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Obersee – Buechberg – Rapperswil – Egelsee

Wie immer am Donnerstag sind wir unterwegs mit der Velogruppe Wald/Rüti – 20 sportliche BikerInnen. Mittlerweile sind wir als Seniorenbiker beinahe in Rudel unterwegs. Kathrin führte uns ab Wald ZH, wo wir von Rüti herkommend um 08:30 Uhr zur Gruppe stiessen.

Ein weiterer Hitzetag heute – der Frühstart lohnte sich (Tageshöchsttemperatur bis 31° vorausgesagt). Zu Beginn die Temperatur im angenehmen Bereich (unter 20°). Die Fahrt ab Wald ZH über Laupen, Diemberg, dann auf einem Wiesentrail über Oberlütschbach durch den Eggwald, dann aussichtsreich nach Eschenbach hinunter. Nach dem kurzen Aufstieg zum Bannwald die Abfahrt nach Schmerikon am Obersee. Vorbei an der bereits belebten Seepromenade zur am östlichen Seeende gelegenen Aabachbrücke. Flach weiter über die Gross Allmeind bis Grynau. Entlang dem Linthkanal zum Mittler Buechberg, dann auf gutem Forstweg etwas steiler hoch in östlicher Richtung zum Hundsruggen. Am äussersten Punkt oberhalb Gyrnau, im Schlosswald, drehten wir nach Westen, um den Buechberg in seiner gesamten Länge von ca. 4 km zu fahren – holprig und immer in leichtem Auf und Ab – wenig anstrengend, mit viel Energie fürs Tratschen (hihihi…). Kurz vor Erreichen des höchsten Punkts des Buechbergs (630 m) folgte die Abfahrt über Weingarten zum Golfplatz hinunter. Bei Widen erreichten wir Seehöhe (409 m). Über Nuolen flach weiter zum Flugplatz Wangen-Lachen, vorbei an der ARA über die Wägitaler Aa zur noblen Marina von Lachen – die vielen Kähne beeindruckten nicht alle. An der Hafenanlage stürmten wir ein an der Front gelegenes Restaurant, Kafi und Gipfeli! Die Weiterfahrt entlang dem Wasser nach Altendorf, ziemlich eng zwischen Bahn und Villen. Im Seefeld bei Pfäffikon SZ erreichten wir den Seedamm, über welchen wir – eingeklemmt zwischen Hauptstrasse und Bahnlinie über Hurden Rapperswil erreichten. Irgendwie schlängelten wir uns durch die ansehnliche Altstadt und vorbei an unansehnlichen Touristengrupppen nach Kempraten. Die verkehrsreichen Hauptachsen meidend, gelangten wir über Barenberg zum Egelsee. Dort planten die unentwegten unter uns, sich in der Badi zu „erfrischen“, während wir uns von der Gruppe verabschiedeten. Ab durch den erfrischenden Rütiwald ins nahe zuhause… Eine wiederum gemütliche, kameradschaftliche Ausfahrt!

Fazit:
Danke herzlich allen Engagierten der Velogruppe Wald/Rüti für diesen wie immer attraktiven Tourentag! Gerne bis bald wieder!

Wetterverhältnisse:
Heute nochmals ein hochsommerlicher Hitzetag, Saharastaub in der Luft, wenig Wind 9 bis 19 km/h SSO, Temperatur bis 30°

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil/Komoot, GPSParameter:
Tour-Datum: 27. August 2026
Schwierigkeit: WS=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, meist auf Asphalt- und Naturstrassen
Strecke: 54.5 km: Rüti ZH (478 m) – Pilgersteg (549 m) – Grundtal (566 m) – Wald ZH Bahnhof (616 m) – Laupen (604 m) – Diemberg (595 m) – Oberlütschbach (574 m) – Eggwald – Gibelsriet (573 m) – Eschenbach (479 m) – Mettlen (467 m) – Brand (505 m) – Schmerikon (407 m) – Aabachbrücke (408 m) – Gross Allmeind (408 m) – Grynau (411 m) – Mittler Buechberg (486 m) – Schlosswald (494 m) – Schrötermoos – P.602 – Weingarten (556 m) – Golfpark Zürichsee (522 m) – Widen (409 m) – Nuolen (409 m) – Flugplatz Wangen-Lachen (407 m) – Wägitaler Aa (413 m) – Lachen (407 m) – Altendorf Seestatt (414 m) – Lidwil – Seefeld – Seedamm (417 m) – Hurden (415 m) – Rapperswil (409 m) – Kempraten – Lenggis (462 m) – Spitzenwies – Oberrüssel (510 m) – Barenberg (505 m) – Egelsee (494 m) – Rütiwald (486 m) – Rüti ZH
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Aufstieg: ca. 680 m
Abstieg: ca. -680 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 40 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 25 Min.
Tageszeit: 08:00 bis 12:40 Uhr

Thurweg

Diesmal wenig Text, dafür viele Bilder – von einem gemütlichen Sonntagsspaziergang. Spannende Thur, vom ruhigen Bach bis zum stürmischen Wasser, zwischendurch mit steilen Abschnitten, entlang mächtiger Nagelfluhwänden und vorbei an Wasserkraft – und mit Begegnungen mit «alten» Gesichtern…

Fazit:
Ein geschichtsträchtiger Spaziergang in Doris’ Heimat, dem Toggenburg

Wetterverhältnisse:
Sommerlich schön, 21°, windstill

Hilfsmittel:
keine

Parameter:
Tour-Datum: 23. August 2026
Anforderung: T1
Strecke: 5.4km, ab Bahnhof Ebnat-Kappel immer der Thur entlang bis zum Bahnhof Krummenau

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Aufstieg: ca. 241 m
Abstieg: ca. -158 m
Laufzeit ohne Pausen: ca. 2 Std. 10 Min.
Laufzeit mit Pausen: ca. 1 Std. 40 Min.
Tageszeit: 13:45 bis 15:55 Uhr

