Archiv der Kategorie: Radfahren

Bike-Ausfahrt zum Wägitalersee (898 m.ü.M.)

Diesen schönen und warmen Tag mussten wir nutzen – mit einer Bike-Ausfahrt ins Wägital und hoch zum Stausee und rundherum! Die Fahrt über Rapperswil und dann über den Seedamm wenig spektakulär. Flach weiter nach Altendorf, dann die Unterführung A3 und weiter nach Galgenen. Auf der Vorderbergstrasse gewannen wir dann erste Höhenmeter, bei zunehmender Aussicht auf den Obersee und das nahe Zürioberland. Auf einer Höhe von ca. 700 m.ü.M. fuhren wir auf guter Unterlage, meist geteert, ins Wägital hinein, vorbei am Restaurant Gusöteli. Links (östlich also) ca. 170 m tiefer liegend die Wägitaler Aa und die Wägitalerstrasse. Nach dem markanten bewaldeten Stockberg (1217 m) der Einblick ins Trepsental und der Blick zur Lauihöchi mit dem markanten Lauiloch. Rechts liegend die Rossweidhöchi, der Übergang ins Niederurnertäli. Schöne Einblicke in eine uns bekannte Gegend. Nach knapp 24 Kilometer Fahrt und der Überquerung des Chratzerlibachs erreichten wir im Ortsteil Sonne die Satteleggstrasse und nach der Brücke über die Wägitaler Aa die Wägitalerstrasse. Unsere Befürchtung auf starken Motorradverkehr zu treffen, bewahrheitete sich nicht. So konnten wir die Fahrt auf der etwas mehr als drei Kilometer langen Strasse voll geniessen. Nach dem kurzen Tunnel erreichten wir mühelos die Staumauer. Hier mussten wir einfach einen Trink- und Fotohalt einlegen. Kaum wahrnehmbar, dass es sich um einen Stausee handelt, und randvoll, idyllisch! Links ging der Blick hoch zum Bockmattli mit seinen Klettertürmen (die wir auch von unserem Zuhause täglich bewundern dürfen). Etwas weiter hinten lugte der Zindlenspitz hervor, rechts des Sees der mächtige Fluebrig mit den Gipfeln Diethelm (2099 m) und Turner (2028 m). Im Rücken Chli- und Gross-Aubrig. Alle diese Gipfel kennen wir von früheren Begehungen – tolle Erinnerungen! Über dem südlichen Ende des Sees und rechts des Zindlenspitz Lachenstock, Redertengrat, Redertenstock, Mutteristock und Ochsenkopf, alle zwischen 2000 und 2300 m.ü.M. Die Umrundung des Sees starteten wir im Uhrzeigersinn. Innerthal (Restaurant geschlossen), zwei Kilometer weiter Oberhof (Restaurant geschlossen MO und DI). Macht nichts, vier Kilometer weiter, nach dem Ende des Sees und bereits am Westufer gelegen, die Erlösung: im Garten des Restaurant Au fanden wir reichlich Platz, und die Mittagsverpflegung schmeckte vorzüglich (Hauswurst mit Härdöpfelsalat). Das passte, war hier doch auch ziemlich genau die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Nach dieser etwas längeren Genusspause ging es nur noch abwärts mit uns (im eindeutigen Sinne gemeint!). Nach fünf Kilometer Fahrt entlang dem Seeufer war die Staumauer erreicht. Ab durch den Tunnel, dann ziemlich rasant die Abfahrt bis Vorderthal, dann die Abbiegung in Richtung Sattelegg und sofort rechts weg über die Flüeh, wie schon vor dem Mittag auf der Hinfahrt. Am Vorderberg dann in der vierten Kurve die leise Enttäuschung: das aussichtsreich gelegene Restaurant Gusöteli geschlossen. Die Glacé musste warten. Die Abfahrt auf der Vorderbergstrasse hinunter nach Galgenen und wenig später Altendorf legten wir zügig zurück. Im wenig schmucken Zentrum von Altendorf gönnten wir uns dann das ersehnte Eis. Bei mittlerweile stärkerem Feierabendverkehr rollten wir auf Radwegen einigermassen geschützt über den Damm in Richtung Rapperswil und dort durch die Ortsmitte nach Kempraten. Der leichte Anstieg über die Meienbergstrasse zur Schönau, weiter über Engelhölzli – Rosenberg; Endstation Rüti. Eine wunderschöne Runde durch reizvolle Landschaften…

Fazit:
Die tausend Auf- und Abfahr-Höhenmeter, kombiniert über 70 Streckenkilometer – mal sehen, wie das die Bike-Akkus meistern… Doris hatte am Ende noch 60% und ich 40% Restkapazität. Nicht schlecht, Eigenleistung sei Dank.

Wetterverhältnisse:
Tatsächlich, heute ein toller Sommertag, sehr sonnig, Wind aus S bis O 10 km/h, Temperaturen 22 bis 27°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 18. Juni 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Kurze enge und steile Passagen möglich.
Strecke: 68 km: Rüti ZH (470 m) – Rosenberg – Engelhölzli – P.475 – Schönau P.459 – Meienbergstrasse – Rapperswil – Seedamm (409 m) – Hurden (416 m) – Pfäffikon Kreisel (418 m) – Altendorf – A3-Unterführung Breiten – Spreite, Kreisel – Allmeindstrasse P.445 – Galgenen P.438 – Kapellhof P.432 – Kreuzstatt (436 m) – Mosen (476 m) – Vorderbergstrasse – Restaurant Gusöteli (547 m) – Lauisberg (579 m) – Stalden – Breitrüti (668 m) – Ober Arschrüti – P.722 – Vorder Ful Gaden – Staldenbawald (P.749) – Oberflühli – P.726, Zinsisgschwändplätz – Flüehstrasse bis Brücke Wägitalstrasse (Sonne, 713 m) – Vorderthal (734 m) – Falz – Tunnel, Staumauer (902 m) – Seestrasse – Innerthal (906 m) – Ännetaa (921 m) – Oberhof (932 m) – Fläschloch – Bruch (918 m) – Hundsloch – Aberenbach – Au (911 m) – P.904 – Stock – Schlierenbach (905 m) – Schrähbach – Staumauer (902 m) – Rückweg ab hier wie Hinweg
Aufstieg: ca. 1100 m
Abstieg: ca. -1090 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 40 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 50 Min.
Tageszeit: 09:45 bis 16:25 Uhr

