
10 Bei Wuppenau, Glärnisch-Blick (links der Bildmitte)
11 So machts Freude!
12 Schloss Hagenwil
13 Wir sind im Thurgau…
14 Romanshorn, Fähre nach Friedrichshafen
15 Teil unserer „Flotte“
16 Friedrichshafen
17 Zeppelin über Friedrichshafen
18 Kurze Pause ausserhalb Friedrichshafen
19 Skulpturen in der Landwirtschaft
20 Ravensburg, auf der Terrasse unseres Hotels (Sennerbad)
21 Ravensburg
22 Die Route
Gut ausgeruht fand sich eine Schar fröhlicher (und fitter) VelofahrerInnen vor dem Hotel Schwanen in Wils Stadtmitte. Ziel unserer heutigen Fahrt: Ravensburg in Oberschwaben. Unseren ersten Etappenort Wil verliessen wir mit nochmaliger Vorbeifahrt am Stadtweier. Auf dem Weg nach Wuppenau gelangten wir in den Kanton Thurgau – schön die Landschaft mit viel Landwirtschaft und Obstbäumen – bald beginnt die Ernte. Vorbei am Wasserschloss Hagenwil gelangten wir mit wenig Auf und Ab zur Thur. Über eine unscheinbare, aber dekorative, schmale Brücke überquerten wir den wenig Wasser führenden Fluss, der dem Kanton den Namen gibt. Die gemütliche Überlandfahrt endete mit Erreichen von Romanshorn, dem heutigen Zwischenziel. Eine knappe Stunde Wartezeit verbrachten wir in einem Restaurant am Hafen. Um 12:22 Uhr legte die Fähre ab, um uns auf einer ruhigen Fahrt in 50 Minuten nach Friedrichshafen zu bringen. Die Fahrt über das Schwäbische Meer (poetische Bezeichnung für den Bodensee) nutzten wir, uns zu verpflegen. Die Fahrt durch die Stadt (>60000 Einwohner) war keine Augenweide; das änderte sich mit Erreichen des nördlichen Stadtrands. Erst entlang der Rotach bis Ailingen, weiter ohne grosse Anstiege durch eine schöne Landschaft, vorbei an den teilweise schmucken Dörfern Hirschlatt, Brochenzell, Oberzell. Nach anderthalb Stunden war Ravensburg erreicht, unseren Standort für die nächsten drei Tage. Das kleine familiengeführte Hotel Sennerbad liegt im Westen der Stadt in einem ruhigen Viertel ennet der Autobahn und dem Fluss Schussen. Wie sich zeigte, hat unser Leiterteam eine gute Wahl getroffen. Auf der Terrasse des Hotels genossen wir unsere Getränke und die schöne Sicht zur Stadt mit den vielen Türmen. Nach der anschliessenden Pause (Dusche, Siesta, Pool) trafen wir uns im gut besetzten Restaurant des Hotels – ausgezeichnete Küche und gute Weine sorgten für einen tollen Abschluss dieses Tages. Morgen soll es etwas Niederschlag geben, ideal für die geplante Stadtführung mit dem Thema Marktgenuss.
Fazit: Auch dieser zweite Reisetag war geprägt von schönen Landschaften und bestem Wetter. Herzliches Dankeschön an das Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti. Wetterverhältnisse: Sonnig ohne Bewölkung, Temperatur 20 bis 25°, kaum spürbarer Wind 4 km/h N
Parameter: Tour-Datum: 4. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs Strecke: 62 km (plus 13 km Fähre über den Bodensee): Wil SG (582 m) – Rossrüti – Wuppenau (612 m) – Hagenwil (622 m) – Schön- holzerswilen (556 m) – Buhwil (455 m) – Thurbrücke bei Faarhus (449 m) – Kradolf (462 m) – Sulgen/Bleiken (472 m) – Göttighofen (508 m) – Schocherswil (527 m) – Räuchlisberg (502 m) – Hagenwil (485 m) – Steinebrunn (448 m) – Salmsach (399 m) – Romanshorn (398 m) – Fähre über den Bodensee – Friedrichshafen (404 m) – Ailingen (436 m) – Hirschlatt (435 m) – Brochenzell (412 m) – Oberzell (416 m) – Ravensburg (431 m) Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 444 m Abstieg: ca. -556 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 40 Min. (inkl. Fähre) Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 20 Min. Tageszeit: 09:10 bis 14:50 Uhr
6 Linthebene, in der linken Bildhälfte das Kloster Berg Sion
7 Herbstboten
8 Ricken
