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Schneeschuh-Tourenwoche 2021 Val Müstair 5|5: Fuldera – Tschierv – Lü – Fuldera

Für heute sollte sich das Wetter beruhigen, schwacher Schneefall, etwas Aufhellung, mit Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen am Nachmittag. Und wir unternehmen wie an den Vortagen auch heute keine Gipfeltour – zu hoch das Lawinenrisiko! In der nächsten Umgebung bieten sich attraktive Möglichkeiten, zum Beispiel diese Runde. Nach der Überquerung des Loipengeländes über die Brücke Il Rom, dann der Aufstieg in Richtung L’Aqua. Auf 1700’ m.ü.M. queren wir durch meterhohen Schnee nach W, um am Südrand der Wildtierschutzzone bei Val S-chüra den Ortsteil Orasom Tschierv zu erreichen. Die Gelände bis Bain hatte es in sich: Schneewühlerei vom Feinsten, Wald im tiefsten Winterschlaf. Ab Bain auf der verschneiten Strasse nach Orasom, dann abwegig direkt hoch entlang der Aua da Laider, deren Konturen nicht zu erkennen waren. Auf der Höhe von Chasuras erreichten wir den präparierten Winterwander- und Schlittelweg, welcher über die Brücke Aua da Laider in Richtung Lü führt. Bei P.1847 verliessen wir den Märchenwald, nicht ohne vorher noch zu rasten (das Team vom Staila macht einfach leckere Sandwiches und Tee dazu). Der Aufstieg nach ist sehr gut präpariert, das schön gelegen Dorf ohne Mühe zu erreichen. Beim Parkplatz am südlichen Dorfende war fertig lustig – hinaus auf das offene Gelände, Spurarbeit war gefragt (siehe Bilder). Von unserer vor drei Tagen gelegten Abstiegsspur war nichts mehr zu sehen. Die Route aber kannten wir schon; diesmal aber ging das nicht ohne (harmlose) Stürze (gell Ruedi und Roland?!). Oberhalb und parallel der Strasse querten wir im steilen Gelände Richtung O, um bei wiederum bei P.1799 die Strasse nach Lü zu überqueren. Der steile Abstieg (150 Hm) über den unverspurten Hang bei L’Aqua hinunter bis zur Brücke über Il Rom war besonders schön und herausfordernd. Nach Überquerung der Langlaufloipe in der Ebene bei Fuldera Dora endete diese wiederum schöne Runde direkt vor unserem Domizil. Beste Voraussetzungen für den Genuss auf das spätnachmittägliche Programm…

Fazit:
Eine solche Winterrunde ist eine Seltenheit: Schnee in Rekordmengen, Märchenwald, keine vorgespurten Schneeschuhtrails.

Wetterverhältnisse:
Am Vormittag noch etwas eingetrübt und bewölkt, um die Mittagszeit Aufhellung und am Nachmittag sogar Sonnenschein, Temperaturen im Bereich -10 bis -2°. Wiederum beste Schneeverhältnisse (viel Pulver, Schneelage 1 bis 1.5 m), kaum Wind, Gelände unverspurt…

Ausrüstung:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Schaufel/Sonde, Kartenmaterial/GPS

Lawinensituation:
Laut SLF Stufe 4, gross

Danke:
Dem familiären Team des Landgasthof und Hotel Staila Fuldera danken wir von Herzen. Unseren fünf Wanderleitern Heinz, Severin, Reiner sowie Suse und Roland gehört ebenfalls unser herzliches Dankeschön. Und allen Mitwanderern danken wir für die tolle Kameradschaft – mit euch wars wunderbar!

Parameter:
Tourdatum: 15. Januar 2021
Schwierigkeit: WT2
Strecke: 9.8 km: Fuldera (1636 m) – Brücke Il Rom – L’Aqua – Runc (1700 m) – Val S-chüra (Südrand Wildtierschutzzone) – Bain (P.1720) – Orasom Tschierv – Mottas – Brücke über Aua da Laider – P.1847 – Lü (1922 m) – P.1878 (kurz nach Lü) – P.1799 (Überquerung Strasse nach Lü) – L’Aqua – Brücke Il Rom – Fuldera
Aufstieg: ca. 500 m
Abstieg: ca. -500 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std.Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std.
Tageszeit: 09:25 bis 14:25 Uhr

Schneeschuh-Tourenwoche 2021 Val Müstair 4|5: Fuldera-Runde, Frau Holle leert aus