Bike-Runde Val Müstair, Fuldera – Vinschgau

Endlich Sommer im Val Müstair – wenigstens für ein paar Tag. Also Start zur ersten Bikeausfahrt, aufgrund der Schneelage ging es halt noch nicht in höhere Lagen (Jufplaun, Val Mora, Pass da Costainas, usw.). Die heutige Tour führte uns auf unschwierigen Wegen durch die wunderbare Biosfera Müstair-Landschaft und ins nahe Vinschgau. So kamen problemlos gegen fünfzig Kilometer und tausend Höhenmeter zusammen. Für heute beschränkten wir uns darauf, die Bilder sprechen zu lassen. Viel Vergnügen im Sommer 2024!!

Fazit:
Heute ein Bike-Tag zum Träumen, sogar vom Platzregen (in Taufers) wurden wir verschont.

Wetterverhältnisse:
Sommerlich warm, leichte Bewölkung, Wind aus O (bis 8 bis 25 km/Std.), Temperatur ca. 14 bis 19° (an der Sonne viiiel mehr!)

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil und Komoot

Parameter:
Tour-Datum: 4. Juni 2024
Schwierigkeit: Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Kurze enge und steile Passagen möglich.
Strecke: 45.8 km: Fuldera (1936 m) – Aua da las Fruos-cha – P.1656 – Val da l’Archa Gronda – Pravalchava – Valchava (1412 m) – Sta. Maria Val Müstair (1386 m) – Brücke Il Rom (1342 m) – P.1347 – Faschas – P.1327 – Padöni Somvi – P.1311 – Müstair (1247 m) – Claustra San Jon – Il Rom, P.1237 – Vallatscha Sot (1227 m) – Landesgrenze CH-I, Puntweil (1220 m) – Rifair – Calvenbrücke (967 m) – Laatsch, Flutsch (949 m) – Glurns (908 m) – Glurns Sandhof (P.907) – Lochmühle (959 m) – Tartsch (1029 m) – Mals (1052 m) – P.1035 – Laatsch (967 m) – Calvenbrücke – Rifair, Brücke Il Rom – Taufers im Münstertal (1239 m) – Diana I-CH (1247 m) – Müstair, P.1237 – Camping Muglin (1247 m) – Müstair Chalavaina, Schiessanlage – Via Sielva – Faschabella – P.1403 – Sta. Maria Val Müstair – Valchava – Pravalchava – Val da l’Archa Gronda – P.1656 – Aua da las Fruos-cha – Fuldera
Aufstieg: ca. 965 m
Abstieg: ca. -952 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 50 Min.
Tageszeit: 10:35 bis 16:40 Uhr

Belastungstest: Rüti – Hiltisberg – Gibswil – Schufelberger Egg

Vor ein paar Tagen hat sich Doris mit einem Misstritt beim Treppensteigen eine Überdehnung am linken Fersenbeinband eingehandelt. Nach ein paar Ruhetagen nun heute der erste kurze Belastungstest. Alles gut gegangen, Biken ist wohl der runden Bewegung wegen eine gute Therapie…

Start direkt ab Haustüre, Durchfahrt Rüti Zentrum, im Gubel in Richtung Niggital, vorbei an der Chüeweid, dann der leichte Anstieg durch die landschaftlich reizvolle Wald- und Riet-Strecke. Grossweierriet, Widenriet, Tannenboden und schliesslich Gasthof Hiltisberg, wo wir einen ersten Boxenstopp machten: Gelati gehen immer! Anschliessend die Fahrt nach Laupen hinunter und von dort nach Wald. Im Zentrum verfehlten wir den geplanten Weg über die unscheinbare Burgstrasse, alternativ fuhren wir halt die uns bekannte Strecke über die Hüeblistrasse hoch zum Hüebli. Dort bogen wir nach links ab, um über Vordererli, Hintererli, Hundsruggen, Huebhansen, Raad nach Gibswil zu rollen. Die Ortsnamen erwähnen wir, weil sie uns so gut gefallen! Die Tösstalstrasse überquerend nahmen wir die Eggstrasse um südlich des Chollertobels, welches von der Jona durchflossen wird, vorbei an Niderhus und Schufelberg den Übergang Schufelberger Egg zu erreichen. Wie immer dort genossen wir den Blick über das Jonatal hinweg zur Scheidegg hinüber, wo heute Flugwetter herrschte. Die geteerte Strasse verliessen wir, um auf der Forststrasse in Richtung Bachtel zu fahren. Bei P.973 dann der einfache und kurze Aufstieg zum oberhalb des Bachtelspalts gelegenen Aussichtspunkt bei 1005 m.ü.M. Beim Sagenbach erreichten wir die Bachtelstrasse, auf welcher wir vorsichtig nach Orn abfuhren (Wanderer, aufgescheuchtes Vieh auf der Strasse, Kuhfladen und selbstverständlich Autos). In Orn, bei der Bachtel-Ranch, hielten wir links, um über Sagen und Unterhaus den Hasenstrick resp. den dortigen Landgasthof anzusteuern. Viel Betrieb, erwartungsgemäss! Am Kiosk gabs dennoch rasch eine Bratwurst, dazu ein Bierchen. Nach dieser Stärkung fuhren wir ein kurzes Stück auf der Höhenstrasse in Richtung Wald um bei Hüslen dann die steile Abfahrt zur Breitenmatt abzufahren. Der Rest rasch erzählt: Oberdürnten-Unterdorf, Nauen (Tann), Rüti Zentrum.

