Archiv der Kategorie: Nord-/Ostschweiz

Anspruchsvolle Bike-Runde Chrüzegg ab Wattwil

Sandra Boner von SRF Meteo empfahl uns heute Pfingstmontag früh zu starten, weil ab Mitte Nachmittag örtlich Spritzer zu erwarten seien. Das Verladen der Bikes dauert bei uns halt seine Zeit (mangels Übung…), so kamen wir um halb elf Uhr in Wattwil an, Parkplätze südöstlich des Bahnhofs in der Au. Beim Türken nahe des Bahnhofs genossen wir den ausgezeichneten Capuccino. Punkt elf Uhr der Start zur Bahnhofkreisel und über die Rickenstrasse zum Spital. Über die Ibergstrasse begann der Anstieg über Steig; rasch erreichten wir das grüne Steintal, vorbei an einem kleinen, malerischen Weier. Rechts der über dem Feldbach liegende Weiler Steintal. Vorder Rumpf, wo die Wirtschaft Waldegg steht, passierten wir achtlos. Im Hinter Rumpf steht ein Fortshaus, ab hier Fahrverbot. Die Unterlage nun unbefestigt, aber gut zu befahren. Die Waldstrecke wurde steiler und ruppiger, im Steinbruch, wie das Gebiet heisst, führt die Chrüzeggstrasse vorbei an Nagelfluhwänden. Bald durften wir auf betonierten Streifen fahren, was in Anbetracht der Steilheit durchaus hilfreich war. Auf der Oberen Tweralp war so etwas wie eine Passhöhe erreicht; hier wurde der Blick frei ins nahe Gebiet Ätzmännig, zum Obersee und zu den nahen Voralpen. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte der kurze Aufstieg in Richtung Chrüzeggalp, an dieser vierzig Meter tiefer vorbei war die Chrüzegg bald erreicht. Die Spuren des gestrigen Pfingstfestes waren mit Ausnahme der Toi Toi-WC-Kabinen weggeräumt. Auf der sonnigen und gut besuchten Terrasse des Berggasthauses war die Stimmung ebenfalls aufgeräumt und der Service in Topform. Die bestellten Getränke wurden rascher als sofort gebracht, Schlorzifladen für meine Süsse und Älplermakronen  für mich waren subito aufgetischt und wunderbar lecker waren die!! Und mit vergnügten Tischnachbarn war Unterhaltung garantiert. So macht Freizeit grossen Spass im gastfreundlichen Toggenburg! Doch alles Schöne hat ein (vorläufiges) Ende: vor uns die Abfahrt nach Libingen hinunter (-570 Hm). Sehr ruppig, sehr steil, unserem MTB-Können entsprechend war an gewissen Stellen Absteigen und Schieben die beste Option. Vor allem die Strecke vorbei an der Underen Chrüzeggalp über Oberzrick bis zum Libingerbach hinunter war ein anspruchsvoller Trail – mehr Bachbett als Alpstrasse, von Traktoren malträtiert. Im Gebiet Hohl angekommen, die sehr schön eingerichtete Grillstelle unterhalb der Nagelfluhwand Burstel. Bis hierhin dürfen Autos fahren, weshalb die Fahrbahn nun etwas ruhiger wurde, die idyllische Fahrt entlang dem Libingerbach Erholung pur. Das schön gelegene Dorf Libingen erreichten wir von Süden, um im nunmehr etwas weiter werdenden Tälchen den Libingerbach über die Holzbrücke zu queren. In leichtem Auf und Ab durch die Weiler Entschwil, Diezenberg, Diezenwil und Widmis erreichten wir die Dorfmitte von Kengelbach. Hier hielten wir scharf rechts, um nach S in Richtung Krinau zu fahren. Die Strecke ist anfänglich geteert, später mit Betonfahrstreifen versehen. Das hundert Meter höher liegende Dörfchen Krinau wird erreicht über die orographisch linke Seite des Krinauerbachs. Krinau liegt in einem schönen Wandergebiet, umrahmt von Chellenspitz und Fridlisberg. Jetzt erreichten uns Sandra Boners zaghafte Regentropfen, nichts Ernsthaftes. Die Dorfmitte durchquerend, fuhren wir in entgegengesetzter Richtung nach N, diesmal auf der rechtsliegenden Talseite oberhalb des Krinauerbachs über Hintergurtberg nach Gurtberg – nun wieder bei Sonnenschein. Auf breiter Quartierstrasse runter zum Bahnhof Lichtensteig und über die Thur zur ARA. Die flache Strecke nach Wattwil führte über den idyllischen Uferweg der Thur entlang bis in die Ortsmitte von Wattwil, vorbei am Bahnhof zum Abstellplatz in der Au. Fertig lustig! Die Fahrt nach Hause über den Ricken dann wider Erwartung bei Normalverkehr…

Fazit:
Im Aufstieg wenig, im Abstieg schon ordentlich fordernde MTB-Tour unter dem Motto: lieber kontrolliert absteigen statt unkontrolliert abgeworfen zu werden.