Hoch über dem Zürisee

Erstaunlich: trotz unsicherer Wetterprognose trafen sich 24 unerschrockene BikerInnen zur heutigen Runde der Velogruppe Wald/Rüti; wir stiessen beim Bahnhof Rüti zur Gruppe. Heute mit Edi über die aussichtsreiche Runde Hoch über dem Zürisee. Zu Beginn der Schwarz entlang, dann am alten Spital zum Talgarten, dann westwärts durch den Rütiwald und über die A15 durch das Lochwis. Bald war Wolfhausen erreicht, wo wir die Ortsmitte in Richtung N durchquerten. An der (berüchtigten) Richttanne vorbei nach Adletshusen und Herrgass, nahe Lützelsee. Mit wenig Anstieg über Dändlikon, Uetzikon und Brunisberg, durch das Weidholz zum Stäfnertürli – einer angeblich unfallträchtigen Stelle. Durch Wald über Chrüzlenboden bis Gibisnüd. Hier ein erstes Mal der Ausblick zum 230 m tiefer liegenden Zürisee – das Motto Hoch über dem Zürisee also bereits erfüllt. Am obersten, nördlich gelegenen Dorfrand von Uetikon am See liegt an bester Aussichtslage die Clienia Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit zur Infrastuktur gehörendem Café Restaurant. Kafi, Gipfeli, Mohrenkopf von Dubler… Anschliessend Fahrt zurück zum Quartier Brand, wo uns das 20° steile Stötzli forderte. Dem südlichen Rand des bewaldeten Stollen entlang erreichten wir das aussichtsreich gelegene Widenbad. Die grosse Baustelle (Sportplatz Männedorf) durchfuhren wir vorsichtig, um dann den historischem Viadukt der UeBB zu durchfahren. Auf Stäfner Boden vorbei am Risirain, wo die Reblagen Hoch über dem Zürisee stehen. Vorbei an der Spiisbeiz Aberen (heisst so!) durch den nächsten Kreisel, in dem wir „die zweite Ausfahrt“ nahmen. Wieder über Land zur leicht höher liegenden Seeweid. Hombrechtikon streiften wir am Nordrand, um den am Lützelsee gelegenen Weiler Lützelsee zu erreichen. Herrlicher Blick auf das Seelein und das Lutikerriet. Nun eine Drehung nach O über den Reitberg, danach dem nördlichen Dorfrand von Wolfhausen entlang zum Hüsliriet. Weiter ostwärts entlang der alten (stillgelegten) Bahnlinie bei Bubikon,dem historischen Stammgleis der ehemaligen Uerikon-Bauma-Bahn (UeBB) (1901 bis 1948), im Volksmund «Über-Bein-Bahn» genannt. Beim Ritterhaus Bubikon angelangt, wie erwartet erste Auflösungserscheinungen – die BikerInnen aus Dürnten, Hadlikon, Rüti, usw. verabschiedeten sich. Die restlichen anderthalb Kilometer bis nach Rüti reine Routine – abgesehen von der Strecke, welche über den Golfplatz führt (Helm unbedingt anbehalten, da die Geschosse angeblich mit bis zu 180 km/h kommen (könnten). Eine wie immer gemütliche und kameradschaftliche Ausfahrt – herzlichen Dank an Edi und das Leiterteam der Velogruppe Wald/Rüti.

Fazit:
Das Wetterglück auf unserer Seite, heute war die Wetterprognose von SRF Meteo zutreffender, als diejenige von Meteo Schweiz – Gewitter und Hagel erst ab ca. 16 Uhr…

Wetterverhältnisse:
Sonnig mit hoher Bewölkung, Temperatur 24°, wenig Wind aus W

Ausrüstung:
e-MTB, GPS, Kartenmaterial Schweiz Mobil/Komoot

Parameter:
Tour-Datum: 20. August 2026
Schwierigkeit: L=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, etwa zur Hälfte auf Naturstrassen unterwegs
Strecke: 34.2 km: Rüti (478 m) – Bahnhofpasserelle – Schwarz – Talgarten (481 m) – Rütiwald (486 m) – Lochwis (510 m) – Wolfhausen (506 m) – Engelberg (517 m) – Richttanne (526 m) – Adletshusen (517 m) – Hueb – Herrgass (512 m) – Dändlikon (526 m) – Uetzikon (551 m) – Brunisberg (575 m) – Stockenächer – Stäfnertürli (613 m) – Chrüzlenboden (639 m) – Gibisnüd (628 m) – Brand – Stötzli (529 m) – Appisberg (553 m) – Widenbad – Püntacher – Aberen (526 m) – Unter-Redlikon (526 m) – Hinterghei (540 m) – Seeweid (566 m) – Lutikon (521 m) – Lützelsee (518 m) – Oberwolfhausen (522 m) – Hüsli – Wihalden (514 m) – Ritterhaus (508 m) – Golfplatz Kämmoos (491 m) – Schwarz – Waldau – Rüti
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Aufstieg: ca. 530 m
Abstieg: ca. -530 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 20 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 10 Min.
Tageszeit: 08:40 bis 12:00 Uhr

Rosinli 824 m

Wieder einmal, auf Umwegen, zum Rosinli hochfahren. Dort hat vor kurzem Aco Rastoder, vormals Scheidegg, übernommen und wiedereröffnet. Die Vorhersagen versprachen für heute Mittwoch den schönsten Tag in dieser Woche. Also nichts wie los! Die gemütliche Fahrt führte uns von Rüti über Tann/Nauen nach Oberdürnten und hoch zur Breitenmatt. Die Höhe haltend, oberhalb dem Pilgersteg zum Töbeli und steiler hoch zum Quartier Blattenbach und weiter zum Tänler. Die Aussicht auf Wald wie immer wunderbar. Über Dieterswil, Hueb, Büel eher flach, begann der Aufstieg zum Ghöch, ca. 200 Höhenmeter. Die Abfahrt nach Neuthal hinunter brachte etwas Abkühlung. Wenige Aufstiegsmeter hinauf nach Dürstelen, dort am Golfplatz vorbei (wo das Green braun war…). Der Aufstieg über Hinterstoffel zum Rosinli schliesslich etwas herausfordernder, weil etwa dreihundert Meter Singletrail zu fahren war. Dieser endete direkt in der Gartenwirtschaft des Bergrestaurants Rosinli – keine Erleichterung, wie sich zeigte! Kein Zero-Bier(!), keine Glace (Küche soeben geschlossen). Der neue Wirt scheint beflissen, so weiterzumachen, wie er auf der Scheidegg aufgehört hat – viel Erfolg! Konsequenterweise verzichteten wir auf eine Konsumation. Nach der kurzen Abfahrt über Adetswil holten wir in Bäretswil nach, was unser Herz begehrte: Gelato! Gut gekühlt fuhren wir hoch zur Höhenstrasse. Wunderbar die Aussicht und die Fernsicht. Über Girenbad – Wernetshausen – Hadlikon – Tann zügig zurück nach Hause.