Fazit:

Eine gemütliche Runde auf guten Fahrwegen, gerade richtig für den eingangs erwähnten Test mit dem erwarteten Resultat: bestanden!

Wetterverhältnisse:
Nach Tagen mit wechselhaftem Wetter heute viel Sonne und freundliche Bewölkung, trocken, in Aussichtslagen schöne Fernsicht, kaum Wind, Temperatur 18 bis 20°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 26. Mai 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Kurze enge und steile Passagen möglich.
Strecke: 29.2 km: Rüti (470 m) – Gubel – Niggital – Chüeweid (546 m) – Grossweierriet (629 m) – Hiltisberg (677 m) – Chapf (679 m) – Laupen (624 m) – Wald (614 m) – Hüeblistrasse – Hüebli (781 m) – Hintererli (778 m) – Hundsruggen – Huebhansen – Raad (764 m) – Gibswil (762 m) – Bettschwändi – Niderhus – Schufelberg – Schufelberger Egg (990 m) – Auenberg – P.973 – Unterbachweid (1005 ) – Sagenbach – Orn (925 m) – Sagen (853 m) – Unterhaus – Loorenbach – Hasenstrick (757 m) – Höhenstrasse – Hüslen (718 m) – Breitenmatt – Oberdürnten – Unterdorf – Nauen – Tann (514 m) – Rüti
Aufstieg: ca. 755 m
Abstieg: ca. -759 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 40 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 40 Min.
Tageszeit: 11:30 bis 15:10 Uhr

Anspruchsvolle Bike-Runde Chrüzegg ab Wattwil

Sandra Boner von SRF Meteo empfahl uns heute Pfingstmontag früh zu starten, weil ab Mitte Nachmittag örtlich Spritzer zu erwarten seien. Das Verladen der Bikes dauert bei uns halt seine Zeit (mangels Übung…), so kamen wir um halb elf Uhr in Wattwil an, Parkplätze südöstlich des Bahnhofs in der Au. Beim Türken nahe des Bahnhofs genossen wir den ausgezeichneten Capuccino. Punkt elf Uhr der Start zur Bahnhofkreisel und über die Rickenstrasse zum Spital. Über die Ibergstrasse begann der Anstieg über Steig; rasch erreichten wir das grüne Steintal, vorbei an einem kleinen, malerischen Weier. Rechts der über dem Feldbach liegende Weiler Steintal. Vorder Rumpf, wo die Wirtschaft Waldegg steht, passierten wir achtlos. Im Hinter Rumpf steht ein Fortshaus, ab hier Fahrverbot. Die Unterlage nun unbefestigt, aber gut zu befahren. Die Waldstrecke wurde steiler und ruppiger, im Steinbruch, wie das Gebiet heisst, führt die Chrüzeggstrasse vorbei an Nagelfluhwänden. Bald durften wir auf betonierten Streifen fahren, was in Anbetracht der Steilheit durchaus hilfreich war. Auf der Oberen Tweralp war so etwas wie eine Passhöhe erreicht; hier wurde der Blick frei ins nahe Gebiet Ätzmännig, zum Obersee und zu den nahen Voralpen. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte der kurze Aufstieg in Richtung Chrüzeggalp, an dieser vierzig Meter tiefer vorbei war die Chrüzegg bald erreicht. Die Spuren des gestrigen Pfingstfestes waren mit Ausnahme der Toi Toi-WC-Kabinen weggeräumt. Auf der sonnigen und gut besuchten Terrasse des Berggasthauses war die Stimmung ebenfalls aufgeräumt und der Service in Topform. Die bestellten Getränke wurden rascher als sofort gebracht, Schlorzifladen für meine Süsse und Älplermakronen  für mich waren subito aufgetischt und wunderbar lecker waren die!! Und mit vergnügten Tischnachbarn war Unterhaltung garantiert. So macht Freizeit grossen Spass im gastfreundlichen Toggenburg! Doch alles Schöne hat ein (vorläufiges) Ende: vor uns die Abfahrt nach Libingen hinunter (-570 Hm). Sehr ruppig, sehr steil, unserem MTB-Können entsprechend war an gewissen Stellen Absteigen und Schieben die beste Option. Vor allem die Strecke vorbei an der Underen Chrüzeggalp über Oberzrick bis zum Libingerbach hinunter war ein anspruchsvoller Trail – mehr Bachbett als Alpstrasse, von Traktoren malträtiert. Im Gebiet Hohl angekommen, die sehr schön eingerichtete Grillstelle unterhalb der Nagelfluhwand Burstel. Bis hierhin dürfen Autos fahren, weshalb die Fahrbahn nun etwas ruhiger wurde, die idyllische Fahrt entlang dem Libingerbach Erholung pur. Das schön gelegene Dorf Libingen erreichten wir von Süden, um im nunmehr etwas weiter werdenden Tälchen den Libingerbach über die Holzbrücke zu queren. In leichtem Auf und Ab durch die Weiler Entschwil, Diezenberg, Diezenwil und Widmis erreichten wir die Dorfmitte von Kengelbach. Hier hielten wir scharf rechts, um nach S in Richtung Krinau zu fahren. Die Strecke ist anfänglich geteert, später mit Betonfahrstreifen versehen. Das hundert Meter höher liegende Dörfchen Krinau wird erreicht über die orographisch linke Seite des Krinauerbachs. Krinau liegt in einem schönen Wandergebiet, umrahmt von Chellenspitz und Fridlisberg. Jetzt erreichten uns Sandra Boners zaghafte Regentropfen, nichts Ernsthaftes. Die Dorfmitte durchquerend, fuhren wir in entgegengesetzter Richtung nach N, diesmal auf der rechtsliegenden Talseite oberhalb des Krinauerbachs über Hintergurtberg nach Gurtberg – nun wieder bei Sonnenschein. Auf breiter Quartierstrasse runter zum Bahnhof Lichtensteig und über die Thur zur ARA. Die flache Strecke nach Wattwil führte über den idyllischen Uferweg der Thur entlang bis in die Ortsmitte von Wattwil, vorbei am Bahnhof zum Abstellplatz in der Au. Fertig lustig! Die Fahrt nach Hause über den Ricken dann wider Erwartung bei Normalverkehr…

Fazit:
Im Aufstieg wenig, im Abstieg schon ordentlich fordernde MTB-Tour unter dem Motto: lieber kontrolliert absteigen statt unkontrolliert abgeworfen zu werden.

