ZO-Runde Pfäffikersee

Im Grundsatz immer am Donnerstag, letztmals aber (witterungsbedingt) vor vier Wochen, heute wieder einmal unterwegs mit der Velogruppe Wald/Rüti – ein wie immer schönes, kameradschaftliches Erlebnis. Ernst führte uns im unteren Zürioberland herum, mit wenigen Metern Höhendifferenz. Die Wettervorhersagen versprachen einen letzten Schönwettertag vor dem Regen. Das waren sehr angenehme Bedingungen, und immerhin besammelten sich zweiundzwanzig BikerInnen zur Tour ab Wald ZH, zusammen mit ein paar anderen RüntnerInnen stiessen wir in Dürnten zur Gruppe. Überwiegend auf Naturstrassen oder geteerten Nebenstrassen fuhren wir über Grüt zum Quartier Sack und von dort hinunter ins Aathal. Die stark befahrene Verkehrsader überquerend, folgte der Anstieg hinauf nach Seegräben. Beim Juckerhof war der Kafihalt vorgesehen – hier war schon einiges los; die Vorbereitungen auf die Kürbisausstellung, welche zwischen dem 20. September und 26. Oktober stattfindet, liefen auf Hochtouren. Alles dreht sich um Kürbisse, ein mittlerweile etablierter Event, beinahe schon Mega, jedenfalls ziemlich touristisch. Den Kafi genossen wir unter den Bäumen an idyllischer Lage oberhalb des Pfäffikersees. Die Weiterfahrt führte mitten durch das Revier der mir vertrauten Jagdgesellschaft Oberuster (ich freue mich schon auf die kommende Jagdzeit!). Wermatswil streiften wir am Ostrand in Richtung Fehraltorf, wo wir den kleinen Flugplatz Speck-Fehraltorf erreichten; vorbei an der Brandruine des Restaurants fuhren wir nach Pfäffikon ZH, in dessen Ortsmitte über den Bahnübergang und nahe vorbei am Gefängnis – ohne Zwangsaufenthalt (hihihi…). Den Weiler Ober Balm erreicht, folgte die Abfahrt nach Kempten (Wetzikon) hinunter. Die Ortsmitte umfahrend, vorbei an der am Eingang ins Tobel gelegenen Mühle, erreichten wir auf aussichtsreicher Fahrt Ettenhausen und wenig später Hinwil. Hier verabschiedeten wir uns von den WaldnerInnen. Auf der Fahrt nach Hause folgte die Mittags-Einkehr im Restaurant Rotenstein, welches aussichtsreich im Grünen liegt. Anschliessend, noch immer bei trockener Witterung, folgte die Irr-Fahrt durch das Baustellen-Gebiet Wandhüslen, Tafleten, ARA Bubikon bis zum Ritterhaus. Jetzt noch die originelle Überquerung des Golfplatzes – wir waren wie immer behelmt… Beim alten Spital in Rüti angekommen, nahe an unserem Wohnort, war Schluss für heute.

Fazit:
Ernst und allen Engagierten der Velogruppe Wald/Rüti ein herzliches Dankeschön für diese Runde im unteren Teil unseres schönen Zürioberlands!

Wetterverhältnisse:
Letzte Schönwetter-Stunden vor dem für heute Nachmittag angekündigten Regen, leichter Wind aus SW, ca. 18 bis 22°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial Komoot, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 4. September 2025
Schwierigkeit: WS=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 47.6 km: Rüti ZH (470 m) – Tann (514 m) – Dürnten (511 m) – Tammel (532 m) – Oberhof (543 m) – Betzholz (546 m) – Hellberg (546 m) – Hundsruggen (549 m) – Grüt – Förliweid (553 m) – Robänkli, Sack – Aathal (508 m) – Seegräben (562 m) – Ottenhausen (579 m) – Wermatswil, P.569 – Brandrüti – Talbach, P.535 – Flugplatz Speck-Fehraltorf (540 m) – Pfäffikon ZH, Gefängnis (573 m) – Oberwil (582 m) – Halden – Unter Balm (601 m) – Ober Balm (627 m) – Summerau – Kempten (561 m) – Mühle (578 m) – Ettenhausen (571 m) – Hinwil (572 m) – P.557 (Rütibach) – P.554 (Schweipel) – Tammel – Oberhof – Rotenstein (532 m) – Wandhüslen – Tafleten (512 m) – ARA Bubikon – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz (491 m) – Rüti, Talgarten
Aufstieg: ca. 590 m
Abstieg: ca. -590 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 38 Min.
Tageszeit: 08:30 bis 13:30 Uhr

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