Fazit:
Eine tolle Schönwetter-Runde im nahen Bachtel-Gebiet! Mal abwarten, ob die für morgen Donnerstag geplante Tour der Velogruppe Wald/Rüti durchgeführt werden kann…

Wetterverhältnisse:
Ein hochsommerlicher Tag bei 26 bis 28°, leichter Wind aus O

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial Komoot, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 19. August 2026
Schwierigkeit: WS=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten. Kurze enge und steile Passagen, kurz vor dem Rosinli kurzer, unschwieriger Singletrail S1
Strecke: 51.1 km: Rüti ZH (470 m) – Tann (514 m) – Nauen – Unterdorf Oberdürnten (557 m) – Breitenmatt (620 m) – Töbeli (607 m) – Blattenbach (682 m) – Tänler (751 m) – Dieterswil (763 m) – Hueb (791 m) – Büel (821 m) – Amslen (910 m) – Niderhus (876 m) – Auen (894 m) – Lee (894 m) – Kleinbäretswil (902 m) – Ghöch (961 m) – Matt, Wirzwil (802 m) – Tannen (762 m) – Hinterburg (741 m) – Neuthal (699 m) – Bliggenswil (717 m) – Dürstelen (789 m)  – Hinterstoffel – Golfplatz (806 m) – Buen (766 m) – Platten (757 m) – Rosinli (824 m) – Adetswil – Bäretswil (706 m) – Oberdorf – Schönau – Tisenwaldsberg (812 m) – Höhenstrasse – Girenbad (780 m) – Wernetshausen (725 m) – Neubrunnen – Looren (724 m) – Hadlikon (577 m) – Oberdürnten – Nauen – Tann – Rüti
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Aufstieg: ca. 1130 m
Abstieg: ca. -1130 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 50 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 40 Min.
Tageszeit: 13:00 bis 16:50 Uhr

Wald – Ghöchweid – Schufelberger Egg

Zurück aus dem Val Müstair, und wie immer am Donnerstag, wenn wir dabeisein können – unterwegs mit der Velogruppe Wald/Rüti – 22 hitzeresistente BikerInnen. Joe führte uns ab Wald ZH, wo wir von Rüti herkommend um 08:00 Uhr zur Gruppe stiessen. Wie mittlerweile gewohnt, ein weiterer Hitzetag heute (der wievielte in diesem Sommer?) – deshalb der Frühstart (Tageshöchsttemperatur bis 35° vorausgesagt). Die Temperatur im angenehmen Bereich (unter 20°), weshalb uns der Aufstieg zum Hüebli (170 Hm) keine Mühe bereitete. Die Fahrt bis Raad dann aussichtsreich (s’Zürioberland isch halt schön!), dann der leichte Abstieg bis Gibswil. Dann gemütlich durch das Gibswiler– und Fischenthalerriet, entlang der SOB-Linie bis Fischenthal. Im Mülibach bei Punkt 729 folgte der steile Aufstieg auf der kurvenreichen Reinsbergstrasse hinauf nach Unterreinsberg und weiter die Höhe von über 900 m.ü.M. haltend zur Ghöchweid. Auf dem Übergang Ghöch fuhren wir die Ghöchstrasse nach Matt hinunter. Von dort 800 m bis zum Weiler Bettswil – genau, dort liegt die kultige Bäckerei Meier quasi mitten auf dem Weg. Einkauf programmiert, zwar nicht die berühmte Cremeschnitte, aber die Alternativen waren nicht zu verachten. Verstaut im Rucksack, brachten wir die Ladung heil über die Höhenstrasse nach Girenbad. Dort stand der nächste Verpflegungsposten auf der Strecke, die Chäsi Girenbad. Kafi und Gipfeli, und natürlich der Verzehr der Einkäufe. Den gewonnenen Platz im Rucksack nutzten wir mit eingekauftem Käse – war ja klar! Nach dieser Pause folgte der Aufstieg zur Schufelberger Egg – sehr schön dieser Streckenabschnitt im schattigen Hörnliholz. Auf dem Übergang der Genuss der Aussicht über das Jonertobel (Churfirsten!). Ab jetzt ging es im sprichwörtlichen Sinne nur noch abwärts mit uns: dreizehn Kilometer am (sanierten) Bachtelweier vorbei. Weiter über Sennweid aussichtsreich über Hueb – Dieterswil – Tännler nach Blattenbach. Hier verabschiedeten sich die Rütemer von den Waldnern. Ins Grundtal gelangten wir über das Töbeli, welches wie immer vorsichtig zu befahren war. Die restlichen fünf Kilometer bis nach Rüti reine Routine. Eine wie immer gemütliche und kameradschaftliche Ausfahrt!

Fazit:
Danke herzlich allen Engagierten der Velogruppe Wald/Rüti für diesen wie immer attraktiven Tourentag! Gerne bis bald wieder!