Für heute, den vierten Tourentag, wurden heftige Schneefälle vorausgesagt – gerade richtig, um eine gemütliche Runde in Dorfnähe zu unternehmen. Für die Fotografen unter uns bedeutete dies einmaliges Schwarzweiss-Wetter!  Ab Dorfmitte Fuldera zogen wir bei starkem Schneefall zum südöstlichen Dorfrand. In der folgenden Ebene Prasüras leicht absteigend stampften wir durch knietiefen und seidenweichen Pulverschnee in Richtung Valchava. Beim P.1551, dort wo der eingeschneite Bach aus dem Val da l’Arche Gronda herunter plätschert, bogen wir auf den Fahrweg ein, der ins Val Vau und weiter ins Val Mora hochführt. Kurz vor P.1715 verliessen wir das Strässchen, um nach W zu halten. Auf dem folgenden Abschnitt bis Lajazöl (1893 m) durchwanderten wir ein grosses Wildtierschutzgebiet; hier dürfen nur die in der Karte eingezeichneten erlaubten Routen und Wege begangen werden – daran hielten wir uns selbstverständlich. Auf diesem Abschnitt, und unter Bäumen geschützt, genossen wir unsere Zwischenverpflegung. Im Gebiet Lajazöl angekommen, verliessen wir den Wald (und das Wildtierschutzgebiet), ohne Anblicke von Wildtieren. Im Sommer Kultur- und Weideland, ist dieses steile Tälchen jetzt tief eingeschneit. Vor uns also die vorsichtige «Abfahrt» (jetzt nur ja nicht kopfüber stürzen!) durch metertiefen Schnee – unverspurte 200 Hm! Alles gut gegangen! Unten im Gebiet Plazzaraun angekommen, folgte die Querung des Val da l’Arche Gronda, über dessen Bächlein eine massive Brücke führte. Jetzt folgten wir dem Nordrand des Wildtierschutzgebiets Stablatsch nach Westen. Bald war der Ausgangspunkt am Dorfrand von Fuldera erreicht.

Fazit:
Im metertiefen Neuschnee zu wühlen, ist vergnüglich und bringt die Oberschenkel (vor allem die der Spurer 😅) ordentlich zum Glühen…

Wetterverhältnisse:
Herrliches Winterwetter bei dauerndem Schneefall, Temperaturen im Bereich -8 bis 0°, kaum Wind. viel Neuschnee (geschätzt plus 50 cm), Gelände unverspurt…

Ausrüstung:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Schaufel/Sonde, Kartenmaterial/GPS

Lawinensituation:
Laut SLF Stufe 3, erheblich

Parameter:
Tourdatum: 14. Januar 2021
Schwierigkeit: WT2
Strecke: 9.3 km: Fuldera (1636 m) – Prasüras – P.1551 – Plazzaraun P.1577 – P.1629 – Palüetta – Lajazöl (P.1893) – Plazzaraun – Stablatsch (Randzone Wildtierschutzgebiet) – Majarias – Fuldera
Aufstieg: ca. 470 m
Abstieg: ca. -520 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 45 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 40 Min.
Tageszeit: 09:50 bis 14:35 Uhr

Schneeschuh-Tourenwoche 2021 Val Müstair 3|5: Alp Sadra

Auch heute, wie schon am Vortag, eine Tour in der äusserst lohnenswerten Nachbarschaft. Start direkt bei der Kirche von Fuldera in westlicher Richtung zum Bach namens Multa Daint bzw. zu dessen Verbauungen, die wir problemlos übersteigen konnten. Nach einer Waldstrecke von 800 m war P.1850 erreicht, wo wir die Richtung änderten. Auf der Alpstrasse zogen wir fast schon mühelos (unsere Tourenleiter waren tüchtige Spurer…) in südlicher Richtung in wilde Val Ruina hoch. Im Bereich einer massiven Betonverbauung, auf einer Höhe von 2000 m.ü.M., drehten wir nach W, um nach vier Kurven das offene Gelände der prächtig und aussichtsreich gelegenen Alp Sadra zu erreichen. Mittlerweile zeigte sich sogar die Sonne… Nach einer kurzen Trinkpause stampften wir weiter, nun etwas steiler und über unverspurtes Gelände hoch, bis wir fast schon überraschend vor der Hütte Salinas (im Eigentum von Severin’s Familie) standen. Ein wunderschöner Ort – im Sommer wohl noch viel schöner… Im Windschutz der kleinen Hütte konnten wir uns verpflegen. Von diesem heute höchstgelegenen Punkt nahmen wir den Abstieg unter unsere grossen Schuhe. Im unübersichtlichen und sehr steilen Gelände waren wir dankbar um die Ortskundigkeit unserer Tourenleiter. Unterwegs bot Severin eine überraschende Demo auf den Spuren des Wolfs (siehe Bilder). Auf dem Weiterweg erreichten wir bei Las Multas den nordwestlichsten Punkt unserer heutigen Tour. Hier änderte die Richtung abermals, und schliesslich verliessen wir kurz vor dem Ortsteil Fuldera Daint die Waldstrecke. Den Multa Daint über eine Brücke querend, wanderten wir direkt zur Ortsmitte Fuldera, wo wir erwartet wurden🍻…

Fazit:
Eine wiederum spannungsvolle und hochwinterliche Tour im einsamen Alpgelände, mit Hüttenbesuch und überraschender Demo auf den Spuren des Wolfs.