Wetterverhältnisse:
Ein Frühsommertag, Wind aus SO 10-20 km/h, Temperatur 14 bis 23°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 20. Mai 2024
Schwierigkeit: Im Aufstieg WS=Gut fahrbar, mit technischen Abschnitten (Wurzeln, Steine, enge Kurven, steile Up- und Downhills); im Abstieg ZS=Fahrtechnisch anspruchsvoll, mit zahlreichen technischen Herausforderungen (Stufen und Absätze, Treppen, Serpentinen). Kurze Schiebe- und Tragepassagen möglich.
Strecke: 30.6 km: Wattwil, Au (613 m) – Bahnhofkreisel – Rickenstrasse – Ibergstrasse – Steig – Schlosswis (711 m) – Rumpfstrasse – Vorderer Rumpf, Wirtschaft Waldegg (875 m) – Hinterer Rumpf (928 m) – Chrüzeggstrasse (P.944) – Steinbruch (P.1019) – Obere Tweralp (P.1229) – unterhalb Chrüzeggalp – Chrüzegg, Berggasthaus (1265 m) – Undere Chrüzeggalp – Oberzrick (939 m) – Libingerbach (857 m) – Hohl – Libingen (769 m) – Entschwil (754 m) – Diezenberg (783 m) – Diezenwil, P.729 – Kengelbach (696 m) – Brugglis, P.699 – Berg – Krinau (808 m) – Hintergurtberg (751 m) – Gurtberg (647 m) – Lichtensteig, Bahnhof (616 m) – ARA (607 m) – Thurweg – Wattwil
Aufstieg: ca. 930 m
Abstieg: ca. -930 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 5 Min.
Tageszeit: 11:00 bis 15:00 Uhr

Bikeausfahrt am 1. Mai: pedalieren statt randalieren…

Heute, am Tag der Arbeit, war mit entsprechendem Zulauf zur ersten Ausfahrt 2024 der Velogruppe Wald/Rüti zu rechnen- wie bereits gestern bei bestem Frühlingswetter! Nach unserer Fahrt ab Rüti stiessen wir beim Bahnhof Wald ZH zur wartenden Gruppe (21 SenioreInnen). Verteilt auf unsere bewährten Guides Ernst, Fritz und Willy radelten wir gut gelaunt über Laupen nach Diemberg, wo wir die stark befahrene Hauptstrasse verliessen und ins Tälchen des Lattenbachs in Richtung Lütschbach fuhren. In Oberlütschbach links weg, der kurze Aufstieg zum und durch den Eggwald, ab Gibelsriet aussichtsreich hinunter nach Eschenbach. Im Zentrum lag eine etwas umständliche Baustelle im Weg, das Ortszentrum selbst umfuhren wir dann westlich über Lettenbach – Ütenberg – Rüeggenschlee. Kurz vor Wagen, beim Winterstandort des Zirkus Knie, führte man uns dem nördlichen Ortsrand entlang nach Gsteig, von dort hoch zum EFH-Dorf Curtiberg. Eingangs Jonerwald eine Trinkpause, dann folgte die schöne und ruhige Waldstrecke über Naturstrassen; die Höhe von ca. 470 m.ü.M. haltend, gelangten wir aussichtsreich über Johannisberg ins Zentrum von Jona. Hier war einiges los – kein Feiertag im Kanton SG. Kreiselfahren war angesagt; über die bekannte Schleichverkehrsroute gelangten wir zur Schönau und von dort steil hoch nach Lenggis. Vorbei an beschaulichen Weilern Unterer Rüssel und Barenberg erreichten wir den Egelsee. Eigentlich wollten wir im Badirestaurant einkehren, aber der riesige Andrang (heute Saisoneröffnung) hielt uns davon ab. Also fuhren wir weiter über Dienstbach – Ritterhaus zum Bahnhof Bubikon, wo wir (wie bereits gestern) im Kafi Bistro Stellwerk unsere ausgetrockneten Kehlen netzen konnten. Anschliessend verabschiedeten wir uns von den nach Wald weiterfahrenden Teilnehmenden, um die Abkürzung nach Hause über den Golfplatz Kämmoos zu nehmen.

Fazit:
Wie im Titel schon zum Ausdruck gebracht: besser pedalieren statt randalieren, wie an diesem Tag der Arbeit in den grösseren Städten wie üblich geschehen. Allen Engagierten der Velogruppe Wald/Rüti ein herzliches Dankeschön für diese kameradschaftlich und landschaftlich tolle Ausfahrt! Auf Wiedersehen!

Wetterverhältnisse:
Ziemlich sonnig, kräftiger Wind aus O, ca. 30 km/Std., ca. 24°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 1. Mai 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 31.6 km: Rüti ZH (478 m) – Pilgersteg (549 m) – Grundtal (565 m) – Bahnhof Wald ZH (616 m) – Chefi (624 m) – Laupen (604 m) – Diemberg (595 m) – Oberlütschbach (574 m) – Eggwald – Gibelsriet (573 m) – Eschenbach (479 m) – Lettengasse (493 m) – Ütenberg (495 m) – Rüeggenschlee (456 m) – Wagnerfeld (433 m) – Gsteig (442 m) – Curtiberg (P.469) – Holderbrunnen – Jonerwald – Langmoos (462 m) – Johannisberg – Neuhof, Jona – Schafweid – Schönau (459 m) – Spitzenwies – Unterer Rüssel (510 m) – Barenberg – Egelsee (494 m) – Dienstbach – P.509 (beim Ritterhaus) – Bubikon – Kafi Bistro Stellwerk (beim Bahnhof, 510 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Kämmoos (491 m) – Schwarz – Rekrutierungszentrum Rüti
Aufstieg: ca. 430 m
Abstieg: ca. -415 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 45 Min.
Tageszeit: 13:00 bis 16:00 Uhr