Wetterverhältnisse:
Ein Frühsommertag, Wind aus SO 10-20 km/h, Temperatur 14 bis 23°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 20. Mai 2024
Schwierigkeit: Im Aufstieg WS=Gut fahrbar, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, steile Up- und Downhills); im Abstieg ZS=Fahrtechnisch anspruchsvoll, mit zahlreichen technischen Herausforderungen (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen). Kurze Schiebe- und Tragepassagen möglich.
Strecke: 30.6 km: Wattwil, Au (613 m) – Bahnhofkreisel – Rickenstrasse – Ibergstrasse – Steig – Schlosswis (711 m) – Rumpfstrasse – Vorderer Rumpf, Wirtschaft Waldegg (875 m) – Hinterer Rumpf (928 m) – Chrüzeggstrasse (P.944) – Steinbruch (P.1019) – Obere Tweralp (P.1229) – unterhalb Chrüzeggalp – Chrüzegg, Berggasthaus (1265 m) – Undere Chrüzeggalp – Oberzrick (939 m) – Libingerbach (857 m) – Hohl – Libingen (769 m) – Entschwil (754 m) – Diezenberg (783 m) – Diezenwil, P.729 – Kengelbach (696 m) – Brugglis, P.699 – Berg – Krinau (808 m) – Hintergurtberg (751 m) – Gurtberg (647 m) – Lichtensteig, Bahnhof (616 m) – ARA (607 m) – Thurweg – Wattwil
Aufstieg: ca. 930 m
Abstieg: ca. -930 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 5 Min.
Tageszeit: 11:00 bis 15:00 Uhr

Bikeausfahrt am 1. Mai: pedalieren statt randalieren…

Heute, am Tag der Arbeit, war mit entsprechendem Zulauf zur ersten Ausfahrt 2024 der Velogruppe Wald/Rüti zu rechnen- wie bereits gestern bei bestem Frühlingswetter! Nach unserer Fahrt ab Rüti stiessen wir beim Bahnhof Wald ZH zur wartenden Gruppe (21 SenioreInnen). Verteilt auf unsere bewährten Guides Ernst, Fritz und Willy radelten wir gut gelaunt über Laupen nach Diemberg, wo wir die stark befahrene Hauptstrasse verliessen und ins Tälchen des Lattenbachs in Richtung Lütschbach fuhren. In Oberlütschbach links weg, der kurze Aufstieg zum und durch den Eggwald, ab Gibelsriet aussichtsreich hinunter nach Eschenbach. Im Zentrum lag eine etwas umständliche Baustelle im Weg, das Ortszentrum selbst umfuhren wir dann westlich über Lettenbach – Ütenberg – Rüeggenschlee. Kurz vor Wagen, beim Winterstandort des Zirkus Knie, führte man uns dem nördlichen Ortsrand entlang nach Gsteig, von dort hoch zum EFH-Dorf Curtiberg. Eingangs Jonerwald eine Trinkpause, dann folgte die schöne und ruhige Waldstrecke über Naturstrassen; die Höhe von ca. 470 m.ü.M. haltend, gelangten wir aussichtsreich über Johannisberg ins Zentrum von Jona. Hier war einiges los – kein Feiertag im Kanton SG. Kreiselfahren war angesagt; über die bekannte Schleichverkehrsroute gelangten wir zur Schönau und von dort steil hoch nach Lenggis. Vorbei an beschaulichen Weilern Unterer Rüssel und Barenberg erreichten wir den Egelsee. Eigentlich wollten wir im Badirestaurant einkehren, aber der riesige Andrang (heute Saisoneröffnung) hielt uns davon ab. Also fuhren wir weiter über Dienstbach – Ritterhaus zum Bahnhof Bubikon, wo wir (wie bereits gestern) im Kafi Bistro Stellwerk unsere ausgetrockneten Kehlen netzen konnten. Anschliessend verabschiedeten wir uns von den nach Wald weiterfahrenden Teilnehmenden, um die Abkürzung nach Hause über den Golfplatz Kämmoos zu nehmen.

Fazit:
Wie im Titel schon zum Ausdruck gebracht: besser pedalieren statt randalieren, wie an diesem Tag der Arbeit in den grösseren Städten wie üblich geschehen. Allen Engagierten der Velogruppe Wald/Rüti ein herzliches Dankeschön für diese kameradschaftlich und landschaftlich tolle Ausfahrt! Auf Wiedersehen!

