Rückreisetag! Leichter Regen zu Beginn war vorausgesagt – aber damit hatten wir nicht gerechnet. Dass es nämlich bis gegen Mittag herunterleerte; naja, wenigstens nicht zu kalt, und Regenschutz hatten wir ja dabei. Die Schlechtwetteroption (direkt nach Friedrichshafen und über den Bodensee nach Hause zu fahren) verwarfen wir. Vor uns also 63 km Flachetappe mit dem Ziel St. Margrethen. Also starteten wir hoffnungsvoll um halb neun, aufgeteilt in vier Gruppen. Vorerst blieb die Kamera der Nässe wegen im Rucksack verpackt. Zwar wären Regenfotos durchaus (auch) reizvoll, aber heute war der Weg das Ziel. Bis Tettnang wenigstens. Dort stand in der Ortsmitte eine Cafè/Gelateria mitten im Weg, und gegenüber eine Bäckerei – das passte. Mittlerweile hatten unsere vorausfahrenden beiden von Ernst und Joe angeführten Gruppen ein paar Kilometer Vorsprung; Kathrin und Edi motivierten uns erfolgreich zu einer Pause. Nach dieser Stärkung konnte uns der nun noch stärkere Regen nichts mehr anhaben – Köpfe runter und durch! Kurz nach elf Uhr erreichten wir Kressbronn und den Bodensee. Das Wetter meinte es nun besser mit uns, jedenfalls getrauten wir uns der Regenkleider zu entledigen. Erste Sonnenstrahlen erwärmten uns, so dass Fahrfreude aufkam. Die Fahrt nahe dem Seeufer war allerdings nicht das Gelbe vom Ei – viel Verkehr, viele Fussgänger, und vor allem waren jeweils viele Villen zu umfahren. Auch die Vorbeifahrt beim Güterbahnhof Lindau war keine Attraktion. Aber wir wussten um die Nähe des Zwischenziels – Bregenz. Dort (am Hafen) angekommen, suchten wir sofort Sitzplätze im Schatten – denn mittlerweile war es wieder richtig Sommer! So verpflegten wir uns direkt am See – und staunten nicht schlecht. Denn unsere beiden vorfahrenden Gruppen hatten wir irgendwann unbemerkt überholt; warten war angesagt. Nach beinahe einer Stunde trafen sie auch ein – vermutlich haben sie sich verfahren oder sie pausierten ebenfalls in einem Cafè. Nach der Erholung schlängelten wir uns einem Spiessrutenlauf gleich an herumirrendem Touri-Fussvolk vorbei, überholten Sonntags-Velofahrer (komisch, heute war doch Montag!). Froh, den Rhein an der Mündung bei Hard zu erreichen, wurde es ruhiger. Dem sehr wenig Wasser führenden Rinnsal (ein trauriger Anblick!) entlangfahrend, erreichten wir zügig St. Margrethen, wo uns der Bus mit Anhänger (Bührer Veloreisen Hirzel) schon erwartete. Abfahrt punkt 16 Uhr, wie geplant. Wenn das keine perfekte Planung war! Überhaupt: unserem Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti gebührt ein grosses Kompliment für die perfekte Organisation dieser Veloferien 2026 – herzliches Dankeschön!
Fazit:
Herbst! Gestern Kaiserwetter, heute Güselwetter. Gepasst hat es trotzdem, schöne, erlebnisreiche fünf Tage waren es!
Wetterverhältnisse:
Regnerisch, am Nachmittag trocken, bedeckt und teilweise sonnig, Temperatur 16 bis 20°, Wind 4 km/h N
Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial Schweiz Mobil/Komoot
Parameter:
Tour-Datum: 7. September 2026
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, mehrheitlich auf befestigten Strassen und Wegen unterwegs.
Strecke: 62.9 km: Weststadt (431 m) – Oberzell (416 m) – Untereschach – Obereschach (446 m) – Meckenbeuren (416 m) – Tettnang (465 m) – Giessen – Kochermühle – Kressbronn (407 m) – Wasserburg, Bodensee (405 m) – Lindau (394 m) – Lochau (401 m) – Bregenz (398 m) – Hard – Rheinbrücke (403 m) – Fussach (399 m) – St. Margrethen (403 m)
Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat…
Aufstieg: ca. 232 m
Abstieg: ca. -296 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 50 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 40 Min.
Tageszeit: 08:35 bis 15:25 Uhr