Trailtour Egelsee – Ringwil – Ambitzgiried

Unglaublich, welches Interesse diese erste MTB-Tour der Mountainbikegruppe Wald/Rüti fand- 26 sportliche SeniorInnen, also wurde die Tour aufgeteilt – heute die Entlastungstour, bei bestem Frühlingswetter! Fritz, unser Guide und Spurensucher hatte vorzügliche Rekoarbeit geleistet. Die Tour heute führte ab Treffpunkt Egelsee nach Dürnten, wo es am Chilchberg erst die Aussicht zu geniessen galt und wenig später den ersten Trail, so quasi als Einleitung auf das was anschliessend kam. Im Mannenrainholz ging es dann ernsthaft zur Sache; die meisten von uns schafften die doch respektablen Wurzeln ohne abzusteigen. Schlag auf Schlag folgte ein Singletrail auf den nächsten, so dass wir die Orientierung beinahe verloren. Nach Hadlikon und dem Tarntobel (Schluhbach) hielten wir in einer Lichtung Mittagsrast (aus dem Rucksack). Dazwischen immer wieder wertvolle Tipps zur Fahrtechnik von Kenner Fritz. Danach gelangten wir auf verschlungenen Pfaden nach Hinwil. Nach der Durchquerung des nordöstlichen Ortsteils fuhren wir den Langenrain hinauf und in diesem kreuz und quer, um schliesslich zur Oberen Höhe nahe Ringwil zu gelangen – Verschnaufpause! Weiterfahrt an Ruchweidi vorbei, dann nahe des Sacktobels vorbei zum Chatzentobel (bisher war mir nicht bewusst, wie viele Tobels es oberhalb Hinwils hat…). Weiter an schönsten Blumenwiesen vorbei durch die Chalberweid nach Ettenhausen. Nach der Überquerung der Hinwilerstrassee über Feldwege zur Pfrundweid (Ostrand Wetzikon), und durch das Moosholz über schöne Trails zum Wildbach und Grosswis. Bei den ersten Industriegebäuden nutzen wir die lange Grünphase über die Zürichstrasse, um über den Weiler Bossikon zur Rietlandschaft zu fahren. Ein richtiger Irrgarten, aber Fritz behielt die Übersicht führte uns souverän auf ihm offensichtlich vertrauten Trails kreuz und quer durch Schwändiriet, Ambitzgiried, Oberhöflerriet. Am Südrand des Pfaffenholzwaldes die Unterquerung der A15 bei der Betzholzkreisel, durch das Büelholz nochmals über Wurzeln, dann auf geteerter Unterlage vorbei am Rotenstein, dort über die A15 über den Ortsteil Tafleten zum Bubiker Bahnhof; auf der gegenüberliegenden Seite dann der abschliessende Besuch im Kafi Birstro Stellwerk – Zeit um nochmals zu fachsimpeln, zu prahlen, und Fritz unseren herzlichen Dank zu sagen für diese wunderbare Trailtour durch unser paradiesisches Zürioberland. Während die meisten Teilnehmenden zum Ausgangspunkt beim Egelsee fuhren, wählten wir die Abkürzung nach Hause über den Golfplatz Kämmoos.

Fazit:
Danke herzlich allen Engagierten der MTB- und Velogruppe Wald/Rüti für diesen, wie immer tollen Tourentag! Bis bald wieder!

Wetterverhältnisse:
Ein sonniger Frühlingstag, Fernsicht von Saharastaub getrübt, Wind wechselnd aus allen Richtungen 5 bis 10 km/Std., ca. 22 bis 24°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Ein Hinweis zum GPS-Track:
Die in der Bildergalerie abgebildete Karte ist betr. Abbildungsmassstab für Nachahmer kaum geeignet. Deshalb stellen wir auf Anfrage den GPS-Track im Format *.gpx gerne zur Verfügung für den Import in Apps wie Komoot, SchweizMobil, usw.

Parameter:
Tour-Datum: 30. April 2024
Schwierigkeit: Auf den Singletrails mittlere Anforderungen, gut fahrbar, mit technischen Abschnitten: Singletrails, Wurzeln, Steine, enge Kurven.
Strecke: 40.2 km (davon ca. km Singletrails, ca. 15 km loser Unteergrund): Rüti ZH (478 m) – Rütiwald – Egelsee (494 m) – Rütiwald – Schwarz – Winterhalden (503 m) – Dürnten (503 m) – Chilchberg (565 m) – Chatzentobel – Oberdürnten – Breitenmatt (623 m) – Mannenrainholz – Alter Kirchweg (695 m) – Gfäderweg – Hadlikon, Pfaffenhaldenweg (634 m) – Giegen – Hueb – Tarntobel – Betzikerweg – Hinwil (Bachtelstrasse 605 m) – Ringwilerstrasse – Bergrainweg – Langenrainweg – Höiweg – Höi (Trafostation 730 m) – Ringwil – Ruchweidi – Sacktobel – P.609 – Chatzentobel – Geissweid – Chalberweid – Ettenhausen (571 m) – Moosholz (560 m) – Wildbach – Zürichstrasse P.540 – Bossikon (550 m) – Spitzholzweg – Schwändirietweg (556 m) – Schwändi – Unterwetziker Wald – Ambitzgiried (540 m) – Hatschberg – Oberhöflerriet – Pfaffenholz – Betzholz (P.554) – Büelholz – Rotenstein (544 m) – Überquerung A15 – Tafleten – Bubikon – Kafi Bistro Stellwerk (beim Bahnhof, 510 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Kämmoos (491 m) – Schwarz – Rekrutierungszentrum Rüti
Aufstieg: ca. 637 m
Abstieg: ca. -621 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std.
Tageszeit: 10:40 bis 15:50 Uhr