Wetterverhältnisse:
Ziemlich sonnig, kräftiger Wind aus O, ca. 30 km/Std., ca. 24°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 1. Mai 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 31.6 km: Rüti ZH (478 m) – Pilgersteg (549 m) – Grundtal (565 m) – Bahnhof Wald ZH (616 m) – Chefi (624 m) – Laupen (604 m) – Diemberg (595 m) – Oberlütschbach (574 m) – Eggwald – Gibelsriet (573 m) – Eschenbach (479 m) – Lettengasse (493 m) – Ütenberg (495 m) – Rüeggenschlee (456 m) – Wagnerfeld (433 m) – Gsteig (442 m) – Curtiberg (P.469) – Holderbrunnen – Jonerwald – Langmoos (462 m) – Johannisberg – Neuhof, Jona – Schafweid – Schönau (459 m) – Spitzenwies – Unterer Rüssel (510 m) – Barenberg – Egelsee (494 m) – Dienstbach – P.509 (beim Ritterhaus) – Bubikon – Kafi Bistro Stellwerk (beim Bahnhof, 510 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Kämmoos (491 m) – Schwarz – Rekrutierungszentrum Rüti
Aufstieg: ca. 430 m
Abstieg: ca. -415 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 45 Min.
Tageszeit: 13:00 bis 16:00 Uhr

Trailtour Egelsee – Ringwil – Ambitzgiried

Unglaublich, welches Interesse diese erste MTB-Tour der Mountainbikegruppe Wald/Rüti fand- 26 sportliche SeniorInnen, also wurde die Tour aufgeteilt – heute die Entlastungstour, bei bestem Frühlingswetter! Fritz, unser Guide und Spurensucher hatte vorzügliche Rekoarbeit geleistet. Die Tour heute führte ab Treffpunkt Egelsee nach Dürnten, wo es am Chilchberg erst die Aussicht zu geniessen galt und wenig später den ersten Trail, so quasi als Einleitung auf das was anschliessend kam. Im Mannenrainholz ging es dann ernsthaft zur Sache; die meisten von uns schafften die doch respektablen Wurzeln ohne abzusteigen. Schlag auf Schlag folgte ein Singletrail auf den nächsten, so dass wir die Orientierung beinahe verloren. Nach Hadlikon und dem Tarntobel (Schluhbach) hielten wir in einer Lichtung Mittagsrast (aus dem Rucksack). Dazwischen immer wieder wertvolle Tipps zur Fahrtechnik von Kenner Fritz. Danach gelangten wir auf verschlungenen Pfaden nach Hinwil. Nach der Durchquerung des nordöstlichen Ortsteils fuhren wir den Langenrain hinauf und in diesem kreuz und quer, um schliesslich zur Oberen Höhe nahe Ringwil zu gelangen – Verschnaufpause! Weiterfahrt an Ruchweidi vorbei, dann nahe des Sacktobels vorbei zum Chatzentobel (bisher war mir nicht bewusst, wie viele Tobels es oberhalb Hinwils hat…). Weiter an schönsten Blumenwiesen vorbei durch die Chalberweid nach Ettenhausen. Nach der Überquerung der Hinwilerstrassee über Feldwege zur Pfrundweid (Ostrand Wetzikon), und durch das Moosholz über schöne Trails zum Wildbach und Grosswis. Bei den ersten Industriegebäuden nutzen wir die lange Grünphase über die Zürichstrasse, um über den Weiler Bossikon zur Rietlandschaft zu fahren. Ein richtiger Irrgarten, aber Fritz behielt die Übersicht führte uns souverän auf ihm offensichtlich vertrauten Trails kreuz und quer durch Schwändiriet, Ambitzgiried, Oberhöflerriet. Am Südrand des Pfaffenholzwaldes die Unterquerung der A15 bei der Betzholzkreisel, durch das Büelholz nochmals über Wurzeln, dann auf geteerter Unterlage vorbei am Rotenstein, dort über die A15 über den Ortsteil Tafleten zum Bubiker Bahnhof; auf der gegenüberliegenden Seite dann der abschliessende Besuch im Kafi Birstro Stellwerk – Zeit um nochmals zu fachsimpeln, zu prahlen, und Fritz unseren herzlichen Dank zu sagen für diese wunderbare Trailtour durch unser paradiesisches Zürioberland. Während die meisten Teilnehmenden zum Ausgangspunkt beim Egelsee fuhren, wählten wir die Abkürzung nach Hause über den Golfplatz Kämmoos.

Fazit:
Danke herzlich allen Engagierten der MTB- und Velogruppe Wald/Rüti für diesen, wie immer tollen Tourentag! Bis bald wieder!

Wetterverhältnisse:
Ein sonniger Frühlingstag, Fernsicht von Saharastaub getrübt, Wind wechselnd aus allen Richtungen 5 bis 10 km/Std., ca. 22 bis 24°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Ein Hinweis zum GPS-Track:
Die in der Bildergalerie abgebildete Karte ist betr. Abbildungsmassstab für Nachahmer kaum geeignet. Deshalb stellen wir auf Anfrage den GPS-Track im Format *.gpx gerne zur Verfügung für den Import in Apps wie Komoot, SchweizMobil, usw.

Parameter:
Tour-Datum: 30. April 2024
Schwierigkeit: Auf den Singletrails mittlere Anforderungen, gut fahrbar, mit technischen Abschnitten: Singletrails, Wurzeln, Steine, enge Kurven.
Strecke: 40.2 km (davon ca. km Singletrails, ca. 15 km loser Unteergrund): Rüti ZH (478 m) – Rütiwald – Egelsee (494 m) – Rütiwald – Schwarz – Winterhalden (503 m) – Dürnten (503 m) – Chilchberg (565 m) – Chatzentobel – Oberdürnten – Breitenmatt (623 m) – Mannenrainholz – Alter Kirchweg (695 m) – Gfäderweg – Hadlikon, Pfaffenhaldenweg (634 m) – Giegen – Hueb – Tarntobel – Betzikerweg – Hinwil (Bachtelstrasse 605 m) – Ringwilerstrasse – Bergrainweg – Langenrainweg – Höiweg – Höi (Trafostation 730 m) – Ringwil – Ruchweidi – Sacktobel – P.609 – Chatzentobel – Geissweid – Chalberweid – Ettenhausen (571 m) – Moosholz (560 m) – Wildbach – Zürichstrasse P.540 – Bossikon (550 m) – Spitzholzweg – Schwändirietweg (556 m) – Schwändi – Unterwetziker Wald – Ambitzgiried (540 m) – Hatschberg – Oberhöflerriet – Pfaffenholz – Betzholz (P.554) – Büelholz – Rotenstein (544 m) – Überquerung A15 – Tafleten – Bubikon – Kafi Bistro Stellwerk (beim Bahnhof, 510 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Kämmoos (491 m) – Schwarz – Rekrutierungszentrum Rüti
Aufstieg: ca. 637 m
Abstieg: ca. -621 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std.
Tageszeit: 10:40 bis 15:50 Uhr