Wetterverhältnisse:
Ein weiterer hochsommerlicher Hitzetag, wolkenlos, wenig Wind 3 bis 5 km/h NW bis W, Temperatur 19° (07:30 Uhr) bis 26° (11:30 Uhr)

Ausrüstung:
e-MTB, Kartenmaterial SchweizMobil/Komoot, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 13. August 2026
Schwierigkeit: WS=Leicht fahrbar, ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten, meist auf Asphalt- und Naturstrassen
Strecke: 41.1 km: Rüti ZH (478 m) – Pilgersteg (549 m) – Grundtal (566 m) – Wald ZH Bahnhof (616 m) – Unterhaltberg – Hüebli (781 m) – Hintererli (778 m) – Raad (764 m) – Gibswil (757 m) – Fröschau (756 m) – Fistel (754 m) – Fischenthal (748 m) – Mülibach (729 m) – Unterreinsberg (911 m) – Neuhaus (955 m) – Ghöchweid (999 m) – Ghöch (961 m) – Rellsten – Matt (803 m) – Bettswil (805 m) – Maiwinkel (806 m) – Tisenwaldsberg (812 m) – Höhenstrasse Schofrain (828 m) – Girenbad (780 m) – Boden – Hörnliweid (912 m) – Schufelberger Egg (990 m) – Chällerholzweg bis P.973 – Houenweg bis Bachtelweier (895 m) – Vordersennenberg (880 m) – P.859 – Büel (821 m) – Hueb (791 m) – Dieterswil (763 m) – Tännler (751 m) – Blattenbach (682 m) – Töbeli – Grundtal (566 m) – Pilgersteg (549 m) – Rüti ZH
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Aufstieg: ca. 869 m
Abstieg: ca. -863 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 9 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 27 Min.
Tageszeit: 07:30 bis 11:40 Uhr

Bike-Tour Val Müstair – Laatscher Alm 2041 m

Einmal im Jahr muss das sein: der Besuch der zuhinterst im Arundatal auf 2041 m.ü.M. gelegenen Laatscher Alm. Wir (Jörg, Doris, Ruedi) starteten direkt ab Haustüre. In Müstair gesellte sich Victor dazu, und beim Sportplatz in Laatsch erwartete uns Mario. Für die Fahrt durch das untere Val Müstair wählten wir die Schattenseite. Über Sta. Maria Val Müstair die zügige Fahrt nach Müstair. Das Klosterdorf umfuhren wir östlich, um beim Schulhaus Victor zu treffen. Nun dem Rom entlang zur Landesgrenze bei Puntweil, südlich von Taufers. Der Radweg nach Rifair ist mittlerweile erneuert – beinahe eine Autobahn, mit Mittelstreifen(!). Ab Rifair drei Kilometer auf Naturbelag entlang dem Rambach (so heisst der Rom ab Landesgrenze) durch die reizvolle Enge der Calva zur Calvenbrücke hinunter (-140 Hm). Die stark befahrene Hauptstrasse mussten wir zum Glück nicht befahren. Kurz vor Laatsch, beim Sportplatz, erwartete uns Mario. In der Ortsmitte von Laatsch folgten wir der Etsch entlang auf dem Radweg leicht ansteigend über Schleis nach Burgeis – vier Kilometer und etwas mehr als zweihundert Höhenmeter. Kafipause in der Ortsmitte von Burgeis. Danach verliessen wir die Radroute (nach Reschen), um ins Schlinigtal einzubiegen. Am imposanten Benediktiner-Kloster Marienberg vorbei verpassten einige von uns den unscheinbaren Abzweiger bei der Kapelle St. Stephan; nach kurzer Rückfahrt waren wir wieder vereinigt. Für die nächsten drei Kilometer folgten wir dem wunderschön verlaufenden Stundenweg – ein Trail der Sonderklasse. Hundert Meter Aufstieg, Sonne und Schatten lösten sich ab, zwischendurch der Durchblick in den Vinschgau und zum gegenüberliegenden Polsterhof. Bei der Säge führte eine Brücke über den Metzbach. Nach einer kurzen Steilstufe erreichten wir die Forststrasse, auf welcher wir das Schlinigtal verliessen und den steiler werdenden Aufstieg ins wunderschöne und wilde Arundatal vor uns hatten. Auf den folgenden 5.4 km bis zur Alm waren etwa 560 Hm zu bewältigen. Langgezogenen Forststrassen folgten einige Serpentinen, das Tälchen wurde enger. Ganz schön holprig, also nahmen wir es gemütlich. Ein kleines Missgeschick Doris’ kam dazu: ein herunterfallendes Stofftüchlein verwickelte sich in der Kurbel und blockierte diese und damit den Antrieb. Nach ein paar Minuten (Victorinox-Taschenmesser sei Dank!) die Weiterfahrt. Auf etwa 1800 m Höhe flachte das Gelände merklich ab, die Fahrt entlang dem Arundabach einmalig malerisch! Bald erblickten wir links die ca. 150 m höher gelegen Almhütte – heute beflaggt! Nach dem Brücklein über den Bach folgte der Spurt hoch. Um halb eins erreichten wir die sehr schön gelegene und gut besuchte Laatscher Alm. Auf der kleinen Speisekarte fand jeder etwas Leckeres, Forst-Bier oder ein Gläschen Vernatsch dazu. Bei dieser Gelegenheit beschwerten wir unsere Rücksäcke mit Alpkäse – in der Hoffnung, dass daraus kein Raclette würde. Nach dieser Mittagspause folgte die Abfahrt auf der sehr holprigen Alpstrasse durch das Arundatal und später durch das Schlingtal nach Schleis hinunter – eintausend Meter Höhendifferenz! Ab dort dann zwei km rassige Abfahrt auf dem Radweg nach Laatsch. In der Ortsmitte die Einkehr in der Bar MeVio – halb drei Uhr, Zeit für Gelati. Nach dieser Pause waren wir bereit für den Schlussteil, etwa 450 Höhenmeter Anstieg über 15 km zurück ins Val Müstair. Nach der Durchfahrt Laatsch flach zur Calvenbrücke – kurz zuvor Abschied von Mario, der sein Bike aufladen durfte. Nun folgte der Aufstieg dem Rambach entlang bis Rifair und weiter hoch bis zur Landesgrenze bei Puntweil. Ein kurzer Trail, der uns nicht zum Schwitzen brachte. Beim Schulhaus Müstair Abschied von Victor, dann vorbei am Camping Muglin und dem Rom entlang nach Sta. Maria Val Müstair; bei gefühlten 30° kein vollkommener Genuss. Jedenfalls schmolzen unsere „Eisreserven“ aufgrund der erhöhten Betriebstemperatur weg, ähnlich dem sich weiter oben auflösenden Permafrost. Und zum Schluss noch die Erkenntnis, dass der Käse die Hitze gut überstanden hat. Valchava erreichten wir um 16 Uhr. Unseren sportlichen Begleitern Jörg, Mario und Victor ein herzliches grazia fich für den tollen Tag!