Wetterverhältnisse:
Freundliches Winterwetter, am Vormittag bedeckt, im Laufe des Tages zunehmend sonnig, Temperaturen im Bereich -14 bis -8°, streckenweise böiger Wind. Wiederum beste Schneeverhältnisse (viel Pulver, geschätzte 1 bis 1.5 m), Gelände unverspurt…

Ausrüstung:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Schaufel/Sonde, Kartenmaterial/GPS

Lawinensituation:
Laut SLF Stufe 3, erheblich

Parameter:
Tourdatum: 13. Januar 2021
Schwierigkeit: WT2
Strecke: 10.7 km: Fuldera (1636 m) – Val Ruina – P.1850 – Sadra (2046 m) – Salinas (2237 m) – P.1958 (Las Multas) – Fuldera Daint (1635 m) – Fuldera
Aufstieg: ca. 630 m
Abstieg: ca. -630 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 55 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std. 25 Min.
Tageszeit: 09:30 bis 15:30 Uhr

Schneeschuh-Tourenwoche 2021 Val Müstair 2|5: Lü – Lai da Valpaschun – Fuldera

Das sich für die kommenden Tage eintrübende Wetter, und die hohe Lawinengefahr, bestimmten die Wahl für die heutige Tour. Auch wenn dadurch die Möglichkeiten etwas eingeschränkt waren, attraktiv und zahlreich waren sie allenthalben. Der Postauto-Sonderkurs brachte uns hinauf nach , unsere Tour starteten wir unmittelbar bei der Postautostation. Entlang der Alpstrasse wanderten wir auf einer weit nach O ausholenden Kurve auf einer Höhe von 2150 m.ü.M. zur nächsten Kurve unterhalb der Lawinenverbauungen bei Prà Sech. Hier stellte Severin sein Fernrohr auf, und wir konnten in ca. 350 m Luftlinie das in den Felsen kletternde Wild (Gämsen und Steinböcke) beobachten – Spektakel pur! Auf der Alpstrasse weiter, erreichten wir bald die Gebäude der Alp Valmorain und 40 Hm weiter oben die Alp Tabladatsch. Hier gönnten wir uns eine Verpflegungspause und warteten erfolglos auf den Vorbeiflug eines Bartgeiers – wie schon im Januar 2020 geschehen. Nach dieser Pause zogen wir weiter, auf eigener Spur und ungefähr entlang des Sommerwanderwegs in Richtung Lai da Valpaschun. Das Seelein war unter Eis und Schnee, dessen Umrisse lediglich am Zaun zu erkennen. Ab hier wurden wir über einen steilen Hang hinuntergeführt, entlang der Wildruhezone zur Alp Sot. Unterhalb des Alpgebäudes erreichten wir den Sommerwanderweg nach Urschai. Kurz vor dem ersten Haus endete die Wildruhezone Schaibias, und wir konnten in der Falllinie nahe eines Bachs «absurfen». Wenige Hm weiter unten – noch immer am Rand der Wildruhezone – änderten wir die Richtung, um zum westlich gelegenen Lü zu gelangen. Kurz vor , dort wo die Wildruhezone endete, hielten wir in Richtung des ersten Hauses, um durch knietiefen Schnee zum an der Strasse nach Lü gelegenen P.1878 zu gelangen. Etwas oberhalb und parallel der Strasse querten wir im steilen Gelände Richtung O, um bei P.1799 die Strasse zu überqueren. Der folgende Schlussabstieg (150 Hm) über den noch unverspurten Steilhang bei L’Aqua hinunter bis zur Brücke Il Rom war besonders reizvoll. Schon war die Langlaufloipe in der Ebene bei Fuldera Dora erreicht. Nach wenigen Schritten schloss sich unsere Runde direkt bei unserem Domizil. Nun waren wir nicht mehr zu halten – schliesslich standen Zwetschgenkuchen, Kafi, Tee usw. auf dem Programm…

Fazit:
Eine im Vergleich zum Vortag gemütliche, einsame Tour mit spannender Wildbeobachtung.