Ghöch – Bike-Fitnessrunde

So blau dürfen Montage immer sein! Mal sehen, ob die heutige Tour die Schneegrenze streifen wird; das Weiss hält sich zurzeit noch hartnäckig bei ca. 1000 m.ü.M. Ab Haustür geht es gemächlich ansteigend nach Hadlikon, oberhalb dann steiler durch das Quartier Bodenholz und weiter vorbei am Hof Looren zur Höhenstrasse bei Wernetshausen. Schön die Aussicht und die gute Fernsicht. Den alten Dorfkern durchfahrend auf die Bachtelstrasse, die ich nach fünfhundert Metern verlasse, um etwas steiler auf dem schmalen Strässchen zum Hof Moos und weiter oben im Wald die unbefestigte Rütistrasse zu erreichen. Ein kurzes Stück hinunter in Richtung Girenbad, dann scharf rechts in die Eggstrasse, welche sich wie eine echte Passstrasse zum vorerst höchstgelegenen Punkt, der Schufelberger Egg, hoch schlängelt. An diesem Aussichtspunkt muss man einfach einen Stopp einbauen: Aussicht über das Jonatal hinweg zu den Churfirsten und zum Speer, etwas links die Alp Scheidegg, wo noch Schnee liegt. Nach diesem Genuss ein weiterer: die rassige Abfahrt vorbei am Hof Schufelberg, und wenig später darauf achtend, den Abbieger beim Hof Auen nicht zu verpassen. Schliesslich galt es die Höhe zu halten, weil die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft, vorbei am Hof Lee nach Kleinbäretswil, immer lohnt. Auf der bergwärts führenden Ghöchstrasse durfte ich den heute einzigen Rennradfahrer überholen, fröhlich grüssend. Auf dem höchsten Punkt des Übergangs angekommen, verliess ich die Passstrasse nach rechts, um die höher liegende Ghöchweid zu erreichen. Ab hier, auf nunmehr unbefestigter Strasse ein kurzes Stück durch den Reinsbergwald, danach galt es kurz abzusteigen und auszuweichen, weil ein rückwärts(!) fahrendes landwirtschaftliches Ungetüm keinen Platz liess. Jetzt auf der Naturstrasse aussichtsreich querend und hinunter bis zum Hof Neuhaus. Dort nur ja die leicht tückische Abbiegung auf die geröllige Schlossstrasse nicht verpassen. Noch immer auf einer Höhe von ca. 950 m.ü.M. vorbei am Hof Wil, danach der Ausblick zum nahen Hörnli in Luftlinie drei Kilometer. Auf sehr holpriger Unterlage leicht absteigend vorbei am Hof Schloss, wo mich ein paar wild bellende Wächter «begrüssten» – also doppelt aufgepasst! Die folgende Abfahrtstrecke hinunter nach Hinterlanzenmoos verlangte volle Konzentration, weil die Unterlage unruhig war (steil, Steine, Grasnarben, Pfützen). Nach ein paar Kehren war das Schmittenbachtobel erreicht, und weiter unten die Tösstalstrasse – das waren knapp 300 Hm. Die Fahrt über Fischenthal, ab dort östlich dem Fischenthaler- und Gibswilerriet entlang nach Gibswil war reine Wellness – für Körper und Geist. Über Raad, Huebhansen und Hüebli die Fahrt oberhalb dem Jonatobel, dann folgte die rassige Abfahrt nach Wald hinunter. Der Rest ist rasch erledigt: Tüfentobel und Grundtal, schliesslich war Rüti rasch (wieder) erreicht.

Fazit:
Eine landschaftlich reizvolle Fitnessrunde war das…

Wetterverhältnisse:
Ein Schönwettertag im Frühling, etwas Föhn bis 25 km/Std., Temperatur 16 bis 20°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 29. April 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, etwa zur Hälfte auf Naturstrassen unterwegs
Strecke: 36 km: Rüti, Rüti (478 m) – Schwarz (497 m) – Dürnten (570 m) – Tammel (532 m) – Edikon (545 m) – Hadlikon (577 m) – Bodenholz (634 m) – Wernetshausen (725 m) – Moos (581 m) – Schufelberger Egg (990 m) – Schufelberg (926 m) – Auen (894 m) – Lee (890 m) – Kleinbäretswil (903 m) – Ghöch (961 m) – Ghöchweid (999 m) – Neuhaus (955 m) – Schloss – Hinterlanzenmoos (897 m) – Bodmen (722 m) – Fischenthal (748 m) – Fistel – Gibswilerriet (756 m) – Gibswil (757 m) – Raad (764 m) – Hintererli (778 m) – Hüebli (781 m) – Oberhaltberg (749 m) – Wald ZH (614 m) – Tüfentobel (573 m) – Grundtal (566 m) – Pilgersteg (549 m) – Rüti
Aufstieg: ca. 790 m
Abstieg: ca. -790 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 25 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std.
Tageszeit: 14:00 bis 16:25 Uhr