Fazit:
Eine hochsommerliche Bikeausfahrt vom Feinsten!

Wetterverhältnisse:
Sehr sonnig, wenige Wolken, 18 bis 24°, Wind 5 bis 10 km/h O

Hilfsmittel:
e-MTB, Kommot, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 8. August 2026
Schwierigkeit: gut fahrbar, meist auf guten Fahrwegen, Steilheit bis 22%, kurze Abschnitte Singletrails S0 bis S1
Strecke: 59.8 km: Valchava (1426 m) – Sta. Maria (1376 m) – Sielva – Rombrücke (1284 m) – Müstair (1238 m) – Puntweil, Landesgrenze (1220 m) – Rifair (1106 m) – dem Rom entlang bis zur Calvenbrücke (967 m) – Sportplatz Laatsch (956 m) – Laatsch (967 m) – Etschbrücke – Etschradweg – Schleis (1058 m) – Burgeis (1203 m) – Benediktiner-Kloster Marienberg (1333 m) – Kapelle St. Stephan (1335 m) – Stundenweg bis Säge (1476 m) – Metzbach – Arundatal, P.1786 – P.1880 – Brücke über den Arundabach bei P.1982 – Laatscher Alm (2041 m) – Rückfahrt Arundatal bis Schleis – ab hier bis Müstair analog Hinfahrt bis Laatsch – Calvenbrücke – Rambach-Weg – Rifair – Landesgrenze Puntweil (1220 m) – Müstair, Camping Muglin (1248 m) –  Via Surom bis Schiessanlage (1290 m) – Sielva (1356 m) – Sta. Maria Val Müstair – Valchava

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Aufstieg: ca. 1640 m
Abstieg: ca. -1640 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 30 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 05 Min.
Tageszeit: 09:30 bis 16:00 Uhr

Spi da Baselgia 2945 m – Macun-Seen 2616 m

Lange geplant, heute möglich: die Bergtour mit Severin zu den Macun-Seen – gezählt haben wir sie nicht, aber es sollen 24 Seelein sein. Wegen der Länge der Tour nutzten wir die Dienste des Macun-ShuttleHans Hagen brachte uns hoch zur Waldgrenze nach Plan Sech. So sparten wir den kräfteraubenden Aufstieg ab Zernez durch den Wald (5.6 km, 817 m Aufstieg). Noch im Schatten (gut so!) liefen wir bis zum Ende des Fahrwegs kurze vor Punkt 2267. Dann wurde es steiler, auf gutem Pfad in Kehren zwischen den Lawinenverbauungen hoch bis uns die Sonne hatte. Zum ersten Höhepunkt, dem Munt Baselgia, waren es nur wenige Meter. Auf diesem Vorgipfel genossen wir eine Trink- und Esspause. Grandios die Aussicht ins Unterengadin, zu den Berninaalpen, nach Zernez hinunter (-1200 m) und zum sterbenden Vadret da Sarsura. An den Flanken des Piz Sursassa (2967 m) machte Severin ein paar Gämsen ausfindig, die durch den Feldstecher und das Fernrohr gut zu sehen waren. Erwartungsfroh begannen wir mit dem Aufstieg zum heute höchstgelegenen Punkt, dem Spi da Baselgia. Steil und blockig, streckenweise mit Ketten gesichert, über 900 m waren 270 m Aufstieg zu bewältigen. Nach 35 Minuten Blockkraxeln standen wir oben. Was für ein grandioser Ausblick auf die Seen-Platte von Macun und die eindrücklichen Blockgletscher (die sich im Durchschnitt ca. 14 cm pro Jahr bewegen) – Belohnung für all die Mühen! Genussvolle Gipfelpause! Mittlerweile bewegten wir uns genau auf der Grenze des Schweizerischen Nationalparks. Gute wrw-Markierungen wiesen uns über den leicht ausgesetzten Blockgrat, auf dem Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt waren. Und der Einsatz nur eines Stockes war hilfreich, ansonsten gutes Gleichgewichtstraining, wie Severin meinte. Der Grat ist etwa dreihundert Meter lang und man steigt etwa hundert Hm ab zur Fuorcletta da Barcli. Hier musste wieder ein Zwischenstopp sein, denn die Aussicht war einfach genial: zur Linken (N) die Macun-Seeplatte mit den Blockgletschern, geradeaus (O) der Spi da Laschadura (3000 m), rechts davon das Val Laschadura und weiter östlich die schön gelegene Alp Ivraina oberhalb Ova Spin. Vom Übergang folgte jetzt der Steilabstieg über Block- und Schuttgelände und über einen der Blockgletscher. Innehalten war angesagt, Wasser- und Windgeräusche lauschen. Auf 2720 m.ü.M. passierten wir das erste Seelein, wunderbar seine Farbe! Hundertfünfzig Höhenmeter weiter unten gelangten wir zum Lai d’Immez, wo auch ein Wanderwegweiser Informationen bot. Wir entschieden uns für den Seenrundgang, der etwa eine halbe Stunde länger dauern sollte. Vorbei am Lai da la Mezza Glüna (Halbmondsee), stiegen wir ein paar Meter höher zum Lai dal Dragun (Drachensee). Hier fanden wir den idealen Platz für die Mittagsrast. Die wenigen Quellwolken, welche sich am Spi da Baselgia bildeten, signalisierten die angekündigten Gewitterzellen – wie sich zeigte, wurden wir verschont. Vom Rastplatz aus waren am Fuss des Piz d’Arpiglias junge und ältere Gämsen zu sehen – ein Augenschmaus. Nach vierzig Minuten Pause der Aufbruch; über gut zu begehende Pfade erreichten wir bei Punkt 2642 die Nationalparkgrenze und wenig später den nördlichsten der Seen. Wieder auf dem Macun-Normalweg, war diese grossartige Seenrunde abgeschlossen – sehr lohnend und ein Muss! Jetzt noch sechshundert Höhenmeter Abstieg zur vier Kilometer entfernten Alp Zeznina Dadaint. Über abschüssige Geröllhalden und endlose Serpentinen war noch etwas Konzentration nötig – anspruchsvoll, waren wir mittlerweile doch leicht ermattet. Unterwegs viele Weidetiere, auch zwei Esel auf dem Pfad, die Streicheleinheiten einforderten (gern geschehen!). Am Wasser der Aua da Zeznina noch eine letzte willkommene Ruhepause, bevor wir zehn Minuten später das Gebäude der Alp Zeznina Dadaint erreichten. Zwei Kurven weiter unten war der Abholort erreicht; nach kurzer Wartezeit kam wie abgemacht der Macun-Shuttle, der uns sicher nach Zernez zurückbrachte.