Wetterverhältnisse:
Freundliches Winterwetter, teilweise sonnig, zeitweise eingetrübt und bewölkt, Temperaturen im Bereich -12 bis -4°, mässiger Wind. Wiederum beste Schneeverhältnisse (viel Pulver, geschätzte 1 bis 1.5 m), Gelände unverspurt…

Ausrüstung:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Schaufel/Sonde, Kartenmaterial/GPS

Lawinensituation:
Laut SLF Stufe 3, erheblich

Parameter:
Tourdatum: 12. Januar 2021
Schwierigkeit: WT2
Hinfahrt: Postauto-Sonderfahrt Fuldera – Lü
Strecke: 10.8 km: Lü (1920) – Bos-chetta – P.2081 – Multa Naira – Alp Valmorain (2193 m) – Alp Tabladatsch (2241 m) – P.2169 – Lai da Valpaschun – Alp Sot (2060 m) – Urschai (2011 m) – obere Grenze Wildruhezone Schaibias – P.1878 (kurz vor Lü) – P.1799 (Überquerung Strasse nach Lü) – L’Aqua – Brücke Il Rom – Fuldera
Aufstieg: ca. 520 m
Abstieg: ca. -830 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 45 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std. 10 Min.
Tageszeit: 10:00 bis 15:45 Uhr

Schneeschuh-Tourenwoche 2021 Val Müstair 1|5: Cima del Serraglio (Nordgipfel) 2633 m

Wie schon im Januar des Vorjahres reisten wir in die Januar-Tourenwoche. Unterkunft und Verpflegung im Landgasthof und Hotel Staila Fuldera liessen auch diesmal keine Wünsche offen, und das angebotene Programm mit fünf geführten Tagestouren versprach einige witterungsbedingt und wegen der erheblichen Lawinengefahr eingeschränkte Gipfelerlebnisse. Nach Eintreffen der 20 TeilnehmerInnen am späten Sonntagnachmittag wurden wir begrüsst von unseren fünf Tourenleitern Heinz, Severin, Reiner, Suse und Roland. Wir teilten uns corona-konform in fünf feste Gruppen auf. Und die äusseren Bedingungen waren ausgezeichnet, viiiiiel Schnee, Temperaturen jeweils deutlich unter der Nullgradgrenze.

Montag, 1. Tourentag:
Wegen der für morgen angekündigten Wetterverschlechterung entschieden wir, diesen tollen Wintertag für eine Gipfeltour zu nutzen – also nix mit einlaufen. Die mehrgipflige Cima del Serraglio soll es sein, ein wenig besuchter Berg auf der Landesgrenze I/CH. Start beim Parkplatz Berggasthaus Buffalora. Nach Überquerung des hochwinterlich eingeschneiten Ova dal Fuorn der Aufstieg zur nahen Alp Buffalora. Danach auf dem Alpweg in einem Links- und Rechtsbogen durch den lichten Wald hoch bis zur offenen, flachen Lichtung an der Waldgrenze. Kurz vor P.2195 verliessen wir den Alpweg, um direkt aufzusteigen zur Brücke bei P.2220. Zur rechten der Munt Buffalora, 4 km voraus das Gipfelziel im Blickfeld, erreichten wir die erste Geländestufe der Jufplaun. Bald war die Chasa da Cunfin (2264 m.ü.M., ein ehemaliger Grenzwachtposten und heute eine Erdbebenmessstation der ETH) erreicht. Gelegenheit für eine erste Trinkpause im Windschatten des Gebäudes. Jetzt noch 1 km über flaches Gelände, dann wurde es ernsthafter: über etwa 2.7 km Strecke waren 370 Aufstiegsmeter zu bewältigen. Von unseren Tourenleitern hervorragend vorgespurt, erreichten wir den aussichtsreichen Gipfel kurz nach 13 Uhr. Wunderschön der Ausblick, im Südosten der dominierende Ortler, Piz Murtaröl, das lange Val Mora, gesäumt vom Piz Daint und vom Piz Dora; im Norden der Blick in den Nationalpark und zur Ofenpassstrasse hinunter. Der Gipfelaufenthalt war kurz, bei gefühlten minus 15 Grad (starker Wind!). Also traten wir unverzüglich den Abstieg an; an geschützter Stelle etwas unterhalb des Gipfels «genossen» wir unsere Verpflegung – bei klirrender Kälte. Im weiteren Abstieg auf der Aufstiegsspur etwas zügiger unterwegs, erreichten wir bald wieder die Chasa da Cunfin, wo wir nochmals eine Trinkpause einschalteten. Danach der Weiterabtieg auf der Spur über die Jufplaun – noch immer an der Sonne. Ungefähr bei P.2195 erreichten wir den Schatten, vor uns noch der Abstieg an der Alp Buffalora vorbei zum Ausgangspunkt beim Bergasthaus Buffalora.

Fazit:
Das war für die meisten von uns eine respektable, der Kälte wegen fordernde, und ziemlich lange «Einstiegstour». Entschädigt wurden wir mit dem tatsächlich schönsten Tag unserer diesjährigen Touren-Woche. Eine bleibende Erinnerung!