Harry’s Bike Treff: Pfannenstiel-Runde

Harry’s Bike Treff – wie immer freitags. Wieder einmal auf den Pfannenstiel war das Ziel – nicht zum ersten Mal, unsere Guides Hardy und Hans haben die Route leicht verändert, wohl in der Absicht Abwechslung zu bieten – voll gelungen! Die Fahrt durch das blühende Zürioberland ist immer wieder wunderschön, im Frühling besonders – alles in Blüte. Und bis zum Hinteregger Berg kam wohl niemand ins Schwitzen, dann der etwas steilere Aufstieg zur Guldener Höchi und schliesslich zum Pfannenstiel, dem heute höchsten Punkt. Ein längerer Halt in der noch nicht stark besetzten Gartenwirtschaft der Hochwacht bot Erholung. Dann die Abfahrt über den Pfannenstielausläufer bis Gibisnüd/Oberchrüzlen und weiter über Waldstrecken bis zum Mülihölzli. Aussichtsreich weiter, erst durch den Wald (Risiboden) und über Oberredlikon zum Kleinod Lützelsee. Noch zu früh für ein Bad (hihihi…), also weiter über Engelberg nach Oberwolfhausen und von dort das Hüslitriet streifend zum Ritterhaus, nun unseren Hausberg, den Bachtel, vor Augen. Auf dem zu durchquerenden Golfplatz waren schon viele Golfer mit ihren Trollies beschäftigt, also ab durch die Mitte in Richtung Rütiwald (unserem Naherholungsgebiet). Ein paar Radumdrehungen später landeten wir bei Harry’y Bike Shop resp. in dessen Lounge – wo Giovanni den Grill angeworfen hat: Bratwürste, weisch wie fein! So gemütlich enden unsere Bike-Runden immer.

Fazit:
Eine kameradschaftlich und landschaftlich schöne Bikerunde,

Wetterverhältnisse:
Viel Sonnenschein, Wind ca. 4-6 km/Std. N, Temperatur 10 bis 18°

Ausrüstung:
e-Bike, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 12. April 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 40.5 km: Rüti ZH (470 m) – Kämmoos (496 m) – Bubikon, Dienstbach (512 m) – Hüsli (521 m) – Bürg (534 m) – Adletshusen (517 m) – Binzikon, Grüningen (510 m) – Buechholz (514 m) – Schachen (524 m) – Esslingen (483 m) – Aspholz (501 m) – Egg (545 m) – Hinteregg (560 m) – Hinteregger Berg (668 und 746 m) – Vorder Guldenen (794 m) – Guldener Höchi (840 m) – Pfannenstiel (842 m) – Vorderer Pfannenstiel (728 m) – Vollikerberg – Gibisnüd/Oberchrüzlen (641 m) – Chrüzlenboden (640 m) – Stäfnertürli (613 m) – Mülihölzli (600 m) – Lochrain (611 m) – Risiboden – Oberredlikon (546 m) – Buechstutz (573 m) – Seeweid (567 m) – Vordemwald – Lutikon (521 m) – Lützelsee (518 m) – Untere Pösch – Engelberg (518 m) – Oberwolfhausen (524 m) – Hüsli (521 m) – Widenswil – Bubikon, Dienstbach (512 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Bubikon (491 m) – Kreisel Hofacher – Rütiwald (498 m) – Talgarten – Rüti
Aufstieg: ca. 653 m
Abstieg: ca. -653 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 10 Min.
Tageszeit: 09:45 bis 12:55 Uhr

Ricken-Runde

Sonniges Wetter heute, also raus! Nach dem Mittag sollte es um die zwölf Grad warm werden. Ideal für eine Fahrt ins Gebiet des Ricken, und falls es die Verhältnisse zulassen hoch zur Alp Egg. Also starteten wir kurz nach der Mittagszeit. Bis zum Nachbardorf im Osten, Ermenswil, flach und auf dem Radweg parallel zur Hauptstrasse. Nach dem Einrollen der Abbieger ins Tälchen des Lattenbachs. Leicht ansteigend über Lütschbach erreichte wir Diemberg, dort links abbiegend in Richtung Laupen ZH. Nach etwa dreihundert Metern, hart an der Kantonsgrenze ZH-SG, der Abzweiger auf die Hubertingerstrasse, auf welcher wir über eine malerische Strecke Goldingen erreichten. In der Dorfmitte, kurz vor der Kirche links weg in die Hintermülistrasse und dann die kurze Abfahrt zur schön gelegenen Häusergruppe Hintermüli und dort über den Goldingerbach; hier kurzer Fotohalt (ein posierender Güggel machte auf sich aufmerksam). Dann folgte die kurze, aber heftige Steigung auf dem relativ engen, aber geteerten Strässchen. Bald erreichten wir das aussichtsreich am Köbelberg liegende Dörfchen Rüeterswil, wo neben einer schönen Kapelle auch der Landgasthof zur Kapelle mit seiner schön geschindelten Fassade steht – geschlossen, weil zum Verkauf stehend. Nach einer kurzen Trinkpause weiter leicht ansteigend und aussichtsreich hoch bis zum Dörfchen Walde SG. Weiter auf der wenig befahrenen «Passstrasse» hoch zum Übergang Oberricken. Vom nahen Schiessplatz Cholloch (Ricken/St.Gallenkappel) war etwas Lärm zu hören; kaum störend für die bevorstehende etwa zwei Kilometer lange Abfahrt nach Ricken hinunter (-126 Hm). Im Zentrum Ricken war die stark befahrene Hauptstrasse zu überqueren resp. einzuspuren in Richtung Uznach. Nach einem kurzen Stück auf der Uznacherstrasse prangte am linken Strassenrand der Wegweiser «Rittmarren» und «Alp Egg» – zwei Tankstellen… Die dort oben (auf ca. 1200 m.ü.M.) liegenden Schneeflecken hielten uns heute davon ab, hochzufahren. Stattdessen blieben wir auf der Hauptstrasse, genau gesagt bis zum prominent (und ziemlich alleinstehenden) Restaurant Bildhus; dort mussten wir einkehren, alleine schon der sonnig gelegenen Terrasse wegen, aber auch wegen des Mottos «Wir haben Lust zu arbeiten». Nach dem Kafigenuss die Weiterfahrt auf der Rickenstrasse in Richtung Üetliburg/Gommiswald um nach ein paar Metern rechts abzubiegen auf die Nebenstrasse nach Ernetschwil; sehr schöne Abfahrt unterhalb (nördlich) des Kloster Berg Sion, die kirchlichen Gebäude an phantastischen Lage stehend. Auch die Sicht auf Obersee und Linthebene gefällt uns immer wieder, wie auch die Abfahrt auf dem schmalen Strässchen nach Ernetschwil hinunter. Etwas unterhalb der Dorfmitte hielten wir nach rechts, um dem Chlosterwald entlangzufahren, vorbei am Altbad, um danach im Burgerwald in Richtung Fabrikweier abzufahren; rechts unten das Ranzachtobel, welches bis zur Industrie Uznaberg verläuft. Nahe der prähistorischen Wehranlage verliessen wir den Wald, um steil abzufahren zur Zürichstrasse. Kurz vor der A15 fuhren wir hoch auf der Uznabergstrasse, später über die Alte Uznabergstrasse zum Weiler Uznaberg und von dort zur Industrie Haselholz (kurz vor Neuhaus). Leicht oberhalb und entlang der A15 zum Weiler Vorder Herrenweg, an der ARA Gublen vorbei ins Ortszentrum von Eschenbach, welches wir südlich umfuhren. Über Uetenberg nach Massholderen und von dort entlang der Hauptstrasse über Ermenswil zum Startort Rüti zurück, will heissen: Apéro in Harry’s Bike Lounge.