Ghöch – Bike-Fitnessrunde

So blau dürfen Montage immer sein! Mal sehen, ob die heutige Tour die Schneegrenze streifen wird; das Weiss hält sich zurzeit noch hartnäckig bei ca. 1000 m.ü.M. Ab Haustür geht es gemächlich ansteigend nach Hadlikon, oberhalb dann steiler durch das Quartier Bodenholz und weiter vorbei am Hof Looren zur Höhenstrasse bei Wernetshausen. Schön die Aussicht und die gute Fernsicht. Den alten Dorfkern durchfahrend auf die Bachtelstrasse, die ich nach fünfhundert Metern verlasse, um etwas steiler auf dem schmalen Strässchen zum Hof Moos und weiter oben im Wald die unbefestigte Rütistrasse zu erreichen. Ein kurzes Stück hinunter in Richtung Girenbad, dann scharf rechts in die Eggstrasse, welche sich wie eine echte Passstrasse zum vorerst höchstgelegenen Punkt, der Schufelberger Egg, hoch schlängelt. An diesem Aussichtspunkt muss man einfach einen Stopp einbauen: Aussicht über das Jonatal hinweg zu den Churfirsten und zum Speer, etwas links die Alp Scheidegg, wo noch Schnee liegt. Nach diesem Genuss ein weiterer: die rassige Abfahrt vorbei am Hof Schufelberg, und wenig später darauf achtend, den Abbieger beim Hof Auen nicht zu verpassen. Schliesslich galt es die Höhe zu halten, weil die Fahrt durch die wunderschöne Landschaft, vorbei am Hof Lee nach Kleinbäretswil, immer lohnt. Auf der bergwärts führenden Ghöchstrasse durfte ich den heute einzigen Rennradfahrer überholen, fröhlich grüssend. Auf dem höchsten Punkt des Übergangs angekommen, verliess ich die Passstrasse nach rechts, um die höher liegende Ghöchweid zu erreichen. Ab hier, auf nunmehr unbefestigter Strasse ein kurzes Stück durch den Reinsbergwald, danach galt es kurz abzusteigen und auszuweichen, weil ein rückwärts(!) fahrendes landwirtschaftliches Ungetüm keinen Platz liess. Jetzt auf der Naturstrasse aussichtsreich querend und hinunter bis zum Hof Neuhaus. Dort nur ja die leicht tückische Abbiegung auf die geröllige Schlossstrasse nicht verpassen. Noch immer auf einer Höhe von ca. 950 m.ü.M. vorbei am Hof Wil, danach der Ausblick zum nahen Hörnli in Luftlinie drei Kilometer. Auf sehr holpriger Unterlage leicht absteigend vorbei am Hof Schloss, wo mich ein paar wild bellende Wächter «begrüssten» – also doppelt aufgepasst! Die folgende Abfahrtstrecke hinunter nach Hinterlanzenmoos verlangte volle Konzentration, weil die Unterlage unruhig war (steil, Steine, Grasnarben, Pfützen). Nach ein paar Kehren war das Schmittenbachtobel erreicht, und weiter unten die Tösstalstrasse – das waren knapp 300 Hm. Die Fahrt über Fischenthal, ab dort östlich dem Fischenthaler- und Gibswilerriet entlang nach Gibswil war reine Wellness – für Körper und Geist. Über Raad, Huebhansen und Hüebli die Fahrt oberhalb dem Jonatobel, dann folgte die rassige Abfahrt nach Wald hinunter. Der Rest ist rasch erledigt: Tüfentobel und Grundtal, schliesslich war Rüti rasch (wieder) erreicht.

Fazit:
Eine landschaftlich reizvolle Fitnessrunde war das…

Wetterverhältnisse:
Ein Schönwettertag im Frühling, etwas Föhn bis 25 km/Std., Temperatur 16 bis 20°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 29. April 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, etwa zur Hälfte auf Naturstrassen unterwegs
Strecke: 36 km: Rüti, Rüti (478 m) – Schwarz (497 m) – Dürnten (570 m) – Tammel (532 m) – Edikon (545 m) – Hadlikon (577 m) – Bodenholz (634 m) – Wernetshausen (725 m) – Moos (581 m) – Schufelberger Egg (990 m) – Schufelberg (926 m) – Auen (894 m) – Lee (890 m) – Kleinbäretswil (903 m) – Ghöch (961 m) – Ghöchweid (999 m) – Neuhaus (955 m) – Schloss – Hinterlanzenmoos (897 m) – Bodmen (722 m) – Fischenthal (748 m) – Fistel – Gibswilerriet (756 m) – Gibswil (757 m) – Raad (764 m) – Hintererli (778 m) – Hüebli (781 m) – Oberhaltberg (749 m) – Wald ZH (614 m) – Tüfentobel (573 m) – Grundtal (566 m) – Pilgersteg (549 m) – Rüti
Aufstieg: ca. 790 m
Abstieg: ca. -790 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 25 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std.
Tageszeit: 14:00 bis 16:25 Uhr

Harry’s Bike Treff: Pfannenstiel-Runde

Harry’s Bike Treff – wie immer freitags. Wieder einmal auf den Pfannenstiel war das Ziel – nicht zum ersten Mal, unsere Guides Hardy und Hans haben die Route leicht verändert, wohl in der Absicht Abwechslung zu bieten – voll gelungen! Die Fahrt durch das blühende Zürioberland ist immer wieder wunderschön, im Frühling besonders – alles in Blüte. Und bis zum Hinteregger Berg kam wohl niemand ins Schwitzen, dann der etwas steilere Aufstieg zur Guldener Höchi und schliesslich zum Pfannenstiel, dem heute höchsten Punkt. Ein längerer Halt in der noch nicht stark besetzten Gartenwirtschaft der Hochwacht bot Erholung. Dann die Abfahrt über den Pfannenstielausläufer bis Gibisnüd/Oberchrüzlen und weiter über Waldstrecken bis zum Mülihölzli. Aussichtsreich weiter, erst durch den Wald (Risiboden) und über Oberredlikon zum Kleinod Lützelsee. Noch zu früh für ein Bad (hihihi…), also weiter über Engelberg nach Oberwolfhausen und von dort das Hüslitriet streifend zum Ritterhaus, nun unseren Hausberg, den Bachtel, vor Augen. Auf dem zu durchquerenden Golfplatz waren schon viele Golfer mit ihren Trollies beschäftigt, also ab durch die Mitte in Richtung Rütiwald (unserem Naherholungsgebiet). Ein paar Radumdrehungen später landeten wir bei Harry’y Bike Shop resp. in dessen Lounge – wo Giovanni den Grill angeworfen hat: Bratwürste, weisch wie fein! So gemütlich enden unsere Bike-Runden immer.