Fazit:
Der Besuch der Macun-Seenplatte war ein grossartiges Erlebnis – nicht zuletzt auch dank der Begleitung von Severin, der uns mit seiner freundschaftlichen Art reich belohnte – grazia fichun!

Wetterverhältnisse:
Vorzügliches Bergwetter, sonnig, am Nachmittag etwas Quellbewölkung, kein Niederschlag,  ca. 8 bis 14°, Wind 11 bis 22 km/h S

Hilfsmittel:
Stöcke, feste Bergschuhe, Kartenmaterial, GPS-Maschine

Parameter:
Tour-Datum: 5. August 2026
Anforderung: T4
Strecke: 12.5 km, Startpunkt bei 2218 m – Plan Sech, Ils Mürs – Munt Baselgia (2682 m) – Spi da Baselgia (2945 m) – Fuorcletta da Barcli (2850 m) – Macun, Lai d’Immez (2616 m) – Lai dal Dragun (2627 m) – P.2642 – P.2256 – Aua da Zeznina P.2029 – Alp Zeznina Dadaint (1958 m)
Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat…
Aufstieg: ca. 744 m
Abstieg: ca. -980 m
Laufzeit ohne Pausen: ca. 4 Std. 45 Min.
Laufzeit mit Pausen: ca. 7 Std. 45 Min.
Tageszeit: 07:45 bis 15:30 Uhr

Haider Alm 2155 m – Seeköpfl 2635 m – Seebodenspitze 2859 m

Es ist nicht etwa so, dass uns die Wanderziele im Val Müstair ausgegangen sind; im nahen Vinschgau allerdings gibt es gleichwertige Wanderungen. Heute ging es mal auf einen der höheren Gipfel im oberen Vinschgau. Nach einer halbstündigen Fahrt nach St. Valentin auf der Haide liessen wir uns in einer Gondel der Haideralmbahn auf 2155 m.ü.M. hoch fahren – so vernichteten wir elegant 680 Höhenmeter, Berg- und Talfahrt kosteten € 27.50. Und noch wichtiger: das Thermometer zeigte zu Beginn mit 20° C deutlich angenehmere Verhältnisse. Daran änderte sich heute wenig, zumal wir bis 2859 m.ü.M. aufsteigen wollten. Von der Bergstation auf der Haider Alm aus starteten wir auf dem WW Nr. 16 gut markiert in südwestlicher Richtung Grüner See. Nach ca. anderthalb Stunden erreichten wir bei 2475 den etwa 30 m höher liegenden Aussichtspunkt. Eindrücklich die Rundsicht! Sitzbänke und Tisch motivierten uns zu einer Trink- und Verpflegungspause. Bald wurden wir von gwundrigem Vieh besucht und verdrängt (siehe Bilder). Ab hier begann der steiler und felsiger werdende Aufstieg zum ersten Gipfel, dem 150 m höherstehenden Seeköpfl. Unterwegs verweilten wir, um den Vorbeiflug eines Bartgeiers zu geniessen. Eine halbe Stunde später standen wir beim bescheidenen, gebastelt wirkenden Gipfelkreuz. Toll die Übersicht, Haider Alm, Obervinschgau und seine Seen. Auf einem nach Westen führenden Pfad stiegen wir vorerst wenig steil auf – vorbei an der Verzweigung zum Direktabstieg zur Haider Alm hinunter (WW Nr. 16). Vor uns der nicht ausgesetzte, aber ausgeprägte Grat, der geradewegs in Richtung Seebodenspitze hochführte. Noch ca. 250 Höhenmeter waren zu bewältigen. Nach felsigen Tritten folgte der weitere Aufstieg über grobe Blocks – Misstritte verboten. Nach der Querung eines letztes Blockfeldes folgte der etwas mühsame Steilaufstieg auf rutschigem Geröll. Kurz vor dem Gipfel eine angenehm zu begehende Querung, dann der Steilaufstieg – nach zweieinhalb Stunden berührten wir das überdimensionale Gipfelkreuz der Seebodenspitze. Ziemlich viele Berggänger hier oben. Die 360°-Sicht war vom Feinsten: im Süden die Ortler-Alpen, im Westen die nahen und fernen Bündner Alpen, im Norden die Grenzgipfel in Richtung Tirol, im Osten Tal und Berge im Obervinschgau. Wer auf einem solchen Gipfel stehen darf, wird definitiv belohnt für die Mühen des Aufstiegs. Zwei nicht mehr ganz junge Wanderfrauen löcherten uns betreffend der Bestimmung der Gipfel; dabei stellte sich heraus, dass sie beinahe alles schon kannten. Der schonende Wind erlaubte uns eine ausgiebige Gipfelrast. Nachdem sich der Gipfel langsam entvölkert hatte, kamen wir in den Genuss einer Gipfelfoti – dank Kräuterfrau Gudrun aus Saas. Im Abstieg hatten wir erst die bereits im Aufstieg unangenehm rutschige und steile Halde zu begehen. Am unteren Ende bei P. 2768 bogen wir ab, um über Blocks zu queren und auf dem WW Nr. 10 das geologisch interessante Gebiet Schwarzer Kofel zu durchwandern. Am Verzweigungspunkt 2574 (kürzere Abstiegsvariante Kälberstall-Haider Alm) vorbei, erreichten wir bald einmal die sehr fotogenen Drei Seen. Ab hier bis zur Haider Alm noch 50 Minuten. Bei Roter Eck (P.2301) vereinte sich unser Weg mit dem Abstiegspfad von der Elferspitz und wenige Meter danach mit WW Nr. 14, auf welcher die Höhenwanderung von Schöneben zur Haider Alm verläuft. Jetzt wurde die Unterlage deutlich ruhiger und bequemer begehbar. Klar, hier trampeln die Massen durch, welche die Höhenwanderung machen. Nach zehn Minuten landeten wir auf der Haider Alm – die Runde schloss sich. Der Rest ist rasch erzählt: Talfahrt nach St. Valentin auf der Haide hinunter, wo wir uns an der Talstation einen kühlenden Abschluss-Drink gönnten – bei 30°… Bei dieser Gelegenheit grüssen wir die armen Hitzegeplagten im Unterland.