Fazit: Eine landschaftlich immer wieder lohnende Biketour, bei diesen frühlingshaften Bedingungen ohnehin…

Wetterverhältnisse:
Prächtiges Frühlingswetter, in den nahen Voralpen etwas Bewölkung, sonnig, gute Fernsicht, schwachwindig 10 bis 20 km/Std. S/W, Temperatur um 12°

Ausrüstung:
e-Bike, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 14. März 2024
Schwierigkeit: Leicht, gut fahrbar
Strecke: 44 km: Rüti ZH (470 m) – Ermenswil (484 m) – Lütschbach (556 m) – Diemberg (595 m)  – Hubertingen (646 m) – Goldingen (701 m) – Hintermühle (648 m) – Rüeterswil (744 m) – Walde (836 m) – Oberricken (906 m) – Ricken (786 m) – P.805 – Bildhaus (785 m) – Schwarzholz (705 m) – Oberernetschwil (607 m) – Ernetschwil (576 m) – Chlosterwald (P.570) – Altbad (574 m) – Burgerwald (P.526) – Weierhus (467 m) – Industrie Uznaberg (420 m) – Uznaberg (499 m) – Haselholz – Vorder Herrenweg – Eschenbach (479 m) – Ermenswil (484 m) – Rüti ZH
Aufstieg: ca. 860 m
Abstieg: ca. -870 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 20 Min.
Tageszeit: 13:40 bis 16:30 Uhr

Harry’s Bike Treff: kühle Runde Rüti – Hombrechtikon – Mülihölzli – Grüningen – Bubikon – Rüti

Optimistischer Start in die neue Bikesaison; immer freitags treffen sich BikerInnen zu einer Runde im schönen Zürioberland – Harry’s Bike Treff. Angeführt von Hardy, der sich für heute nicht übermässig viele Höhenmeter vorgenommen hatte, verliessen wir Rüti zu neunt in Richtung W, um entlang dem Rosenberg zur A15 zu fahren. Nach der Überquerung der Autobahn rechts über die Fischenrietstrasse zum Quartier Spitzenwies, weiter über Barenberg zum Schwösterrain. Dort erzwang die phänomenale Aussicht einen lohnenden Stopp. Weiterfahrt über Nebenstrassen, meist geteert, nach Hombrechtikon. Nach der Ortsdurchfahrt in Richtung Üerikon haltend, aber nicht für lange. Über Widmen erreichten wir Oberredlikon und durch den Wald (Obsirain) Mülihölzli – hier gesellte sich (die grosse) Doris zu uns. Die Weiterfahrt führte nahe ans schön gelegene Ützikerriet; über Brunisberg – Gerenstöck erreichten wir Dändlikon. Den Nippberg östlich streifend, vorbei am Hofacher Binzikon über die Plattenstrasse nach Itzikon. Grüningen also westlich umfahrend, gelangten wir zum Weiler Hanfgarten – dort stand selbstverständlich die Einkehr im Birchhof-Beizli an. Die frisch zubereitete Wähe aus Karin’s Backofen schmeckte ausgezeichnet. Nach dieser Stärkung die Weiterfahrt über Fuchsrüti über bekannte Strassen nach Bubikon und von dort rassig über Chilenhölzli zum Ritterhaus. Über den Golfplatz Chämmoos schlossen wir die kühle Runde in Harry’s Bike Lounge.Nach einem Drink der Abschied von einer sportlichen Runde und von Harry’s Bikern.

Fazit:
Eine gemütliche Runde zur Saisoneröffnung bei eher tiefen Temperaturen (nach einer kalten Nacht bei -1°)

Wetterverhältnisse:
Sonnig, leicht bewölkt, Wind ca. 6 bis 20 km/Std. O, Temperatur 8 bis 11°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 8. März 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 35.5 km: Rüti (470 m) – Barenberg (510 m) – Hombrechtikon (489 m) – Widmen (462 m) – Oberredlikon (562 m) – Mülihölzli (600 m) – Brunisberg (576 m) – Gerenstöck (562 m) – Chrummacher – Dändlikon (526 m) – Grüningen (498 m) – Itzikon (498 m) – P.497 – Hanfgarten (499 m), Birchhof-Beizli – Fuchsrüti – Schlattholz (509 m) – Chnebel (515 m) – Reitbach (533 m) – Bürg (534 m) – Homberg – Bubikon – Hüslirain (521 m) – Chilenhölzli – Widenswil (521 m) – Dienstbach – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz, Chämmoos (491 m) – Hofacher – Talgarten – Rüti
Aufstieg: ca. 480 m
Abstieg: ca. -480 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 35 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 50 Min.
Tageszeit: 13:30 bis 15.55 Uhr