Wetterverhältnisse:
Bilderbuch-Winterwetter, Temperaturen im Bereich -15 bis -8° (Grrrrrr…). Ausgezeichnete Schneeverhältnisse (viel Pulver, geschätzte 1 bis 1.5 m), Windböen bis 25 km/h, Spuren vorhanden, teilweise selbst gespurt…

Ausrüstung:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Schaufel/Sonde, Kartenmaterial/GPS

Lawinensituation:
Laut SLF Stufe 3, erheblich

Parameter:
Tourdatum: 11. Januar 2021
Schwierigkeit: WT3
Hin- und Rückfahrt: PW Fuldera – Buffalora
Strecke: 13.9 km: P Bergasthaus Buffalora 1967 m – Alp Buffalora 2032 m – Jufplaun – Brücke P.2020 – Chasa da Cunfin 2264 m – Cima del Serraglio (Nordgipfel) 2633 m – Abstieg auf gleicher Strecke
Aufstieg: ca. 770 m
Abstieg: ca. -770 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 6 Std. 10 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std. 30 Min.
Tageszeit: 09:45 bis 15:55 Uhr

Lötschental 3|3 – Berchtoldstag-Winterwanderung ab Kippel zur Lauchernalp

Wegen der knappen Schneelage und der Lawinengefahr >2000 m bieten sich im Lötschental Winterwanderungen im Tal oder in mittleren Höhenlagen an. Ab Ried ist Kippel mit dem Postauto in wenigen Minuten erreicht (Haltestelle «Altersheim»). In der Dorfmitte führt eine Quartierstrasse in Richtung Lauchernalp. Nach den letzten Häusern (Egga) eine Kehre, ab dort geschlossene Schneedecke (nicht mehr als 2 cm, was Schneeschuhe überflüssig macht). Moderat ansteigend, den Zubunbach überquerend, wird die nächste Kehre Lochacher erreicht. Von hier könnte bei je nach Schneelage (im Sommer wohl ohne Schwierigkeiten) Wiler über den Gafenbach erreicht werden. Ein paar hundert Meter weiter Inder Chiipelried, eine Hütte, von welcher aus auch der Direktaufstieg möglich wäre. Wir blieben auf dem Weg. Kurz vor der nächsten Kurve wurde es uns langweilig, und wir nahmen die etwas steilere Spur direkt hoch durch das Riedholz. Mitten im Wald steht eine kleine Gebetsstätte – idealer Platz für eine Trinkpause. Nach etwa vierhundert Metern erreichten wir wieder den Wanderweg (im Winter auch Talabfahrt für Skifahrer). Jetzt, knapp unter 1800 m.ü.M. war die Baumgrenze erreicht und die Sonne strahlte durch die hellgraue Wolkendecke – herrlich wohltuend. Vorbei an schönen Alphütten, wieder über den Zubunbach, bis zur Kehre kurz vor dem Golmbach. Nach dieser Richtungsänderung vorbei an den schönen Hütten Haispil (1854 m). Etwas höher die Hockenalp, darüber trohnt das Hockenhorn. Jetzt zeigte sich auch die Bergstation der Lauchernalp. Nach dem Gafenbach (P.1900) war die Lauchernalp bald erreicht – weniger als 2 Stunden inkl. Pausen. Gerade richtig, nicht zu kurz, nicht zu lang – schliesslich wartete die Sauna auf uns… Wie gestern stehende Verpflegung auf der fast menschenleeren Terrasse des Bergrestaurant Zudili, die Take Away-Suppen waren schmeckten köstlich! Die Talfahrt mit der Bergbahn steil hinunter nach Wiler war dann der Schlusspunkt (Fr. 9.00 Halbtax) hinter drei genussreiche Winterwandertage – wir kommen gerne wieder!

Fazit:
Winterwanderungen im Lötschental sind einfach schön – auch wenn das Tagesziel wiederholt «nur» die Lauchernalp ist.

Wetterverhältnisse:
Freundliche, teils sonnige Witterung, unter 1800 m.ü.M. wenig Schnee, Temperatur um 0°, windstill.

Lawinengefahr:
Laut SLF Stufe 3 erheblich

Hilfsmittel:
Feste Wanderschuhe, Stöcke, Kartenmaterial (auf Schneeschuhe konnten wir wiederum verzichten)

Parameter:
Tour-Datum: 2. Januar 2021
Schwierigkeit: T1-2
Strecke: 6 km, Kippel (1386 m) – Egga (1435 m) – Zubunbach – Lochacher – Inder Chiipelried – Riedholz P.1606 – Haispil 1854 m – Gafenbach – Lauchernalp (1968 m) – Bergbahn-Abfahrt nach Wiler
Aufstieg: ca. 600 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 2 Std. 20 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 1 Std. 55 Min.
Tageszeit: 10:40 bis 13:00 Uhr

Lötschental 2|3 – Neujahrs-Winterwanderung ab Ried zur Lauchernalp

Sodeli, dieses scheussliche Corona-Jahr 2020 hätten wir hinter uns – und das Virus sind wir bis zum Ende dieses Jahres hoffentlich los – so unsere Hoffnung jedenfalls…