Fazit:
Eine kameradschaftlich und landschaftlich schöne Bikerunde,

Wetterverhältnisse:
Viel Sonnenschein, Wind ca. 4-6 km/Std. N, Temperatur 10 bis 18°

Ausrüstung:
e-Bike, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 12. April 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 40.5 km: Rüti ZH (470 m) – Kämmoos (496 m) – Bubikon, Dienstbach (512 m) – Hüsli (521 m) – Bürg (534 m) – Adletshusen (517 m) – Binzikon, Grüningen (510 m) – Buechholz (514 m) – Schachen (524 m) – Esslingen (483 m) – Aspholz (501 m) – Egg (545 m) – Hinteregg (560 m) – Hinteregger Berg (668 und 746 m) – Vorder Guldenen (794 m) – Guldener Höchi (840 m) – Pfannenstiel (842 m) – Vorderer Pfannenstiel (728 m) – Vollikerberg – Gibisnüd/Oberchrüzlen (641 m) – Chrüzlenboden (640 m) – Stäfnertürli (613 m) – Mülihölzli (600 m) – Lochrain (611 m) – Risiboden – Oberredlikon (546 m) – Buechstutz (573 m) – Seeweid (567 m) – Vordemwald – Lutikon (521 m) – Lützelsee (518 m) – Untere Pösch – Engelberg (518 m) – Oberwolfhausen (524 m) – Hüsli (521 m) – Widenswil – Bubikon, Dienstbach (512 m) – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz Bubikon (491 m) – Kreisel Hofacher – Rütiwald (498 m) – Talgarten – Rüti
Aufstieg: ca. 653 m
Abstieg: ca. -653 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 10 Min.
Tageszeit: 09:45 bis 12:55 Uhr

Sonnige Frühlingswanderung von Eglisau nach Buchberg und zurück

Eine sonnige Montagswanderung der leichten Art – nach Jahren wieder einmal ab Eglisau. Die Fahrt über die Autobahn nicht gerade beschaulich, aber die Aussichten lohnt den Aufwand allemal. Bei der Rheinbrücke fanden wir ausreichend Parkplätze (welche ein kleines Vermögen kosten). Der Gang über die Rheinbrücke offenbart das unverwechselbare Panorama zum Städtchen, welches gerade von einem Baukran verunziert wurde. Auf der Obergasse die Durchquerung der Altstadt, dann vorbei an der Kirche und an weiteren schönen, alten Häusern. Oberhalb des Quartiers Burg entlang der Reblagen der Blick zum Rhein und zum am gegenüber liegenden Tössriedern – in der Ferne die frisch verschneiten Voralpen. An den Reblagen des Hinter Stadtberg vorbei erreichten wir die Kantonsgrenze ZH/SH. Jetzt folgte der heute anstrengendste Teil, der Aufstieg durch den beschaulichen Rohrgrabe. Nach beinahe hundert Höhenmetern war Rohrwis und Haardli erreicht, und wir durften nun voll an der Sonne und auch ein bizzeli der Bise ausgesetzt nach O wandern; das schön gelegene Dörfchen Buchberg erreichten wir nach etwas mehr als einer Stunde. Vor bestimmt vierzig Jahren waren wir letztmals hier, inzwischen hat sich das Dorf im südlichen Kantonsteil von Schaffhausen stark verändert – geblieben ist der malerische Dorfkern. Heute Montag war die Suche nach einer geöffneten Beiz erfolglos – im Volgladen versorgten wir uns mit dem Nötigen. Die Mittagspause verbrachten wir auf einer besonders sonnig und windstill gelegenen Bankniederlassung direkt am heute östlichsten Punkt unserer Wanderung, unterhalb des Friedhofs, bei bester Aussicht zur Kirche und zum Rhein hinunter. Nach der Mittagsrast folgte der kurze Aufstieg zum Hurbig, dem heute höchstgelegenen Punkt. Steinenkreuz, Rüdlingen, Rheinbrücke, Ziegelhütte, Flaach – schön der Tiefblick auf eine uns altbekannte Gegend. Die aussichtsreiche Höhe haltend, liefen wir nun in westlicher Richtung, vorbei am Hof Blatte, Landwirtschaft zur Linken, Waldrand zur Rechten. Nahe Honegg der Blick zum Rafzerfeld hinunter, der Abstieg über Grafenholz, Eggberg bis zum Galgenbuck. Nun dominierten wieder Einfamilienhäuser und Reblagen. Den Vorder Stadtberg meisterten wir am westlichen Ende (Dachselen) über steile und rutschige Serpentinen, dann vorbei am Weingut Bechtel, wo eindrucksvolle Weine zu ebensolchen Preisen erzeugt werden. Über den engen Färberweg, vorbei an verwunschenen Winkeln, erreichten wir den Ausgangspunkt wieder. Auf der Rheinbrücke nochmals der Blick zur eindrücklichen Eisenbahnbrücke (Länge 457 m, Höhe 50 m, erbaut 1895 bis 1897 für damals 980000 Franken), wo sich gerade alt und neu trafen (siehe Bild).

Fazit:
Nach vielen Jahrzehnten wieder einmal im altbekannten Züriunterland unterwegs – einiges ist stehen geblieben, die Zeit natürlich nicht – schön war’s! Ruedi: neue Trekkingschuhe erfolgreich eingelaufen, trotz Blase an der Ferse des rechten Fusses.