9 Wattwil, neue Brücke über die Thur bei der Badi
10 Lichtensteig
11 Eisenbahnviadukt über dem Guggenloch bei Lütisburg
12 Holzbrücke über die Thur bei Lütisburg
13 Wil SG
14 Die Route
Heute Donnerstag traf sich eine fröhliche Schar von zweiundzwanzig SeniorInnen plus vier Guides in Wald ZH zur von der Velogruppe Wald/Rüti organisierten Mehrtagesfahrt nach Oberschwaben mit Ziel Ravensburg. Und das Gute im Voraus: sommerliche Tage standen bevor! Kathrin, Ernst, Edy und Joe übernahmen die Leitung der vier Gruppen. Nach kurzem Briefing starteten wir bei den Sportplätzen in Wald. In Laupen begann der gemütliche Aufstieg nach Egligen, dann hinunter nach Goldingen, in der Ortsmitte in Richtung Hintermühle, dann der Wiederaufstieg nach Rüeterswil. Toll die Aussicht in die Lintheebene und zum Speer, Federispitz und Mürtschenstock! Auf der wenig befahrenen Strecke über Walde hoch zum Oberricken. Jetzt die rassige Abfahrt hinunter nach Ricken, auf dem Pass die Strasse überquerend folgte die Fahrt in Richtung Wattwil über Hinterschönenberg. In der Badi in Wattwil genossen wir die Mittagspause – einige mit einem Schwumm im Wasser. Danach fuhren wir durch das Zentrum von Wattwil, weiter nahe der Thur nach Lichtensteig. Über Dietfurt und Bütschwil erreichten wir bei Lütisburg das Guggenloch, wo wir die Thur über die für den Langsamverkehr offene schmucke Holzbrücke befuhren. Auffallend hier der Niedrigwasserstand der Thur. Nach leichtem Aufstieg überquerten wir die Thur erneut, um bei Ischlag über Land Bazenheid zu erreichen. Jetzt gings rasch: nach Rickenbach bei Wil war direkt anschliessend das Etappenziel Wil SG erreicht. Eine erweiterte Runde zum idyllischen Stadtweier (ohne «h»!) musste sein. Der Wiler Stadtweier wird, anders als üblich, ohne «h» geschrieben. Die Künstlerin Sonja Rüegg aus Ebnat-Kappel setzte aus diesem Grund 2017 ein grosses weisses «h» aus Holz in das Gewässer. Danach parkierten wir unsere Bikes (26 Stück!) in der Tiefgarage des Hotel Schwanen, mitten im Stadtzentrum. Nach der Dusche blieb ausreichend Zeit für einen lockeren Bummel über den Boulevard in der sehenswerten Altstadt – Apéro inklusive, wie es sich gehört! Dann folgte ein Abendessen, welches die Gaumen von uns Feinschmecker begeisterte. Von all den Anstrengungen des Tages leicht ermattet, versanken wir verdientermassen in die Daunen.
Fazit: Ein Starttag wir im Bilderbuch war das! Herzlichen Dank an das Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti. Und das Wetterglück (wie beinahe immer…) hatten wir definitiv auf unserer Seite. Wetterverhältnisse: Sonnig mit leichter Bewölkung, Temperatur 20 bis 22°, kaum Wind
Parameter: Tour-Datum: 3. September 2026 Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs Strecke: 46.4 km: Wald ZH, Sportplätze (627 m) – Laupen (604 m) – Egligen (736 m) – Goldingen (700 m) – Hintermühle (648 m) – Rüeterswil (744 m) – Walde (838 m) – Oberricken (906 m) – Ricken (780 m) – Lindboden (767 m) – Hinterschönenberg – Wattwil, Rickenhof (624 m) – Badi (602 m) – Wattwil (613 m) – Lichtensteig, ARA (606 m) – Lichtensteig (639 m) – St. Loreto – Dietfurt (592 m) – Bütschwil (621 m) – Obergmeinwerk (613 m) – Lerchenfeld, Lütisburg (594 m) – Guggenloch, Holzbrücke über die Thur (591 m) – Lütisburg – Ischlag (573 m) – Brägg (575 m) – Bazenheid (593 m) – Cholberg (598 m) – Rickenbach bei Wil (553 m) – Wil SG (582 m) Auf den folgendenLINKklicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat… Aufstieg: ca. 650 m Abstieg: ca. -600 m Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 55 Min. Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 40 Min. Tageszeit: 09:55 bis 14:50 Uhr