Fazit:
Eine im oberen Teil recht alpine Bergtour im Obervinschgau auf einen offensichtlich beliebten Gipfel.

Wetterverhältnisse:
Blau blau blau, wolkenlos, ca. bis 20° (im Tal 32°), Wind stellenweise bis 10 bis 30 km/h NW-SW

Hilfsmittel:
Stöcke, feste Bergschuhe, Kartenmaterial, GPS-Maschine

Parameter:
Tour-Datum: 30. Juli 2026
Anforderung: T3
Strecke: 9 km, Haider Alm (2155 m), WW Nr. 16 – P.2320 – Grüner See, P.2475 – Seeköpfl (2635 m) – P.2625 (Verzweigung) – Grat Aufstieg zur Seebodenspitze (2859 m) – Verzweigung P.2768, WW Nr. 10 – Verzweigung P.2574, WW Nr. 10A – Drei Seen (2491 m) – Roter Eck, P.2301, WW Nr. 9-14 – Haider Alm
Auf den folgenden LINK klicken und die Tour als 3D-Video anschauen und Lautsprecher EIN, wer Musik gerne hat…
Aufstieg: ca. 710 m
Abstieg: ca. -700 m
Laufzeit mit Pausen: ca. 5 Std. 30 Min.
Laufzeit ohne Pausen: ca. 3 Std. 40 Min.
Tageszeit: 10:30 bis 16:00 Uhr

Biketour zur Stilfser Alm 2077 m

Heute, an diesem ersten Hitzetag (vierte Hitzewelle in diesem Sommer…) gabs eine Fahrt zu einer für uns unbekannten Alp – zur Stilfser Alm. Startpunkt am östlichen Dorfende von Lichtenberg, bei der Kreisel an der SP50, stehen viele Parkplätze zur Verfügung. Begleitet von unseren Münstertaler Bikekameraden Victor und Roman (heute ohne Jörg, der leider verhindert war) führte die Fahrt durch die Ortsmitte hoch und nahe vorbei an der Burgruine Lichtenberg – eine riesige Anlage, die erstmals 1259 als Burg des landesfürstlichen Besitzes der Grafen von Tirol erwähnt wird, scheint aber bereits um 1200 von den Vögten von Matsch als adeliger Stützpunkt gegründet worden zu sein. Die Fahrt führte moderat ansteigend hoch an der NO-Seite des Montoni, dessen SO-Flanke im April 2025 von einem verheerenden Waldbrand zerstört wurde. Die Wanderwege sind grösstenteils wieder offen, der Anblick allerdings schrecklich. Die Fahrt verläuft meist im Nationalpark Stilserjoch, mit 130734 Hektaren einer der grössten Naturpärke im Alpenraum. Auf der Lichtenberger Scharte (1833 m) erreichten wir den vorläufigen Höhepunkt, bevor die Abfahrt um den Montoni herum auf dessen Südseite führte. Der verbrannte Wald hat sich noch nicht wieder erholt, was auch der Grund war, nicht auf den Gipfel zu fahren (ca. 1 km Strecke und 140 Hm). Der Gipfel ist ohnehin «verunziehrt» mit einem Antennenturm. Westlich des Dorfes Stilfs erreichten wir den tiefstgelegenen Punkt bei ca. 1460 m.ü.M. Jetzt folgte der Aufstieg zur etwas mehr als 500 m höher gelegenen Stilfser Alm. Auf der gut fahrbaren Naturstrasse erreichten wir bald einmal das Almgelände, welches sich wie eine grosse Rundarena vor uns ausbreitete. An der Unteren Stilfser Alm vorbei die letzte Steigung zur wunderbar gelegenen Oberen Stilsfer Alm. Von hier aus wäre der Aufstieg zum östlichsten Grenzgipfel der Schweiz, dem Piz Chavalatsch (2763 m) in ca. 1.5 Std. Fussmarsch zu machen (knapp 700 Höhenmeter, T2-3). Das wäre mal eine Idee für eine kombinierte Bike&Hike-Tagestour. Zurück zum Alm-Restaurant: die jungen Wirtsleute bieten Speisen bester Qualität und zelebrieren die typische Südtiroler Gastfreundlichkeit. So liessen wir es uns gut gehen, was die Mittagspause entsprechend lang dauern liess. Gestärkt nahmen wir die Abfahrt unter die Räder, hinunter bis Thialwiesen und weiter nach Gomagoi hinunter, wo wir die Stilfser-Joch-Passstrasse erreichten. Auf dieser rasten wir beinahe im Tempo des Strassenverkehrs bis Prad am Stilfserjoch. In der Dorfmitte nochmals Einkehr in der Eurobar. Dann auf der SP50 in Richtung N, auf einer Nebenstrasse durch das schöne Dörfchen Agums, bis nach zwei Kilometer flacher Fahrt durch Apfelplantagen der Startpunkt wieder erreicht war. Das war eine sportliche Tour in einer tollen Landschaft und mit vielen Höhenmetern. Zufrieden verabschiedeten wir uns zur Rückfahrt – danke herzlich Victor und Roman für den tollen Tag!