Start ab Haustüre in Ried auf dem präpierten Winterwanderweg bis nach Wiler, wo wir am Osteingang des Dorfes bei der Lawinenverbauung – dort wo der gefürchtete Milibach in den Wintern immer wieder für Geröll- und Lawinenniedergänge sorgte, schützt seit 1982 ein Damm – direkt auf die den im Winter als Talabfahrt genutzten Sommerweg aufstiegen. Während des ganzen Aufstiegs bis zur Lauchernalp begegneten uns heute witterungsbedingt wenige Skifahrer, Schlittler und Wanderer. Der Schneelage wegen mussten wir heute an den rutschgefährdeten Steilhängen nichts befürchten. Unterwegs die schöne Begegnung mit einigen Rehen, die im Rufiwald noch genügend Nahrung finden. Mit der Ankunft im Weiler Fischbiel erreichten wir die Baumgrenze und damit das offene Gelände zur Lauchernalp. Auf der gegenüberliegenden Talseite zeigte sich sogar das 3934 m hohe Bietschhorn und die auf 2569 m stehende Bietschhornhütte. Hoch über der Lauchernalp auch das vermeintliche Gipfelziel, der Hockenhorngrat und das Hockenhorn. Im Skigebiet angekommen, war schon etwas mehr Betrieb. Eine Einkehr im Corona-bedingt geschlossenen Restaurant Zudili in der Bergstation Lauchernalp war selbstverständlich nicht möglich. Also genossen wir die mitgebrachten Leckereien draussen, während uns das nicht erwartete freundliche Wetter einige schöne Ausblicke bescherte. Statt den Abstieg zu Fuss entschieden wir uns für das ultimative Schlittel-Erlebnis. Die Abfahrt über die bereits bekannte Talabfahrt brachte uns die Erkenntnis, dass uns das Talent fehlt, den Dreierschlitten zügig durch die vielen Kurven zu lenken. Zwei Chefs auf einem Schlitten😂… Zu Fuss hätten wir jedenfalls unwesentlich mehr Zeit benötigt. Wohlbehalten erreichten wir die Talstation Wiler. Die Rückfahrt mit dem Postauto nach Ried dauerte nur sechs Minuten, die darauffolgende Siesta dann etwas länger… In der Gewissheit, das Beste aus den Witterungsverhältnissen gemacht zu haben, konnten wir der abendlichen Feinschmeckerei erwartungsfroh entgegensehen.

Fazit:
Ein wiederum eindrückliches Winterwander-Erlebnis im magischen Lötschental mit ermutigendem Start ins 2021.

Wetterverhältnisse:
Freundliche, teils sonnige Witterung, unter 1800 m.ü.M. wenig Schnee, Temperatur um 0°, windstill.

Lawinengefahr:
Laut SLF Stufe 3 erheblich

Hilfsmittel:
Feste Wanderschuhe, Stöcke, Kartenmaterial (auf Schneeschuhe konnten wir heute problemlos verzichten)

Parameter:
Tour-Datum: 1. Januar 2021
Schwierigkeit: T1-2
Strecke: 13.9 km, Ried (1486 m) – ARA Tännmattä – Tännerstäg (1413 m) – Wiler Lawinenverbauung Milibach (P.1455) – Sommerweg (Talabfahrt) durch den Rufiwald – Fischbiel (1871 m) – Lauchernalp (1968 m) – Abfahrt wie Aufstieg
Aufstieg: ca. 700 m
Abstieg: ca. -600 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 40 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 25 Min.
Tageszeit: 11:10 bis 15:50 Uhr