Wetterverhältnisse:
Ziemlich sonnig, leicht bewölkt, Bise 13 km/h ONO, 8 bis 10° (gefühlt 2° weniger)

Ausrüstung:
Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 25. März 2024
Schwierigkeit: T1-2
Strecke: 10.6 km: Eglisau Rheinbrücke (356 m) – Obergasse – Langenbach – Eichhalden (Hinter Stadtberg) – Hummelbergstrasse – Rohrgrabe – Rohrwis – Haardli – Buchberg (487 m) – Pfarrguet – Hurbig (546 m) – Blatte (P.524) – P.481 – P.512 – Grafenholz (466 m) – Galgenbuck (438 m) – Heimat – Dachselen – Rebbergstrasse – Färberweg – Eglisau Rheinbrücke
Aufstieg: ca. 324 m
Abstieg: ca. -283 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 30 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 30 Min.
Tageszeit: 11:30 bis 15:00 Uhr

Bannholz 884 m, dort wo es beste Cordonbleus gibt

Sonntag, überraschender Besuch aus dem Fricktal, die Gelegenheit für einen nicht allzu anstrengenden Spaziergang. Gross ist unsere Freude darüber, Doris und René wiederzusehen. Im Zentrum von Wald ZH starteten wir, erst mit einem Rundgang durch die Ortsmitte, dann über die Bahn (Tösstallinie) und höher nach Westen, ab Spechtenberg auf natürlicher Unterlage hoch bis Nahren, schliesslich steiler und ruppiger durch den Wald zum Aussichtspunkt Lauf – wo in früheren Zeiten eines unserer Lieblingserstaurants stand. Heute wird hier nur noch gewohnt und die Aussicht genossen. Nahe 900 m.ü.M. begingen wir die Traverse in Richtung O, zur Linken die Sicht zum Ghöch, nach Gibswil und zur Scheidegg, vor uns das Zürcher RehaZentrum Faltigberg, an welchem wir hangseitig vorbeiliefen. In ca. siebenhundert Metern Luftlinie das Zwischenziel, dort wo es beste Cordonbleus gibt… Auf gut gepflegtem Spazierweg überquerten wir über eine Brücke das vom Diezikonerbach gebildete Giblertobel, um auf einem Feldweg das Restaurant Bannholz zu erreichen. Der Andrang war gross, in weiser Voraussicht hatten wir gebucht. Frisch zubereitete CB’s dauern immer etwas, die Wartezeit nutzten wir zum Austausch über die vergangenen, bewegten Monate. Lecker waren die Cordonbleus und verdient erst recht. So gestärkt machten wir uns auf zum Abstieg; dieser führte uns – mittlerweile bei leichtem Nieseln – hinunter bis Gibel, ab dort über den Feldweg an den Strickelweiern vorbei hinunter nach Diezikon, mitten durch das Areal der ehemaligen Schoggifabrik, welche nach der Weltwirtschaftskise 1933 die Textilindustrie ablöste. Seit 2001 werden die ehemaligen Fabrikgebäude als Wohnraum genutzt. Hier wohnen Familien und auch Kreative (siehe Foto). Den Diezikonerbach erneut überquerend, führte das geteerte Strässchen erst leicht ansteigend zum Weiler Bebikon, anschliessend absteigend über Zälg, Rotwasser, Steigrain ins Zentrum von Wald zurück.

Fazit:
Wieder einmal unterwegs in unserem schönen Zürioberland – aussichts- und abwechslungsreich, auch wenn das Wetter nicht voll mitmacht… Und Doris und René ein herzliches Dankeschön für die grosszügige Einladung – ein schönes Wiedersehen war das!

Wetterverhältnisse:
Zaghaft sonnig, meist aber bewölkt, ca. 12°

Ausrüstung:
Regenschutz, Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 17. März 2024
Schwierigkeit: T1-2
Strecke: 9.1 km: Wald ZH (614 m) – Stigweid – Spechtenberg – Nahren – Lauf – Faltigberg (898 m) – Diezikonerbach – Bannholz (884 m) – Gibel (832 m) – Strickelweier – Diezikon (675 m) – Zälg – Rotwasser – Steigrain – Wald
Aufstieg: ca. 390 m
Abstieg: ca. -390 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 50 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 15 Min.
Tageszeit: 10:55 bis 15:45 Uhr