Fazit:
Eine wiederum tolle Rundfahrt im nahen Vinschgau mit vielen Höhenmetern – herrlich!

Wetterverhältnisse:
Hochsommerlich, wolkenlos, teilweise spürbarer Wind 9 bis 25 km/h NO, ca. 24° bis 31°

Hilfsmittel:
e-MTB, Kartenmaterial Kommot, GPS

Parameter:
Tour-Datum: 28. Juli 2026

Schwierigkeit:  L=Leicht fahrbar, durchgehend auf guten Fahrwegen
Strecke: 38.2 km, P Kreisel SP50 bei Lichtenberg (910 m) – Lichtenberg (927 m) – Kirchweg – Kirchlein St. Cristina (1054 m) – Lichtenberger Alm (1353 m) – Lichtenberger Scharte (1833 m) – Ochsenberg P. 1740 – Thialwiesen (1464 m) – Faslarhöfe, oberhalb Stilfs (1537 m) – Alter Almweg – Platz (1558 m) – Strasse nach Valatsches (P.1643) – Stilfser Almweg – Untere Stilfser Alm (2058 m) – Obere Stilfser Alm (2077 m) – Rückfahrt hinunter bis Thialwiesen – Gomagoi (1265 m) – Stilfserbrücke (1115 m) – Stilfser-Joch-Passstrasse bis Prad, Ortsmitte (909 m) – SP50, Brücke über den Suldenbach – Agums (904 m) – Werkgebäude Strassendienst (901 m) – Lichtenberg, P Kreisel SP50
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Aufstieg: ca. 1552 m
Abstieg: ca. -1510 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 20 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 20 Min.
Tageszeit: 10:05 bis 15:25 Uhr

Unterwegs im Paradies: Ofenpass – Jufplaun – Buffalora

Heute war eine Wellness-Wanderung angesagt, sowohl für das Auge wie auch für den Körper. Mit dem Postauto zum Ofenpass (Doppelkurs!). Dort stiegen die meisten aus, kaum jemand hatte aber dasselbe vor, wie wir. Der Aufstieg zur Davo Plattas ist felsig, im letzten Abschnitt steil, aber nicht ausgesetzt. Bizarre Felstürme am Il Jalet, den wir umrundeten. Ab Davo Plattas dann über anderthalb Kilometer die aussichtsreiche Querung, unterwegs führt der Weg durch die Runse der Aua da Murtaröl – spektakulär wie immer. Etwas Konzentration und Trittsicherheit war gefordert. Bald war die Verzweigung auf Döss da las Plattas erreicht – wir blieben rechts. Es folgten dreieineinhalb Kilometer leichter Abstieg über wunderbares Weidegelände, wo wir rasteten und dem weidenden Vieh zuschauten und -hörten. Etwas weiter unten erreichten wir die Brücke über die Aua da Murtaröl, welche wenig Wasser führte. Ab jetzt verlief die Strecke nach N, voll in der Sonne, und paradiesisch die Aussicht zum Piz Nair und zum auch schon besuchten, eindrücklichen Piz Vallatscha. Bald erreichten wir die bekannte Privathütte bei P.2196 (Margun wird sie genannt) – kein Zutritt, privat, niemand zuhause. Ein paar hundert Meter weiter die (bekannte) grosse Arve. Immer wieder faszinierend der Blick nach S zum massigen Piz Murtaröl, zum Piz Daint und zum Munt Buffalora mit seiner zerklüfteten Ostflanke. Mit Ausnahme eines Wiesels und der weidenden Kühe bekamen wir heute keine Tiere zu Gesicht, auch der Bartgeier gab keine Vorstellung. Und wie immer in dieser Gegend maulte eine Cratschla hektisch. Nun folgte der Abstieg zur 180 Hm tiefer liegenden Alp Buffalora. Am Gebäude der Alp angekommen, wählten wir die Trittspur, welche über die Weide direkt zur Postautohaltestelle P10 an der Ofenpassstrasse hinunterführte. Nach 15 Minuten Ankunft beim Restaurant Buffalora; wir fanden Platz, sogar unter einem freien Sonnenschirm. Die Gelati erfrischten und schmeckten ausgezeichnet…

Fazit:
Eine relativ ruhige Wanderung im Paradies am Ofenpass.

Wetterverhältnisse:
Sonnenschein, wolkenlos, Temperaturen im Bereich 10 bis 15° C, trocken, kaum spürbarer  Wind (ca. 13 bis 30 km/h NW), der angenehm und leicht kühlend wirkte.

Ausrüstung:
Bergwanderschuhe, Kartenmaterial Swisstopo, GPS

Parameter:
Tourdatum: 24. Juli 2026

Schwierigkeit: T2
Strecke: 7.5 km, Postauto zum Pass dal Fuorn/Ofenpass (2148 m) – Aufstieg südöstliche Jalet in Richtung Piz Daint – Davo Plattas (2288) – Val Murtaröl – Döss da las Plattas – Verzweigung P.2272 – Brücke über die Aua da Murtaröl bei P.2221 – Privathütte bei P.2196 – P.2156 – P.2157 – Alp Buffalora (2033 m) – Aua da Murtaröl – Buffalora P10 (1967)
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Aufstieg: ca. 221 m
Abstieg: ca. -382 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 3 Std. 25 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 2 Std. 27 Min.
Tageszeit: 10:45 bis 14:10 Uhr