Lötschental 1|3 – Silvester-Schneeschuhrunde zur Fafleralp

Geplant waren 4 Tage im winterlich-magischen Lötschental – wie schon im März 2018 beabsichtigten wir als Höhepunkt die Winterbesteigung des Hockenhorn (3293 m) mit Schneeschuhen. Daraus wurde wieder nichts, weil der felsige Abstieg über Sattlegi zur Lauchernalp zu wenig eingeschneit war und das Wetter ohnehin nicht mitmachen wollte. Dennoch kam der Genuss nicht zu kurz, dank unseres Aufenthalts im geschätzten Genusshotel Nest- und Bietschhorn. Das trübe Wetter am Anreisetag, ebensolche Aussichten auch für die folgenden Tage, immerhin trocken – und der Trost, dass es kein schlechtes Wetter gibt, um in dieser mystischen Winterlandschaft zu wandern. Jedenfalls bietet das Lötschental viele Alternativen, die abendliche Cuisine fraîcheur von Laurent zu «verarbeiten». Heutiges Ziel war eine Schneeschuhrunde zur Fafleralp, auf dem gut präparierten Winterwanderweg, welcher auch als Loipe dient. Die markierte Strecke führt entlang des Wildschutzgebietes (Jagdbanngebiet Bietschhorn), soll also niemals verlassen werden. Gleich ausserhalb Ried war die Lonza über eine Brücke zu queren. Dann der gemütliche Aufstieg zum Birchbach, dessen Dämme (noch) nicht mit Lawinenschnee aufgefüllt waren. Im folgenden lichten Wald konnten wir heute nicht, wie auch, schon Wild beobachten. Die ersten Häuser von Blatten (Chinngassä) in Sichtweite. Blatten mit seinen schönen Walserhäusern passierten wir südlich über Brummattä, wo sich einige Familien auf der Loipe tummelten. Für kurze Zeit verliessen wir den Winterwanderweg, um am linken Ufer der Lonza parallel zur zugeschneiten Strasse in Richtung Chiematt zu ziehen. Kurz vor der Chiematt überquerten wir die Lonza, um die leicht eingeschneiten Stadel zu erreichen. Auf dem Pilgerweg Blatten-Chiematt passierten wir die schöne Wallfahrtskirche. Nach wenigen Metern auf der zur Fafleralp hochführenden Strasse verliessen wir diese, um die folgenden Serpentinen im Direktaufstieg abzukürzen, die Häuser der Fafleralp in Sichtweite. Heute liefen wir die Runde in Richtung Berghotel Fafleralp im Gegenuhrzeigersinn: auf der Faflermatte, wo sonst ziemlich Betrieb herrscht, ist es Covid-19-bedingt sehr ruhig und beim geschlossenen Kiosk fanden wir sogar eine Bankniederlassung, um unsere Sandwiches und den Tee zu geniessen – sogar ein paar Sonnenstrahlen wärmten uns auf. Gestärkt machten wir uns auf den Weiterweg auf dem Winterwanderweg leicht aufsteigend zum im Winterschlaf ruhenden Berghotel. Nach der Umrundung des bewaldeten Berghotel-Hügels genossen wir den Abstieg auf einer schönen Spur, die Fahrstrasse immer wieder überquerend. Bei der Chiematt wählten wir für den weiteren Abstieg nach Blattn die rechtsliegende Seite oberhalb der Lonza über Zen Loiwinum-Nidrunmattä-Griinloiwina-Grin-Eisten. Dass sich die Sonne nun von der strahlenden Seite zeigte, machte diese sonnseitig gelegene Strecke besonders attraktiv. Sogar die zur Linken stehenden Gipfel Breithorn, Breitlauihorn und Bietschorn zeigten sich. Im Dorfteil Eisten angekommen, der Abstieg zur Lonza hinunter und dann das Loipengelände von Blatten überquerend, folgten wir auf dem letzten Streckenteil Chinngassä, Birchbach und später über die Lonzabrücke, um den Startpunkt direkt vor dem Hotel in Ried zu erreichen. Die Wartezeit bis zum Silvester-Mehrgänger vertrieben wir uns wie üblich mit duschen und einer Siesta 😊…

Fazit:
Ein wiederum eindrückliches Winterwander-Erlebnis im mystischen Ambiente im hintersten Lötschental!

Wetterverhältnisse:
Bedeckt, ab und zu ein Sonnenstrahl, typisches Dezember-Winterwanderwetter, wenig Schnee, Temperatur -10 bis 0°, windstill.

Lawinengefahr:
Laut SLF Stufe 3 erheblich

Hilfsmittel:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Sonde/Schaufel, Kartenmaterial

Parameter:
Tour-Datum: 31.12.2020
Schwierigkeit: WT2
Strecke: 11.6 km, Ried (1486 m) – Lonzabrücke – Blatten Brummattä (P.1531) – Chiematt (1625 m) – Fafleralp/Faflermatte (1768 m) – Hotel Fafleralp (1787 m) – P.1674 – Chiematt – Zen Loiwinum – Nidrunmattä – Griinloiwina – Grin – Eisten (1583 m) – Lonzabrücke – Blatten Brummattä (1531 m) – Chinngassä – Birchbach – Lonzabrücke  – Ried
Aufstieg: ca. 400 m
Abstieg: ca. -400 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 50 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 30 Min.
Tageszeit: 10:30 bis 15:20 Uhr

Pfufisegg (1950 m) – tolle Saisoneröffnung!