Ricken-Runde

Sonniges Wetter heute, also raus! Nach dem Mittag sollte es um die zwölf Grad warm werden. Ideal für eine Fahrt ins Gebiet des Ricken, und falls es die Verhältnisse zulassen hoch zur Alp Egg. Also starteten wir kurz nach der Mittagszeit. Bis zum Nachbardorf im Osten, Ermenswil, flach und auf dem Radweg parallel zur Hauptstrasse. Nach dem Einrollen der Abbieger ins Tälchen des Lattenbachs. Leicht ansteigend über Lütschbach erreichte wir Diemberg, dort links abbiegend in Richtung Laupen ZH. Nach etwa dreihundert Metern, hart an der Kantonsgrenze ZH-SG, der Abzweiger auf die Hubertingerstrasse, auf welcher wir über eine malerische Strecke Goldingen erreichten. In der Dorfmitte, kurz vor der Kirche links weg in die Hintermülistrasse und dann die kurze Abfahrt zur schön gelegenen Häusergruppe Hintermüli und dort über den Goldingerbach; hier kurzer Fotohalt (ein posierender Güggel machte auf sich aufmerksam). Dann folgte die kurze, aber heftige Steigung auf dem relativ engen, aber geteerten Strässchen. Bald erreichten wir das aussichtsreich am Köbelberg liegende Dörfchen Rüeterswil, wo neben einer schönen Kapelle auch der Landgasthof zur Kapelle mit seiner schön geschindelten Fassade steht – geschlossen, weil zum Verkauf stehend. Nach einer kurzen Trinkpause weiter leicht ansteigend und aussichtsreich hoch bis zum Dörfchen Walde SG. Weiter auf der wenig befahrenen «Passstrasse» hoch zum Übergang Oberricken. Vom nahen Schiessplatz Cholloch (Ricken/St.Gallenkappel) war etwas Lärm zu hören; kaum störend für die bevorstehende etwa zwei Kilometer lange Abfahrt nach Ricken hinunter (-126 Hm). Im Zentrum Ricken war die stark befahrene Hauptstrasse zu überqueren resp. einzuspuren in Richtung Uznach. Nach einem kurzen Stück auf der Uznacherstrasse prangte am linken Strassenrand der Wegweiser «Rittmarren» und «Alp Egg» – zwei Tankstellen… Die dort oben (auf ca. 1200 m.ü.M.) liegenden Schneeflecken hielten uns heute davon ab, hochzufahren. Stattdessen blieben wir auf der Hauptstrasse, genau gesagt bis zum prominent (und ziemlich alleinstehenden) Restaurant Bildhus; dort mussten wir einkehren, alleine schon der sonnig gelegenen Terrasse wegen, aber auch wegen des Mottos «Wir haben Lust zu arbeiten». Nach dem Kafigenuss die Weiterfahrt auf der Rickenstrasse in Richtung Üetliburg/Gommiswald um nach ein paar Metern rechts abzubiegen auf die Nebenstrasse nach Ernetschwil; sehr schöne Abfahrt unterhalb (nördlich) des Kloster Berg Sion, die kirchlichen Gebäude an phantastischen Lage stehend. Auch die Sicht auf Obersee und Linthebene gefällt uns immer wieder, wie auch die Abfahrt auf dem schmalen Strässchen nach Ernetschwil hinunter. Etwas unterhalb der Dorfmitte hielten wir nach rechts, um dem Chlosterwald entlangzufahren, vorbei am Altbad, um danach im Burgerwald in Richtung Fabrikweier abzufahren; rechts unten das Ranzachtobel, welches bis zur Industrie Uznaberg verläuft. Nahe der prähistorischen Wehranlage verliessen wir den Wald, um steil abzufahren zur Zürichstrasse. Kurz vor der A15 fuhren wir hoch auf der Uznabergstrasse, später über die Alte Uznabergstrasse zum Weiler Uznaberg und von dort zur Industrie Haselholz (kurz vor Neuhaus). Leicht oberhalb und entlang der A15 zum Weiler Vorder Herrenweg, an der ARA Gublen vorbei ins Ortszentrum von Eschenbach, welches wir südlich umfuhren. Über Uetenberg nach Massholderen und von dort entlang der Hauptstrasse über Ermenswil zum Startort Rüti zurück, will heissen: Apéro in Harry’s Bike Lounge.

Fazit: Eine landschaftlich immer wieder lohnende Biketour, bei diesen frühlingshaften Bedingungen ohnehin…

Wetterverhältnisse:
Prächtiges Frühlingswetter, in den nahen Voralpen etwas Bewölkung, sonnig, gute Fernsicht, schwachwindig 10 bis 20 km/Std. S/W, Temperatur um 12°

Ausrüstung:
e-Bike, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 14. März 2024
Schwierigkeit: Leicht, gut fahrbar
Strecke: 44 km: Rüti ZH (470 m) – Ermenswil (484 m) – Lütschbach (556 m) – Diemberg (595 m)  – Hubertingen (646 m) – Goldingen (701 m) – Hintermühle (648 m) – Rüeterswil (744 m) – Walde (836 m) – Oberricken (906 m) – Ricken (786 m) – P.805 – Bildhaus (785 m) – Schwarzholz (705 m) – Oberernetschwil (607 m) – Ernetschwil (576 m) – Chlosterwald (P.570) – Altbad (574 m) – Burgerwald (P.526) – Weierhus (467 m) – Industrie Uznaberg (420 m) – Uznaberg (499 m) – Haselholz – Vorder Herrenweg – Eschenbach (479 m) – Ermenswil (484 m) – Rüti ZH
Aufstieg: ca. 860 m
Abstieg: ca. -870 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 20 Min.
Tageszeit: 13:40 bis 16:30 Uhr

Harry’s Bike Treff: kühle Runde Rüti – Hombrechtikon – Mülihölzli – Grüningen – Bubikon – Rüti

Optimistischer Start in die neue Bikesaison; immer freitags treffen sich BikerInnen zu einer Runde im schönen Zürioberland – Harry’s Bike Treff. Angeführt von Hardy, der sich für heute nicht übermässig viele Höhenmeter vorgenommen hatte, verliessen wir Rüti zu neunt in Richtung W, um entlang dem Rosenberg zur A15 zu fahren. Nach der Überquerung der Autobahn rechts über die Fischenrietstrasse zum Quartier Spitzenwies, weiter über Barenberg zum Schwösterrain. Dort erzwang die phänomenale Aussicht einen lohnenden Stopp. Weiterfahrt über Nebenstrassen, meist geteert, nach Hombrechtikon. Nach der Ortsdurchfahrt in Richtung Üerikon haltend, aber nicht für lange. Über Widmen erreichten wir Oberredlikon und durch den Wald (Obsirain) Mülihölzli – hier gesellte sich (die grosse) Doris zu uns. Die Weiterfahrt führte nahe ans schön gelegene Ützikerriet; über Brunisberg – Gerenstöck erreichten wir Dändlikon. Den Nippberg östlich streifend, vorbei am Hofacher Binzikon über die Plattenstrasse nach Itzikon. Grüningen also westlich umfahrend, gelangten wir zum Weiler Hanfgarten – dort stand selbstverständlich die Einkehr im Birchhof-Beizli an. Die frisch zubereitete Wähe aus Karin’s Backofen schmeckte ausgezeichnet. Nach dieser Stärkung die Weiterfahrt über Fuchsrüti über bekannte Strassen nach Bubikon und von dort rassig über Chilenhölzli zum Ritterhaus. Über den Golfplatz Chämmoos schlossen wir die kühle Runde in Harry’s Bike Lounge.Nach einem Drink der Abschied von einer sportlichen Runde und von Harry’s Bikern.

Fazit:
Eine gemütliche Runde zur Saisoneröffnung bei eher tiefen Temperaturen (nach einer kalten Nacht bei -1°)

Wetterverhältnisse:
Sonnig, leicht bewölkt, Wind ca. 6 bis 20 km/Std. O, Temperatur 8 bis 11°

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial SchweizMobil

Parameter:
Tour-Datum: 8. März 2024
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten.
Strecke: 35.5 km: Rüti (470 m) – Barenberg (510 m) – Hombrechtikon (489 m) – Widmen (462 m) – Oberredlikon (562 m) – Mülihölzli (600 m) – Brunisberg (576 m) – Gerenstöck (562 m) – Chrummacher – Dändlikon (526 m) – Grüningen (498 m) – Itzikon (498 m) – P.497 – Hanfgarten (499 m), Birchhof-Beizli – Fuchsrüti – Schlattholz (509 m) – Chnebel (515 m) – Reitbach (533 m) – Bürg (534 m) – Homberg – Bubikon – Hüslirain (521 m) – Chilenhölzli – Widenswil (521 m) – Dienstbach – Ritterhaus (509 m) – Golfplatz, Chämmoos (491 m) – Hofacher – Talgarten – Rüti
Aufstieg: ca. 480 m
Abstieg: ca. -480 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 35 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 50 Min.
Tageszeit: 13:30 bis 15.55 Uhr

Valentinstag: Rüti – Obersee-Uferweg – Schmerikon

Gleich zu Beginn eine kleine Anekdote (von unserem Freund Richi per WhatsApp übermittelt): «Am Valentinstag begegnet man vielen Männer mit Blumensträussen und Pralinenschachteln, aber keinen Frauen mit Bierkisten. Es ist noch ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung!» Stimmt doch, oder?

Nun zu unserer Wanderung: da in der Höhe noch Schnee lag und wir keine Sumpftour wünschten, entschlossen wir uns für eine Flachland-Wanderung am Zürisee, oder genauer entlang dem Ufer des Obersee. Die Strecke nach Schmerikon verläuft flach und überwiegend über Kieswege. Direkt ab Haustüre war das 4 km entfernte Jona rasch erreicht. Das nicht gerade ansehnliche Zentrum von Jona durchquerten wir zügig; Halt! Stopp! Im «Räber» gabs einen kurzen Besuch mit Capuccino (mehr nicht, ich schwöre…). Unseren Bummel setzten wir fort, entlang der hier unschön gezähmten Jona, vorbei an der weltbekannten Sanitärfirma Geberit, dann über die Jona, die in der Nähe in den See mündet. Beim Züriseekänzeli, nahe dem 1259 gegründeten Zisterzienserinnenkloster Mariazell-Wurmsbach (mit angeschlossenem Mädcheninternat), genossen wir an einem der hübsch eingerichteten Plätze unsere Rast – mit Blick zu den noch verschneiten Voralpen. Auf dem Weiterweg entlang der Bahnlinie erreichten wir wenig später den 2004 stillgelegten Bahnhof Bollingen, einem Stück Bahngeschichte und nach ein paar hundert Metern die Häuser von Bollingen. Nach dem Dorf, zwischen Uferweg und See etwas verborgen gelegen, der Bollinger Turm (ein von C.G. Jung erbautes Schlösschen, in welches sich der Schweizer Psychiater jeweils zurückgezogen haben soll). War schon das in Bollingen direkt am See gelegene Restaurant Schifffahrt geschlossen, verhielt es sich in Oberbollingen nicht anders: die Wirtschaft zum Hof hatte ebenfalls zu – also auch hier keine Versuchung. Die Kulisse wäre wunderschön: See, St. Meinrads-Kapelle, Mürtschenstock, Federispitz, Chüemettler, Speer. Der weitere Weg nach Schmerikon verlief wenig attraktiv, weil Hauptstrasse, Bahn und Uferweg auf engstem Raum verlaufen. In Schmerikon angekommen, bestiegen wir nach kurzer Wartezeit den Voralpenexpress der SOB, die Fahrt nach Rapperswil dauerte wenige Minuten, zu kurz für eine Siesta!

Fazit:
So macht Frühlingsbummeln Spass – und erst noch in unserer unmittelbarer Nachbarschaft. Die Strecke bietet keine Schwierigkeiten. Wenige Fussgänger und Biker unterwegs (die sind wohl mehrheitlich in den Winterferien…).

Wetterverhältnisse:
Trotz hoher Bewölkung ein ziemlich sonniger Tag, für die Jahreszeit ungewohnte Temperaturen im Bereich ca. 8 bis 15° C, Wind 4 bis 17 km/h S

Ausrüstung:
Kartenmaterial SchweizMobil, GPS

Parameter:
Tourdatum: 14. Februar 2024
Schwierigkeit: T1
Strecke: 13.5 km, Rüti (480 m) – Rosenberg – Hüllistein – Brücke über die A15 (471 m) – Martinsbrünneli (P.467) – Grunau, Brücke über die Jona (431 m) – Lattenhof – Schafweid – Jona (420 m) – Grünfeld – Züriseekänzeli – Wurmsbach (408 m) – Untere Stafflen (410 m) – Bollingen – Oberbollingen – Lenhof – Schmerikon (408 m) – ÖV-Fahrt zurück
Aufstieg: ca. 140 m
Abstieg: ca. -210 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 55 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 15 Min.
Tageszeit: 10:45 bis 14:40 Uhr