Die halbstündig verkehrende Gondelbahn ab Saxli brachte uns in wenigen Minuten zum 800 m höherliegenden Berghotel Schönhalden, wo wir den Startkafi geniessen konnten. Um halb zehn starteten wir auf eine wie erwartet einsame Tour. Die im östlichen alpinen Raum bestehende mässige Lawinengefahr (Stufe 2) bot heute gute Voraussetzungen, die ohnehin wenig gefährdete Arena um Mädems zu besuchen. Die komfortable Schneelage (ca. 50 cm), sowie eine gute Spur erlaubte einen Aufstieg ohne kräfteraubende Spurarbeit. Nach den ersten Aufstiegsmetern war das leicht bewaldete und winterlich verschneite Fulriet (ca. 1680 m) rasch erreicht. Unterhalb des Ostausläufers der Guscha P.1711 der Wanderwegweiser Abzweiger Guscha, der auch schon tiefer im Schnee stand. Weiter nun der etwas abflachende Aufstieg unterhalb der Wisswand (bei P.1761), wo heute noch keine Rutsche auszumachen waren. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir die Gebäude der Alp Mädems Hintersäss. Zwischen den Alphütten stiegen wir weiter auf – diesmal südwestlich ausholend steil hoch in Richtung des markanten Felsens. Fast froh darüber, für kurze Zeit im Schatten zu laufen, strahlte uns bald wieder die Sonne ins Gesicht – vom wolkenlosen Himmel notabene! Die einige Minuten vor uns gestarteten zwei Skitüreler krampften sich in Richtung Hochgamatsch steil hoch – deren Spur verliessen wir mit einem stillen Dankeschön für die Spurarbeit. Irgendwie bemerkten wir nicht, die Pfufisegg erreicht zu haben – kein richtiger Gipfel halt, vielmehr ein aus mehreren Buckeln bestehender toller Aussichtspunkt. Bei Windstille, von der Sonne voll beschienen und mit einzigartigem Panorama (Alvier, Rheintal, Vorarlberg, Rätikon) genossen wir mitgebrachte Leckereien. Immer wieder beobachteten wir die beiden mutigen Skitüreler, welche unterhalb des Felsriegels ein Skidepot einrichteten und den Durchschlupf durch die Wand suchten – leider ohne Erfolg, der folgende Abbruch war die richtigerweise einzige Option. Im Süden der Nachbar Hüenerchopf, der auch regen Besuch hatte. Gestärkt nahmen wir die «Abfahrt» unter die Schneeschuhe, diesmal in Richtung Plattisegg, und von dieser dann im unverspurten Pulverschneehang runter zum Trail, welcher von der Alp Hintersäss zur 200 Hm tiefer liegenden Alp Vorsäss führt. Im folgenden Abschnitt Tüfboden im Schatten, deshalb die Unterlage leicht angefroren. Bei der Alp Vorsäss wieder voll an der Sonne, der Blick ins ausgeaperte Rheintal hinunter. Oberhalb der Skihütte die Änderung der Richtung nach NW über die Neualp hinunter, abseits des Trails. Dann – wieder im Schatten – die Querung über die neue Brücke über den Röllbach. Leicht ansteigend bei der Alp Stutz vorbei, galt es die Höhe von ca. 1480 m zu halten, um nach wenigen Minuten den Startpunkt Schönhalden zu erreichen. Eine wunderschöne Runde zum Start in die Schneeschuhtourensaison!

Fazit:
Eine tolle Runde bei idealen Schnee-Verhältnissen im Aufstieg wie auch im Abstieg.

Wetterverhältnisse:
Ein schon fast frühlingshafter Tourentag, wolkenfrei, auf Schönhalden ca. 0°, im Tourverlauf  ca. 2°, kaum spürbarer Wind (Föhn), viel Schnee auf Schönhalden (ca. 50 cm), gute Spur (von den Vortagen) vorhanden, durchgehend pulvrig, dank guter Spur ohne Einsinken bis zum Ziel.

Lawinengefahr:
Laut SLF Stufe 2 mässig (siehe Bild)

Hilfsmittel:
Schneeschuhe, Stöcke, LVS/Sonde/Schaufel, Kartenmaterial

Parameter:
Tour-Datum: 18. Dezember 2020
Schwierigkeit: WT2
Anfahrt: A3 bis Flums – Ortsdurchfahrt – am Ortsende bei der Flumserei Linksabbieger Richtung Saxli (ausgeschildert Schönhalden), Talstation Luftseilbahn Saxli (630 m.ü.M.), Fr. 22.00/Person Berg- und Talfahrt, Gratis-Parkplätze direkt bei der Talstation)
Strecke: 10.2 km, Schönhalden (1487 m) – Fulriet P.1680 – P. 1711 (vorbei am Abzweiger Guscha) – Alp Mädems Hintersäss (1776 m) – Pfufisegg (1950 m) – Abstieg über Plattisegg (1848 m) – Trail Mädems – Tüfboden – Alp Mädems Vorsäss (1553 m) – Neualp – Alp Stutz (1473 m) – Bärenruns (1483 m) – Schönhalden
Aufstieg: ca. 575 m
Abstieg: ca. -575 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 57 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 25 Min.
Tageszeit: 09:30 bis 14:30 Uhr